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Impfstoff von Biontech/Pfizer - London warnt Allergiker vor Corona-Impfung

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Nach allergischen Reaktionen auf die Corona-Impfung bei zwei Geimpften sprechen die britischen Behörden eine Warnung aus. Sie gilt für Leute mit "signifikanten" Allergien.

Die 90-jährige Britin Margaret Keenan erhält als erste den Biontech-Pfizer-Impfstoff. Andreas Stamm berichtet aus London, Gesundheitspolitiker Liese erklärt die EU-Strategie.

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Angesichts von allergischen Reaktionen auf die Corona-Impfung bei zwei Geimpften haben die britischen Behörden Menschen mit einer "signifikanten" Allergiegeschichte aufgerufen, sich vorerst nicht impfen zu lassen.

Zwei Mitarbeiter des nationalen Gesundheitsdiensts NHS mit einer entsprechenden Vorgeschichte hätten eine allergische Reaktion gezeigt, nachdem sie die Dosis erhalten hatten, sagte NHS-Chef Stephen Powis am Mittwoch vor einem Parlamentsausschuss in London. "Beide erholen sich gut."

Großbritannien hatte am Dienstag mit einer Massenimpfung begonnen. Powis betonte, bei der Warnung handele es sich um eine reine Vorsichtsmaßnahme, wie es bei neuen Impfstoffen üblich sei. Entwickelt haben das Mittel das Mainzer Pharma-Unternehmen Biontech und sein US-Partner Pfizer.

Großbritannien startet als erstes westeuropäisches Land mit Impfungen gegen das Coronavirus. 50 Kliniken sollen als Impfzentren dienen.

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Corona-Impfungen: Warnung gilt für bestimmte Personen

Die zuständige Aufsichtsbehörde teilte mit, dass die Warnung für Menschen gelte, die in der Vergangenheit "signifikante" allergische Reaktionen - sogenannte anaphylaktische Schocks - auf Medikamente, Lebensmittel oder Impfstoffe gezeigt hätten.

Gemeint sind zudem Menschen, die eine Adrenalin-Fertigspritze - einen Autoinjektor - bei sich tragen müssen - wie die beiden betroffenen NHS-Mitarbeiter. Als Konsequenz sollen alle Menschen, die eine Impfung erhalten soll, nun vor der Verabreichung nach Allergien gefragt werden.

In einer Patienteninformation wird auf mögliche allergische Reaktionen hingewiesen. Mögliche Symptome seien juckender Hautausschlag, Atemnot und Schwellung des Gesichts oder der Zunge.

Am Dienstag beginnt Großbritannien mit den Corona-Impfungen. Der Immunologe Carsten Watzl erklärt im ZDF, warum der Impfstoff von Biontech und Pfizer so schnell zugelassen wurde.

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Ein Pfizer-Sprecher teilte der Deutschen Presse-Agentur mit:

In der zentralen klinischen Phase-3-Studie wurde dieser Impfstoff im Allgemeinen gut vertragen, ohne dass vom unabhängigen Datenüberwachungsausschuss ernsthafte Sicherheitsbedenken gemeldet wurden. An der Studie nahmen bisher mehr als 44.000 Teilnehmer teil, von denen mehr als 42.000 eine zweite Impfung erhalten haben.

Großbritannien: Corona-Massenimpfungen in dieser Woche gestartet

Großbritannien hatte als erstes Land der Welt Biontech und Pfizer eine Notfallzulassung für deren Corona-Impfstoff erteilt, das Mittel wird seit Dienstag flächendeckend eingesetzt.

Am ersten Tag wurden mehrere Hundert Menschen geimpft, wie britische Medien berichteten. Bei dem Biontech/Pfizer-Mittel alleine soll es nicht bleiben. Der medizinische Regierungsberater Chris Whitty sagte dem Ausschuss:

Wir erwarten voraussichtlich zur Jahresmitte (2021) ein Portfolio von drei oder vier Impfstoffen, die wir verwenden können.
Chris Whitty, medizinische Regierungsberater

So haben etwa der schwedisch-britische Pharmakonzern Astrazeneca gemeinsam mit der Universität Oxford sowie die US-Firma Moderna Impfstoffe entwickelt.

Spritzen mit einem Impsfstoff

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