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Kritik an Corona-Strategie - Söder: Mehr Tempo beim Impfstoff

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CSU-Chef Söder wirft der Regierung zu wenig Tempo bei der Beschaffung von Corona-Impfstoffen vor. Das Vakzin zu erhalten und rasch zu verteilen, müsse absolute Priorität haben.

Markus Söder steht am Rednerpult im bayrischen Landtag und gibt eine Regierungserklärung ab. CSU-Chef Markus Söder rechent mit einem Lockdown über den 10. Januar hinaus.
CSU-Chef Markus Söder rechent mit einem Lockdown über den 10. Januar hinaus.
Quelle: dpa (Archiv)

CSU-Chef Markus Söder hat die Strategie der Bundesregierung beim Einkauf von Corona-Impfstoffen kritisiert. "Beim Impfstoff brauchen wir mehr Tempo", sagte er der "Bild am Sonntag" (BamS). "Es muss alles darauf ausgerichtet werden, mehr Impfstoff zu bekommen, der dann schneller verteilt wird." Das müsse "absolute politische Priorität sein", forderte Söder.

Söder: Debatte über Lockerungen verfrüht

Der bayerische Ministerpräsident bereitete die Bundesbürger zudem auf einen längeren Shutdown als bis zum 10. Januar vor: "Die aktuellen Zahlen sind so hoch, dass es falsch wäre, schon jetzt in eine Debatte um Lockerungen einzusteigen."

Der Corona-Winter wird leider noch lang.
Markus Söder, CSU-Chef

Das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) beschleunigte derweil den Prozess der Impfstoff-Chargenüberprüfung und stellte in Aussicht, dass die Freigabe noch am Tag der Zulassung erteilt werden könnte.

Seehofer: Überwachung Impfstoff-Transport

Schon vor der Chargenzulassung könne bereits die Verteilung des Impfstoffes an die Impfzentren beginnen, erklärte das Institut gegenüber der "BamS". "Verwendet werden dürfen die Impfstoffe aber erst dann, wenn die Chargenfreigabe vorliegt."

Die Transporte der Impfstoffe zu den Impfzentren sollen polizeilich gesichert werden. Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) sagte dem Blatt: "Die Bundespolizei wird bei der Sicherung der Transporte massiv unterstützen."

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Ema prüft EU-Zulassung

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Die Europäische Arzneimittelbehörde (Ema) prüft derzeit für alle EU-Staaten bedingte Zulassungen von Impfstoffen, die unter anderem in den USA schon Not-Zulassungen erhalten haben.

27. Dezember für erste Impfungen angepeilt

Die Ema hat angekündigt, am Montag über das Vakzin des Mainzer Unternehmens Biontech und seines US-Partners Pfizer zu entscheiden. Bei einem positiven Votum sollen in Deutschland und den anderen EU-Staaten noch vor Jahresende die ersten Menschen geimpft werden. Die Bundesländer richten sich auf den 27. Dezember ein.

Am 6. Januar will die Behörde auch über den Impfstoff des US-Pharmakonzerns Moderna entscheiden. Die USA haben für das Präparat bereits eine Notfall-Zulassung erteilt.

Laut einer Umfrage des ZDF-Politbarometers von Ende November wollen sich 51 Prozent der Bundesbürger gegen das Coronavirus impfen lassen, 20 Prozent wollen das nicht, 29 Prozent sind sich unsicher.

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