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Gesundheitsministerkonferenz - Impfangebot für Kinder und Jugendliche kommt

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Lange wurde diskutiert, nun steht ein Beschluss fest: Die Gesundheitsminister der Länder wollen Kindern und Jugendlichen ab zwölf Jahren ein Impfangebot machen.

Die Politik prescht vor, die Gesundheitsminister der Länder haben sich eindeutig positioniert und wollen allen Kindern und Jugendlichen ab 12 Jahren Corona-Impfangebote ermöglichen. Die Expertenkommission STIKO bleibt für weitere Empfehlungen zöglerlich.

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Die Gesundheitsminister der Länder haben in Einvernehmen mit Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) den Start von Corona-Auffrischungsimpfungen für Risikogruppen sowie flächendeckende Impfangebote für Jugendliche und Kinder ab zwölf Jahren beschlossen. Bislang sind in dieser Altersgruppe gut 20 Prozent geimpft, knapp zehn Prozent sind dabei vollständig geimpft.

Spahn begrüßt Entscheidungen

Die Entscheidungen erfolgten einstimmig, wie nach der Gesundheitsministerkonferenz am Montag mitgeteilt wurde. Spahn begrüßte die zusätzlichen Angebote auch für Minderjährige. "Wir haben genügend Impfstoff für alle Altersgruppen", so der Gesundheitsminister am Montag. "Deshalb ist es gut, dass die Länder auch dieser Altersgruppe möglichst niedrigschwellig ein Impfangebot machen wollen."

Kinder und Jugendliche sollen künftig in Impfzentren, über Hausärzte oder mit anderen niedrigschwelligen Angeboten Corona-Schutzimpfungen erhalten können. Voraussetzung ist eine entsprechende ärztliche Aufklärung sowie die Zustimmung auch der Eltern oder anderer Sorgeberechtigter. "Dies kann zu einem sichereren Start in den Lehr- und Lernbetrieb nach den Sommerferien beitragen", heißt es in dem Beschluss.

Die Politik will Kinder und Jugendliche impfen – die STIKO empfiehlt das vorerst nicht. Zwei Sichtweisen prallen aufeinander. ZDF-Korrespondentin Patricia Wiedemeyer hat mehr.

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Drittimpfungen für Risikogruppen

Der Beschluss zu den Drittimpfungen sieht vor, dass diese zunächst Höchstbetagte, Pflegebedürftige sowie Patientinnen und Patienten mit Immunschwäche oder Immunsuppression erhalten sollen. In allen Fällen sollen die Auffrischungsimpfungen frühestens sechs Monate nach der erstmaligen Herstellung des vollständigen Impfschutzes erfolgen.

Für Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeheimen und anderen Einrichtungen sollen erneut mobile Teams zum Einsatz kommen. Berechtigte, die zu Hause wohnen, sollen die Auffrischungsimpfungen durch ihre behandelnden Ärztinnen und Ärzte angeboten bekommen. Die Auffrischungsimpfung erfolge nur mit den Impfstoffen von Biontech oder Moderna, wie aus dem Beschluss der Gesundheitsministerkonferenz hervorgeht.

Die Politik setzt bei der Impfkampagne nun vermehrt auf Kinder und Jugendliche – dabei sind die weniger gefährdet und keine Pandemietreiber, sagen die STIKO-Fachleute.

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Kinder- und Jugendärzte hatten auf Impfung gepocht

Zuvor hatten zahlreiche Politiker auf dieses Ergebnis der Beratungen gepocht. Auch Kinder- und Jugendärzte forderten zuletzt eine Leitlinie zum Impfen von 12- bis 17-Jährigen, damit sich sowohl Ärzte als auch Eltern daran orientieren könnten.

"Wenn wir eine ganze Bevölkerungskohorte eben nicht impfen, anders als in anderen Ländern, wo das schon seit längerer Zeit getan wird, mit wenig oder kaum Problemen, dann setzen wir diese Bevölkerungsgruppe der Wildinfektion aus", sagte Thomas Fischbach, der Präsident des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte, zu RTL/ntv.

Was spricht für und was gegen eine Impfung von Jugendlichen ab 12 Jahren? ZDFheute live diskutiert mit SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach und Fred Zepp von der Stiko.

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