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Schulen sollen länger zu bleiben - Kultusminister für stufenweise Schulöffnung

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Wird der Shutdown über den 10. Januar hinaus verlängert? Für Schulen forderten die Kultusminister am Montag einen solchen Schritt. Eine Öffnung soll nur in Stufen erfolgen.

Schulen sollen vorerst weiter geschlossen bleiben. Sobald zurückgehende Infektionszahlen es zulassen, soll eine Rückkehr in den Präsenzunterricht über ein Drei-Stufenmodell erfolgen. Darauf hat sich die Kultusministerkonferenz geeinigt.

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Deutschlands Schulen sollen zur Eindämmung der Corona-Pandemie voraussichtlich länger als bislang geplant geschlossen bleiben. Darauf einigten sich die Kultusminister der Länder am Montag in einer Schaltkonferenz, wie die Kultusministerkonferenz (KMK) in Berlin mitteilte.

Aufgrund des Infektionsgeschehens müssten unter Umständen die im Dezember beschlossenen Maßnahmen in Deutschland oder in einzelnen Ländern fortgeführt werden. Sollte es die Situation in einzelnen Ländern erlauben, sei die Wiederaufnahme des Schulbetriebs in Stufen möglich.

Sollte es zu Lockerungen der im Dezember 2020 beschlossenen Maßnahmen kommen, müssen die Schulen von Anfang an dabei sein.
Forderung der Kultusminister

Ursprünglich war ein Shutdown für die Schulen nur bis Ende dieser Woche vorgesehen.

Heute tagen die Kultusminister, um über Möglichkeiten von Präsenz- oder Wechselunterricht in Schulen zu beraten. Bildungsministerin Karliczek und Bayerns Ministerpräsident Söder warnen vor einer vollständigen Öffnung der Schulen am 11. Januar.

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Dieses Modell könnte ab kommender Woche gelten

Die 16 Bundesländer sollen nach dem Willen der Kultusminister selbst entscheiden können, wann sie mit einer Teilöffnung der Schulen beginnen. Dafür haben sich die zuständigen Minister und Ministerinnen auf ein dreistufiges Übergangsverfahren verständigt:

  • Stufe eins: Zuerst sollten dann die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 1 bis 6 an die Schulen zurückkehren. Die restlichen Jahrgänge verbleiben im Distanzunterricht von zu Hause.
  • Stufe zwei: Ab Jahrgangsstufe sieben soll dann ein Wechselmodell aus Präsenz- und Distanzunterricht an allgemein- und weiterbildenden Schulen stattfinden. Dafür wird die Klassengröße halbiert. Abschlussklassen seien davon ausgenommen, um eine angemessene Prüfungsvorbereitung zu garantieren.
  • Stufe drei: Hier soll schließlich wieder zu einem Präsenzunterricht für alle Jahrgangsstufen übergegangen werden.

Bundeskanzlerin Angela Merkel und die 16 Ministerpräsidenten wollen am Dienstag über die Fortführung der Corona-Maßnahmen entscheiden. Darunter fällt auch die letztliche Entscheidung, in welcher Form Schulen öffnen dürfen.

Bildungsministerin Karliczek -
Präsenzschule für alle "nicht vorstellbar"
 

Bundesbildungsministerin Anja Karliczek sagt schwierige Wochen für Schulen voraus. Sie warnt vor den Folgen, falls die Beschränkungen zu früh zu stark gelockert würden.

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