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Ausgangssperre in Kalifornien angeordnet

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Gegen Coronavirus-Ausbreitung - Ausgangssperre in Kalifornien angeordnet

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Gouverneur Newsom befürchtet 25 Millionen Infizierte in Kalifornien. Um das zu verhindern, ordnet er nun eine Ausgangssperre an.

Die fast leere Grand Avenue in Los Angeles.
Die fast leere Grand Avenue in Los Angeles.
Quelle: David Crane/Orange County Register via ZUMA/dpa

Kaliforniens Gouverneur Gavin Newsom hat im Kampf gegen das Coronavirus die Bevölkerung des US-Westküstenstaates aufgerufen, zu Hause zu bleiben. Die Ausgangssperre für knapp 40 Millionen Menschen gelte ab Freitag (Ortszeit). Regierungsstellen, Banken, Lebensmittelläden und Apotheken blieben offen.

Spazieren in Kalifornien trotz Ausgangssperre erlaubt

Notwendige Regierungsstellen, Einrichtungen wie Banken und wesentliche Geschäfte, darunter Lebensmittelläden und Apotheken, sollen aber geöffnet bleiben, wie Newsom betonte. Restaurants können weiterhin Essen ausliefern, sie dürfen nur nicht mehr in Räumen servieren.

Bars, Fitnesscenter und Versammlungsstätten müssen ganz schließen. Kalifornier können aber noch Spazieren gehen, Joggen oder Radfahren, allerdings müssen sie dabei voneinander Abstand halten. Die Auflagen sind zunächst unbefristet.

Newsom: 25 Millionen Menschen könnten sich mit Coronavirus infizieren

Newsom hatte zuvor in einem Brief an US-Präsident Donald Trump davor gewarnt, dass sich ohne drastischen Maßnahmen knapp 60 Prozent der kalifornischen Bevölkerung anstecken könnten - das wären über 25 Millionen Menschen.

Der demokratische Gouverneur erklärte, er habe mit US-Präsident Donald Trump und Vizepräsident Mike Pence über die Lage gesprochen und Hilfsmittel angefordert, darunter mobile Krankenstationen. Aus Bundesbeständen seien bereits große Mengen an Handschuhen und Schutzmasken in Kalifornien eingetroffen.

In dem Schreiben an Trump bat Newsom um die sofortige Entsendung eines Krankenhausschiffs, das im Hafen von Los Angeles anlegen soll. Beim Kongress in Washington hat er Bundeshilfen in Höhe von einer Milliarde Dollar für die medizinische Versorgung und für andere Hilfsmaßnahmen während der Covid-19-Krise beantragt.

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