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Forderungen vor Gipfel - Turbo mit Garantie: Mehr Impf-Tempo gefordert

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Es könnte schneller vorangehen mit dem Impfen, wird parteiübergreifend gefordert. Vor allem niedergelassene Ärzte sollten zügiger eingespannt werden.

Die Corona-Zahlen steigen weiter, die Inzidenz liegt bei 76,1. Die gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion Dittmar fordert das sofortige Impfen der Hausärzte in Hotspots.

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Mehrere Politiker fordern mehr Dynamik in der Impfkampagne. So verlangt die SPD-Bundestagsfraktion einen sofortigen Start von Corona-Impfungen durch Hausärzte in Gebieten mit hohen Infektionszahlen.

"Wenn wir jetzt nicht nur darüber reden, sondern den Impfturbo tatsächlich einlegen wollen, führt kein Weg an den Haus- und Fachärzten vorbei", sagte die gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion, Sabine Dittmar, der "Augsburger Allgemeinen" (Samstagausgabe).

Künftig soll nicht nur in Impfzentren, sondern auch in Hausarztpraxen das Vakzin verabreicht werden können. Noch offen ist, wann.

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Arztpraxen sollen einfach Impf-Termine vergeben

Gerade in Grenzgebieten mit hoher Inzidenz sei es sinnvoll, die ambulanten Praxen umgehend einzubeziehen. "Die niedergelassenen Ärzte könnten innerhalb von wenigen Tagen den kompletten vorrätigen Impfstoff problemlos verimpfen", sagte Dittmar der Zeitung.

Eine Registrierung sei dazu nicht notwendig, da die Terminvergabe am sinnvollsten direkt in der Arztpraxis erfolge. Von den Priorisierungsvorgaben könne "in diesen extrem betroffenen Regionen abgewichen werden".

Lindner will Impf-Garantie

FDP-Chef Christian Lindner geht noch einen Schritt weiter: Er forderte die Bundesregierung auf, den Bürgern eine Garantie für eine Corona-Erstimpfung bis zum Beginn der Sommerferien zu geben. Dazu müsse es beim Impfgipfel aber handfeste Ergebnisse geben.

Insbesondere erwarte ich, dass schneller über Haus-, Fach- und Betriebsärzte geimpft wird.
FDP-Chef Christian Lindner

Die Sommerferien beginnen je nach Bundesland unterschiedlich, die ersten am 21. Juni. Lindner forderte, auch die Apotheker einzubeziehen. "Erste Impfangebote in den Arztpraxen ab Mitte April kommen zu spät", sagte er weiter. Kaum ein Land habe so ein engmaschiges Netz an Praxisärzten wie Deutschland.

Arztpraxen können schnell und viel impfen, sagt Andreas Gassen, Vorsitzender der Kassenärztlichen Bundesvereinigung.

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Ärztegewerkschaft: Impfzentren schlecht aufgestellt

Die Ärztegewerkschaft Marburger Bund übte Kritik an der Organisation der Länder. "Die Impfzentren der Länder müssen endlich besser aufgestellt werden", verlangte die Vorsitzende Susanne Johna in den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

Es müsse unbedingt verhindert werden, dass durch ausgefallene Termine Impfstoff vorübergehend auf Halde liege oder gar verworfen werde. Dazu müsse jedes Impfzentrum Listen mit Nachrückern führen und diese anrufen, sobald ein Termin frei werde, sowie eine Nachrücker-Hotline für Interessenten haben.

Deutschland soll Impfstoff selbst produzieren

Offenbar denkt die Bundesregierung bereits einen Schritt weiter: Von 2022 an solle eine sichere Versorgung Deutschlands über eigene Produktionskapazitäten gewährleistet sein, sagte der Impfstoffbeauftragte der Regierung, Christoph Krupp, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

Dafür werde eine Taskforce bis Mai ein Konzept zu Produktionskapazitäten in Deutschland ab 2022 erstellen. Das Ziel sei, die Produktion von Impfstoffen auszubauen und langfristig zu sichern.

Ab dem kommenden Jahr will sich Deutschland selbst mit Impfstoff versorgen können und hierfür die Produktion ausbauen. Währenddessen kündigt AstraZeneca erneut Lieferkürzungen an.

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