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Gefahr von Cyberangriffen - Bund fürchtet Störaktionen bei Impfkampagne

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Die Bundesregierung fürchtet Cyberangriffe auf die Corona-Impfkampagne. Die Bedrohung gehe von fremden Nachrichtendiensten sowie Verschwörungskreisen aus.

Eine Mitarbeiterin eines Corona-Impfzentrums zieht eine Dosis des Corona-Vakzins von Biontech/Pfizer in eine Spritze auf.
Eine Mitarbeiterin Impfzentrums bereitet eine Dosis des Biontech/Pfizer-Vakzins vor.
Quelle: dpa

Die Bundesregierung befürchtet massive Störaktionen während der Corona-Impfkampagne. Es seien bereits "mehrere mutmaßliche Ausforschungsversuche bezüglich deutscher Impfstoffhersteller bekannt geworden", zitierten die Zeitungen der Funke Mediengruppe aus einer Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine Anfrage der Grünen.

Die Gefahr von Cyberangriffen müsse "als hoch eingestuft" werden. Als potenzielle Ziele für Spionage und Sabotage durch fremde Nachrichtendienste werden Einrichtungen zur Impfstoffforschung, -produktion oder -zulassung genannt. Die Regierung warnt dem Bericht zufolge auch vor Aktionen von Verschwörungsideologen.

Seit dem Start der Corona-Impfungen kurz nach Weihnachten ist die Impfbereitschaft in Deutschland leicht gestiegen. Doch vielen geht es zu langsam.

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2 min
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Verschwörungserzählungen können in Gewalt umschlagen

Die Grünen-Innenpolitikerin Irene Mihalic sagte, man habe beim Angriff auf das Kapitol in Washington gesehen, "wie schnell absurde Verschwörungserzählungen in Gewalt umschlagen" könnten.

Sie kritisierte, dass die Bundesregierung die Bedrohungsszenarien für Impfzentren nicht direkt dem Rechtsextremismus zuordne. Die Antwort auf die Anfrage zeige, "dass die Gefahr des Rechtsextremismus immer noch nicht konstant auf dem Schirm ist".

Zu sehen ist ein Corona-Virus mit den erkennbaren Spike-Proteinen.

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