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Mehr Corona-Neuinfektionen - Inzidenz steigt: Strengere Regeln in NRW

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Die Infektionszahlen steigen in ganz Deutschland. In NRW hat das jetzt konkrete Folgen: Ab heute gelten hier wieder strengere Regeln.

Nordrhein-Westfalen, Münster: Gäste bekommen im Gasthaus Großer Kiepenkerl das Essen serviert.
Quelle: dpa

Bundes- wie landesweit steigt die Neuinfektionsrate seit etwa zweieinhalb Wochen kontinuierlich an. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts lag sie heute früh bei 14,3 - am Vortag betrug der Wert 13,8.

Für Nordrhein-Westfalen hat dies nun konkrete Auswirkungen, das mit einer Inzidenz von 17,1 über dem bundesweiten Durchschnittswert liegt. In der Vorwoche hatte das RKI für Nordrhein-Westfalen am 19. Juli noch eine Inzidenz von 12,1 gemeldet. 

Ab heute gilt in NRW Inzidenzstufe 1

Damit greift ab heute in ganz NRW die Inzidenzstufe 1 (Sieben-Tage-Inzidenz von über 10 bis 35). In zahlreichen Bereichen gelten nun wieder strengere Regeln bei Maskenpflicht, Abständen und Zusammentreffen; auch in Kreisen und kreisfreien Städten, die lokal in der Inzidenzstufe 0 liegen. In einigen Städten und Kreisen Nordrhein-Westfalens galt schon zuvor Stufe 1.

Die höchste Sieben-Tage-Inzidenz bundesweit hat mit 67,2 weiterhin Solingen. Wegen der rasant steigenden Zahlen legt die Klingenstadt innerhalb weniger Tage einen Durchmarsch durch alle vier Warnstufen der nordrhein-westfälischen Corona-Schutzverordnung hin. Am Montag erreichte sie laut einer Übersicht des Landesgesundheitsministeriums als erste Kommune in NRW wieder die höchste Stufe 3 (Sieben-Tage-Inzidenz ab 50).

Düsseldorf wird voraussichtlich am Dienstag Stufe 2 (über 35 bis 50) erreichen. Die Landeshauptstadt lag am Montag mit 42,6 auf Platz zwei der NRW-Höchstwerte, gefolgt von Köln (31,3).

Werte derzeit am niedrigsten im Osten

Noch höhere Inzidenzwerte als in NRW wurden dem RKI allerdings aus Hamburg (25,0) und Berlin (23,8) gemeldet. Am niedrigsten liegen die Werte in Sachsen-Anhalt (2,8), dicht gefolgt von Sachsen (4,7) sowie Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg (jeweils 5,2).

  • Baden-Württemberg 12,4
  • Bayern 13,3
  • Berlin 23,8
  • Brandenburg 5,2
  • Bremen 17,5
  • Hamburg 25,0
  • Hessen 17,7
  • Mecklenburg-Vorpommern 5,2
  • Niedersachsen 15,9
  • Nordrhein-Westfalen 17,1
  • Rheinland-Pfalz 16,4
  • Saarland 22,4
  • Sachsen 4,7
  • Sachsen-Anhalt 2,8
  • Schleswig-Holstein 14,4
  • Thüringen 5,6
  • Gesamt 14,3

Insgesamt nehmen die Infektionszahlen derzeit vor allem in Westdeutschland zu. Rasant stiegen vor allem im Saarland die Zahlen: von einem Inzidenzwert von 9,0 am 19. Juli auf einen Wert von 22,4 am heutigen Montag.

Zahlen steigen in vielen Ländern Europas

Auch in vielen europäischen Ländern steigen die Zahlen bereits jetzt im Sommer wieder stark an - auch wegen der ansteckenderen Delta-Variante, die sich vor allem über Großbritannien ausgebreitet hat. Vor allem in den westlichen Ländern Europas legen die Infektionszahlen zu, unter anderem in den Benelux-Staaten, die nah an NRW liegen.

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