ZDFheute

Merkel: Halbe Milliarde Euro für Impfstoff

Sie sind hier:

Corona-Geberkonferenz - Merkel: Halbe Milliarde Euro für Impfstoff

Datum:

Die Entwicklung eines Corona-Impfstoffs wird teuer. Bei der EU-Geberkonferenz verkündet die Kanzlerin: Deutschland beteiligt sich mit gut einer halben Milliarde Euro.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). Archivbild
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). Archivbild
Quelle: Kay Nietfeld/dpa Pool/dpa

Deutschland will 525 Millionen Euro für die internationale Zusammenarbeit bei der Entwicklung von Impfstoffen und Medikamenten gegen das Coronavirus bereitstellen. Das sagte Kanzlerin Angela Merkel (CDU) bei einer Online-Geberkonferenz, zu der die EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen eingeladen hatte.

Die Pandemie sei eine globale Herausforderung, die auch nur mit einer weltweiten Zusammenarbeit besiegt werden könne, sagte Merkel. Sie kritisierte, dass in dieser Zeit nicht alle zu einer multilateralen Zusammenarbeit bereit seien. "Es ist eine Stunde der Hoffnung", sagte Merkel. Und:

Deutschland wird sich tatkräftig einbringen.

Wie weit ist die Entwicklung des Impfstoffs?

Beitragslänge:
4 min
Datum:

Ziel der Geberkonferenz: 7,5 Milliarden Euro

Von der Leyen hatte zuvor eine Milliarde Euro für die gemeinsame Entwicklung und Verteilung eines Impfstoffs, wirksamer Arzneien und Tests zugesagt. Mit der Ankündigung eröffnete sie die internationale Geberkonferenz. Diese soll insgesamt 7,5 Milliarden Euro sammeln.

Ziel ist, die Entwicklung von Impfstoffen und Arzneien zu beschleunigen und diese anschließend der gesamten Menschheit zu erschwinglichen Preisen zugänglich zu machen.

Die internationale Allianz werde einen Wendepunkt im Kampf gegen die Pandemie darstellen, denn die Weltgemeinschaft ziehe hier an einem Strang, sagte von der Leyen.

Ärzte und Krankenschwestern am 22.04.2020 in einem Krankenhaus in Barcelona

Corona aktuell -
Wie die Welt gegen das Coronavirus kämpft
 

Verschärfe Maßnahmen, Suche nach dem Impfstoff, milliardenschwere Wirtschaftshilfen - verfolgen Sie alle Entwicklungen zum Coronavirus in Deutschland und weltweit im Liveblog.

EU hatte Anfang April Corona-Hilfen angekündigt

Die EU-Kommission hatte ihrerseits unter anderem am 8. April Hilfsgelder angekündigt. Danach sollten rund eine halbe Milliarde Euro von ihr und der den Mitgliedstaaten gehörenden Europäischen Investitionsbank (EIB) in kurzfristige humanitäre Hilfe und weitere rund 2,86 Milliarden Euro in längerfristige Hilfe für Gesundheitssysteme von Partnerländern fließen.

Ein wie großer Teil der aktuell durch die Kommissionspräsidentin angekündigten eine Milliarde Euro demnach "frisches" oder noch nicht verbuchtes Geld sind, war zunächst unklar.

Michel setzt auf Menschlichkeit in Corona-Pandemie

Auch EU-Ratspräsident Charles Michel stellte sich hinter die "Global Response" genannte Initiative:

Die Kosten des Nichtstuns wären weit größer, sowohl an Menschenleben als auch an Ressourcen.

Michel nannte die Pandemie "dunkle Tage". Es seien aber auch "Tage, die unsere Menschlichkeit deutlich machen".

Aktuelles zur Coronavirus-Krise

Archiv: Gläubige beten während einer Messe auf dem Altstädter Ring in Prag, Tschechien am 18.10.2020

Corona-Lage in der EU -
Wie reagieren die Hotspots in Europa?
 

In den meisten Ländern der EU werden täglich neue Rekordwerte an Corona-Neuinfektionen verzeichnet. Wie reagieren die einzelnen Hotspots auf die Lage?

Corona: Städte an Kapazitätsgrenzen

Nachrichten | ZDF-Morgenmagazin -
Corona: Städte an Kapazitätsgrenzen
 

Vor allem in den Städten des Ruhrgebiets steigen die Corona-Fälle derzeit stark an. Gelsenkirchen ist sogar …

von E. Klotsikas | M. Schiffler
Videolänge:
2 min
Gemerkt auf Mein ZDF! Merken beendet Bewertet! Bewertung entfernt Zur Merkliste hinzugefügt! Merken beendet Embed-Code kopieren HTML-Code zum Einbetten des Videos in der Zwischenablage gespeichert.
Bitte beachten Sie die Nutzungsbedingungen des ZDF.

Um zu verstehen, wie unsere Webseite genutzt wird und um dir ein interessenbezogenes Angebot präsentieren zu können, nutzen wir Cookies und andere Techniken. Hier kannst du mehr erfahren und hier widersprechen.

Um Sendungen mit einer Altersbeschränkung zu jeder Tageszeit anzuschauen, kannst du jetzt eine Altersprüfung durchführen. Dafür benötigst du dein Ausweisdokument.

Du wechselst in den Kinderbereich und bewegst dich mit deinem Kinderprofil weiter.