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Interview

Städte- und Gemeindebund - "Wir müssen unsere Innenstädte umbauen"

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Gerd Landsberg vom Städte- und Gemeindebund fürchtet, dass die Innenstädte nach der Pandemie nicht mehr wiederzuerkennen seien. Zehntausende Geschäfte könnten schließen.

"Experten sagen, 52.000 Geschäfte werden aufgeben müssen", so Gerd Landsberg, Deutscher Städte- und Gemeindebund. Eine Paketversandsteuer könne beim Umbau einen Beitrag leisten.

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Der Hauptgeschäftsführer des Städte- und Gemeindebundes, Gerd Landsberg sagte im ZDF-Morgenmagazin, dass er davon ausgehe, dass die Innenstädte nach der Pandemie umgebaut werden müssen.

Corona-Pandemie: Druck auf Innenstädte wächst

Die Menschen hätten in der Pandemie gelernt, dass der Online-Handel ganz gut funktioniere. Experten gingen davon aus, dass etwa 52.000 Geschäfte werden aufgeben müssen.

Der Druck wird immer größer.
Gerd Landsberg, Hauptgeschäftsführer des Städte- und Gemeindebundes

Es bestehe die ernsthafte Gefahr, dass die Innenstädte und Ortskerne nicht wiederzuerkennen seien nach der Pandemie. Deshalb gehe es jetzt darum, die Innenstädte zu entwickeln.

Ich glaube, dass wir unsere Innenstädte umbauen müssen. Das ist eben nicht nur Handel, das ist Kunst. Das ist Kultur. Das ist auch Wohnen. Das geht nicht von heute auf morgen. Und das bedeutet auch Geld.
Gerd Landsberg

Gleichzeitig fordert Landsberg, dass der Online-Handel an den finanziellen Folgen beteiligt werde, etwa durch eine Steuer auf Paketversand. Denn die großen Plattformen wie beispielsweise Amazon nutzten auch die Infrastruktur der Städte und Gemeinden.

In der Pandemie wird weniger konsumiert. Schon vorher war es für viele Ladenbesitzer hart, jetzt hat der Shutdown einige ihr Geschäft gekostet.

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2 min
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In den Corona-Selbsttests sieht Landsberg einen wichtigen Baustein. Denn das Land könne nicht dauerhaft geschlossen bleiben. Allerdings fehle es hier noch an Informationen beispielsweise über die Kosten der jeweiligen Tests.

Das Gitter eines geschlossenen Friseursalons in Pforzheim ist heruntergelassen.

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