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Hausärzte und Grenzregionen : Das sind die Ergebnisse des Impfgipfels

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"Impfen, impfen, impfen", lautet die Devise: Das Corona-Vakzin soll es ab April auch beim Hausarzt geben - und vermehrt in Corona-Hotspots.

Nach Ostern sollen auch Hausärzte in Deutschland gegen Corona impfen können - mit Blick auf den verfügbaren Impfstoff aber vorerst nur eingeschränkt. Das teilte Bundeskanzlerin Angela Merkel nach einer Telefonkonferenz mit den Ministerpräsidenten der Länder mit.

"Wir wollen - und ab April können wir das auch - schneller und flexibler werden", so Merkel.

Die Devise lautet impfen, impfen, impfen.
Bundeskanzlerin Merkel

Die Beschlüsse des Impfgipfels im Überblick - kompakt und ausführlich:

Wie die Hausarztpraxen beliefert werden sollen

Die Impfzentren sollen weiter Priorität genießen: Sie bekommen weiter 2,25 Millionen Dosen pro Woche. Was darüber hinausgeht, wird an die Hausarztpraxen ausgeliefert, so der Beschluss der Bund-Länder-Runde.

Das dürfte anfangs aber noch überschaubar sein: Für die Woche nach Ostern werden rund eine Million Impfdosen angepeilt, die die Hausärzte verimpfen können. Aufgeteilt auf rund 50.000 Praxen wären das etwa 20 Impfdosen pro Praxis und Woche, rechnete Merkel vor. "Das wird sich erst langsam aufbauen". Ab Ende April könnte die Menge auf mehr als drei Millionen Dosen wöchentlich steigen, wird erwartet.

Was das für die Impfreihenfolge bedeutet

Daran ändert sich nach den Beschlüssen des Impfgipfels nichts. Die Ärzte sind aufgefordert, anfangs schwerpunktmäßig Menschen mit Vorerkrankungen zu impfen, für die eine Corona-Infektion eine besonders schwere Gefahr darstellen würde. Zudem sollen die Ärzte bevorzugt immobile Patienten impfen, die ihre Wohnung nur schwer verlassen können.

Allerdings sollen die Ärzte die Vorgaben der Priorisierungsordnung dabei "flexibel" handhaben dürfen, heißt es in dem Beschluss. Sobald mehr Impfstoff zur Verfügung steht, sollen die Ärzte mehr Spielraum bei der Frage bekommen, wen sie impfen.

Welche Regionen priorisiert werden

Biontech/Pfizer will der Europäischen Union Merkel zufolge in den kommenden Wochen zusätzliche vier Millionen Dosen Impfstoff zur Verfügung stellen. Davon sollen 580.000 Dosen auf Deutschland entfallen. 250.000 davon gehen an die Hausärzte, der größere Teil aber soll in Hotspots und zur Abwehr von Virusmutanten eingesetzt werden.

So bekommen fünf Bundesländer zum Schutz besonders betroffener Grenzgebiete zusätzliche Impfdosen: das Saarland 80.000 und Rheinland-Pfalz 20.000 wegen ihrer Grenze zu Frankreich. Die an Tschechien angrenzenden Länder Bayern und Sachsen erhalten je 100.000 zusätzliche Dosen. Zudem erhält Thüringen 30.000 Dosen.

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder sprach auf Twitter von einem "guten Signal":

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Wie lange die Impfzentren in Betrieb bleiben

Die Impfzentren sollen noch mindestens bis zum 30. September in Betrieb bleiben - und sie sollen in den kommenden Wochen auch die wichtigste Stütze der Impfkampagne bleiben. 

Impfspritze und Verlauf der Zahl der Corona-Impfungen
Grafiken

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von M. Hörz, R. Meyer, M. Zajonz

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30.06.2022
von Sven Class
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