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Sorge bei Medizinern - Divi: Über 3.000 Covid-Intensivpatienten

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Die Zahl der Corona-Intensivpatienten steigt wieder. Derzeit werden mehr als 3.000 Personen intensivmedizinisch behandelt - so viele wie zum Höhepunkt der ersten Welle.

Sollten die Zahlen weiter steigen, könnten bereits ab April die Intensivstationen überlastet sein. Diese Warnung kommt unter anderem von Intensivmedizinern. Ein Blick nach Homburg.

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Besorgniserregender Trend auf den deutschen Intensivstationen: Nach den ersten vorsichtigen Lockerungen in der Pandemie steigt die Zahl der Corona-Intensivpatienten wieder.

Mit mehr als 3.000 belegten Betten liegt die Belastung im Moment erneut so hoch wie zu den Spitzenzeiten in der ersten Welle im Frühjahr 2020. Das geht aus dem Register der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) hervor.

Marx: Entwicklung bereitet große Sorge

"Wir starten jetzt auf den Intensivstationen in die dritte Welle und das auf einem sehr hohem Niveau. Davor hatten wir bereits Ende Februar gewarnt und das bereitet uns große Sorgen", sagte Divi-Präsident Gernot Marx.

Nach Divi-Daten wurden am Sonntag 3.056 Covid-19-Patienten auf deutschen Intensivstationen behandelt.

Wir erwarten in den nächsten Wochen einen rasanten Anstieg der Patienten.
Divi-Präsident Gernot Marx

"... Da die Welle der Intensivpatienten immer zwei bis drei Wochen der Infektionswelle nachrollt", ergänzte er.

Droht Kliniken die Überlastung?

Es lasse sich daher erst für die Zeit ab Mitte April etwas an den Zahlen ändern. Bei Inzidenzen um die 200 Infektionen in sieben Tagen pro 100.000 Einwohner prognostizieren Notfallmediziner für Anfang Mai rund 5.000 Covid-Patienten auf Intensivstationen. Das wären fast so viele wie auf dem Höhepunkt der zweiten Welle Anfang Januar und könnte viele Kliniken erneut schwer belasten.

SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach sagte in der Internetsendung "Bild live": "Wir haben zu Beginn der dritten Welle mehr Patienten auf den Intensivstationen mit Covid-19 als zum Ende der ersten Welle. Wir sind also mehr oder weniger schon voll, bevor es losgeht."

Politik und Medizin stimmen angesichts rasant steigender Infektionszahlen auf eine Rückkehr zu strengeren Maßnahmen ein. Die dritte Corona-Welle beginne gerade erst.

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Lauterbach: Müssen Shutdown verlängern

Lauterbach hält eine Verlängerung des Corona-Shutdowns bis zum 18. April für unabdingbar. Diese Maßnahme sei "ohne Wenn und Aber nötig". Ansonsten würden sich die Sterbezahlen verdoppeln.

Die gute Nachricht: Kommt keine neue gefährlichere Mutante hinzu und geht das Impfen weiter gut voran, könnte die Pandemie nach der aktuellen Prognose im August für die Notfall-Stationen der Kliniken so gut wie ausgestanden sein.

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