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Corona-Maßnahmen der Länder - 2G, Testen, Masken: Was jetzt wo gilt

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Viele Bundesländer verschärfen weiter die Corona-Regeln. Wie sieht es jetzt in Ihrem Bundesland aus? Was ist erlaubt und für wen? Was verboten? Ein Überblick.

Wer sich ab heute mit Bussen und Bahnen fortbewegt, muss sich an die 3G-Regel halten. Bei Nichteinhaltung drohen das Ende der Fahrt und ein hohes Bußgeld.

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Die Corona-Zahlen steigen weiter rasant, bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie gehen die Länder sehr unterschiedliche Wege. Sei es die Anwendung der 2G-Regel, das Testen oder die Regeln in Schulen: ein Überblick.

Baden-Württemberg

In Baden-Württemberg gelten seit dem 24. November schärfere Corona-Regeln. Es wurde die neue Alarmstufe II mit weiteren Beschränkungen ausgelöst:

  • Diese greift ab einer landesweiten Intensivbetten-Auslastung von 450 Corona-Patienten oder ab einer Sieben-Tages-Hospitalisierungsinzidenz von 6.
  • In dieser gilt 2G-plus bei Veranstaltungen, auf Weihnachtsmärkten, bei körpernahen Dienstleistungen und in Diskotheken.
  • Zusätzlich gelten in Kreisen mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von mehr als 500 Ausgangsbeschränkungen für Nichtgeimpfte von 21 bis 5 Uhr; Ausnahmen davon gibt es nur bei Nachweis triftiger Gründe.
  • Im Einzelhandel gilt bei dieser Inzidenz grundsätzlich 2G; ausgenommen davon ist die Grundversorgung.
  • Für Friseurdienstleistungen gilt in beiden Alarmstufen eine 3G-Pflicht mit PCR-Tests.
  • Veranstaltungen und Weihnachtsmärkte werden ab der ersten Alarmstufe auf 50 Prozent der Kapazität begrenzt.
  • In Hotels gilt für touristische Übernachtungen bereits ab der Alarmstufe 2G, bei geschäftlichen Übernachtungen 3G.

Freizeit-, Kultur und Sportveranstaltungen sollen in Baden-Württemberg wegen der sich zuspitzenden Corona-Pandemie verboten oder zumindest deutlich beschränkt werden - auch für Geimpfte. Die Landesregierung werde am Dienstag, 30. November, im Kabinett entsprechende Beschlüsse fassen, kündigte Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) an.

Bayern

Im Freistaat gelten seit dem 24. November strikte Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte: Nur noch bis zu fünf Personen aus zwei Haushalten dürfen sich treffen. Ausgenommen sind Kinder unter zwölf, Geimpfte und Genesene. Außerdem:

Zudem gilt dann quasi flächendeckend die 2G-Regel:

  • Zu Friseuren, Hochschulen, Musik-, Fahr- und Volkshochschulen sowie Bibliotheken haben nur noch Geimpfte und Genesene Zugang.

Für viele Bereiche gilt sogar 2G plus:

  • Etwa für Kultur- und Sportveranstaltungen, Messen und Tagungen sowie Freizeiteinrichtungen aller Art benötigen Geimpfte und Genesene zusätzlich einen negativen Schnelltest.

In Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von mehr als 1.000 müssen die Gastronomie, Hotels, Sport- und Kulturstätten schließen; Freizeit-, Sport- und Kulturevents aller Art werden untersagt. Friseure dürfen jedoch offen bleiben. Landesweit geöffnet bleiben Schulen und Kitas sowie der Handel. Einzige Beschränkung in Geschäften: Maximal eine Person auf 10 Quadratmeter ist zulässig; bei einer Inzidenz über 1.000 maximal eine Person auf 20 Quadratmeter.

Berlin

In der Hauptstadt haben seit Samstag, 27. November, zu den meisten Geschäften nur noch Geimpfte und Genesene Zutritt. Ausgenommen ist der Zugang zur Grundversorgung, wie zum Beispiel in Supermärkten, Drogerien und Apotheken.

Gleichzeitig gelten in vielen Bereichen des öffentlichen Lebens nun zusätzliche Vorgaben (2G plus):

  • Überall da, wo im Moment 2G greift, also etwa im Kultur- und Freizeitbereich, besteht grundsätzlich Maskenpflicht; auch in Hotels.
  • In der Innengastronomie gilt jetzt schon 2G plus.
  • Bei körpernahen Dienstleistungen wie Friseuren können die Betreiber entscheiden, ob sie zusätzlich zu 2G eine Masken- oder eine Testpflicht anordnen.
  • Bei Sportangeboten in geschlossenen Räumen gilt nach Wahl der Verantwortlichen vor Ort ein Abstandsgebot oder Testpflicht. 

Die Weihnachtsmärkte in Berlin dürfen vorerst weiter öffnen unter 2G-Bedingungen. Wie bisher schon gilt Maskenpflicht für Besucher.

Brandenburg

In Brandenburg gelten seit dem 24. November deutlich schärfere Corona-Bestimmungen.

  • Einkaufen wird für Ungeimpfte schwieriger: Die 2G-Regel wird auf den Einzelhandel ausgeweitet. Ausnahmen bilden Supermärkte und andere Läden des notwendigen Bedarfs wie etwa Apotheken, Drogerien oder Banken. Diese neue Regel erlaubt den Zugang nur Geimpften und Genesenen, nicht aber Getesteten.
  • In Gaststätten, Theatern, Kinos, Konzerthäusern und Freizeitbädern gilt die 2G-Regel bereits.
  • Die Weihnachtsmärkte müssen schließen
  • Kontaktbeschränkungen: Wer nicht geimpft ist, kann sich nur noch mit Angehörigen des eigenen Haushalts und eines weiteren Haushalts oder mit insgesamt bis zu fünf Menschen treffen.
  • Die Weihnachtsferien werden um drei Tage vorverlegt, letzter Schultag ist der 17. Dezember.
  • Die Präsenzpflicht in Schulen wird aufgehoben. Dennoch sollen Kitas und Schulen offen bleiben.

Bremen

Auch das kleinste Bundesland hat seine Corona-Verordnung verschärft, seit dem 25. November besteht eine höhere Warnstufe.

  • Die 2G-Regel gilt im Innenbereich für Veranstaltungen, Gastronomie, Kultureinrichtungen und Sportstätten.
  • Die Maskenpflicht gilt nicht nur im öffentlichen Nahverkehr und im Einzelhandel, sondern in allen weiteren Innenräumen.
  • Zudem muss außerhalb der eigenen Wohnung der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden, außer innerhalb der Familie, bei Gruppen bis zehn Personen und Kindern bis 14 Jahren. (Bei Anwendung der 2G-Regel entfällt die Abstandspflicht.)
  • Unter freiem Himmel läuft der Bremer Weihnachtsmarkt weiter. Aber auch dort sind Essen und Trinken nur nach 2G-Regel zu haben.

Bremen - das Bundesland mit der höchsten Impfquote hat seine Impfstellen sind über die Stadt verteilt. Auch ein neues Zentrum ist geplant.

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Hamburg

Hamburg hat seine 2G-Regel seit dem 29. November auf Beherbergungsbetriebe und den Kulturbereich ausgeweitet. Damit werden nur noch Geimpfte und Genesene Theater, Kinos, Freizeiteinrichtungen und Hotels besuchen dürfen. Bereits zuvor galten in der Hansestadt verschärfte 2G-Regeln:

  • Danach haben nur noch Geimpfte und Genesene Zugang zu bestimmten Bereichen wie Gastronomie, Bars und Clubs.
  • Gleiches gilt für Sport in geschlossenen Räumen, für Freizeitchöre und Orchester sowie für körpernahe Dienstleistungen - sofern es sich nicht um Friseure, Fußpflege und medizinische Behandlungen handelt.
  • Dort sind weiterhin Besuche unter 3G-Bedingungen möglich. Beim 3G-Modell dürfen auch Ungeimpfte eingelassen werden, wenn sie einen negativen Corona-Test vorlegen.
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von Elisa Miebach

Hessen

Die neue Corona-Verordnung des Landes Hessen trat am 25. November in Kraft. Seitdem gilt:

  • Wer nicht geimpft oder genesen ist, muss zur Teilnahme an 3G-Veranstaltungen oder beim Betreten von vielen 3G-Einrichtungen einen aktuellen PCR-Test vorlegen.
  • Das gilt für die Bereiche Sport, Kultur und Gastronomie.
  • In allen übrigen Innenräumen sind Antigentests ausreichend.
  • Veranstalter haben außerdem die Option, nur Geimpfte und Getestete zuzulassen (2G).
  • Bei 3G-Großveranstaltungen mit mehr als 5.000 Teilnehmenden dürfen nach den neuen Vorgaben künftig maximal zehn Prozent der Besucher Getestete sein.
  • Auch für Betriebe mit Beschäftigten, die am Arbeitsplatz Kontakt zu externen Kunden haben, gelten derzeit 3G-Regeln.
  • Eine einheitliche Maskenpflicht gilt auch an den Sitzplätzen in Schulen und Hochschulen. Das gilt auch für Übernachtungsbetriebe, bei Veranstaltungen, in Kinos, Theatern sowie in entsprechenden Arbeitsplatzsituationen. In der Gastronomie kann die Maske weiterhin an Sitzplätzen abgenommen werden.
  • Alle Mitarbeiter und Besucher von Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen sowie Arztpraxen müssen entweder geimpft oder genesen sein oder aber einen Nachweis über einen negativen, höchstens 24 Stunden alten Schnelltest vorlegen.
  • 2G mit Maske und Abstand gilt in den Innenräumen von Freizeiteinrichtungen, Sportstätten, Kulturstätten, Gaststätten, Spielbanken und Spielhallen.
  • 2G plus wird in Innenräumen von Diskotheken sowie in Prostitutionsstätten angewandt.

Mecklenburg-Vorpommern

Für Städte und Landkreise, die auf der landeseigenen Corona-Warnampel die dritte von vier Warnstufen ("Orange") erreichen, gilt die 2G-Regel. Dies ist in mehreren Landkreisen bereits der Fall. Ausgenommen von 2G sind Kinder unter 12 Jahren; für 12- bis 17-Jährige gilt das bis Jahresende. 7- bis 17-Jährige müssen aber einen tagesaktuellen Test vorlegen.

  • Die 2G-plus-Regel gilt seit dem 25. November landesweit für den Zutritt etwa zu Restaurants, Hotels, Schwimmbädern, Kinos oder Theatern. Gleiches gilt auch für den Besuch von Kosmetik- oder Tattoostudios.
  • 2G plus gilt auch im Erwachsenensport im Amateurbereich für Zuschauer und Sportler und im Profibereich für Zuschauer.
  • Tanzveranstaltungen in Clubs und Discos sind verboten.
  • Zudem gilt für Weihnachtsmärkte grundsätzlich die 2G-Regel, also Zugang nur für Geimpfte und Genesene, aber ohne zusätzliche Testerfordernisse.

Außerdem gilt in Mecklenburg-Vorpommern:

  • Abgesehen von der Maskenpflicht darf der ÖPNV nur noch von Geimpften, Genesenen oder Getesteten genutzt werden. Die Beförderer sollen dies stichprobenhaft kontrollieren. Ausgenommen von der 3G-Regel sind Schülerinnen und Schüler.
  • Auch am Arbeitsplatz wird die 3G-Regel eingeführt, um vor Ort in ihrer Arbeitsstätte tätig zu werden. Als Testnachweis ist auch ein Schnelltest unter Aufsicht vor Ort zulässig.

Mehr zur Corona-Lage in Mecklenburg-Vorpommern im Video:

Manuela Schwesig verteidigt die im Rahmen des Drei-Stufen-Modells beschlossenen "harten Einschränkungen für Ungeimpfte".

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Niedersachsen

Auch in Niedersachsen gelten seit dem 24. November je nach Warnstufe für verschiedene Bereiche unterschiedlich scharfe Regeln; in "Warnstufe II" wird die 2G-plus-Regel umgesetzt:

  • Dies gilt etwa in der Gastronomie sowie bei Kultur- oder Sportveranstaltungen, beim Friseur und bei Beherbungen.
  • Maskenpflicht und Abstandsgebote werden ausgeweitet. Vor allem in Innenräumen gelten strengere Schutzmaßnahmen.

Die Corona-Warnstufen treten außerdem bei niedrigeren Kennzahlen in Kraft. Je nach Warnstufe gelten für verschiedene Bereiche unterschiedlich scharfe Regeln.

Details zu den Regeln in Niedersachsen können Sie auf der Homepage der Staatskanzlei nachlesen.

Nordrhein-Westfalen

Ungeimpfte werden in Nordrhein-Westfalen seit dem 24. November von Freizeitaktivitäten ausgeschlossen:

  • Neben Sportveranstaltungen gilt diese Regel unter anderem auch für Besuche von Museen, Ausstellungen, Konzerten, Theatern, Kinos, Tierparks, Freizeitparks, Schwimmbädern und Wellnesseinrichtungen, Weihnachtsmärkten und Volksfesten.
  • Ungeimpfte müssen zudem in vielen Bereichen wie am festen Arbeitsplatz im Unternehmen oder bei einem Friseurbesuch einen aktuellen negativen Corona-Test vorweisen. 

In Bereichen mit engem Körperkontakt oder hohem Infektionsrisiko - etwa in Diskotheken, Clubs, Bars oder bei Karnevalsfeiern - müssen selbst Geimpfte und Genesene zusätzlich einen negativen Test vorlegen (2G plus). Ausnahmen gelten für Kinder und Jugendliche bis 15 Jahre und Menschen, die nicht geimpft werden können.

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Rheinland-Pfalz

Das Bundesland hat seit dem 24. November die 2G-Regel eingeführt. Ausgenommen sind nur Personen, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können, und Kinder bis elf Jahre. Kinder und Jugendliche bis 17 Jahre und Personen, die nicht geimpft werden können, müssen einen Corona-Testnachweis vorlegen.

  • Die neue 2G-Regel gilt bei allen Veranstaltungen, in Innenräumen wie im Freien, in der Innengastronomie (außer in Kantinen, Mensen und bei der Versorgung von Berufskraftfahrern an Autobahnraststätten) und auf Reisen, zum Beispiel in Bussen und Schiffen, Hotels und Pensionen.
  • Auch in Innenbereichen von Freizeiteinrichtungen wie Schwimmbädern, Spielhallen, Tierparks, Musikunterricht außerhalb der Schule, Museen und Ausstellungen gilt die neue Zutrittsbeschränkung.
  • Ausnahme sind Standesämter: Hier gilt lediglich die Maskenpflicht. Eheschließende sind davon ausgenommen.

Saarland

Seit dem 20. November gilt im Saarland:

  • 2G-Regel in Innenbereich bei Veranstaltungen, in Hotels, in der Gastronomie und bei körpernahen Dienstleistungen wie Friseurbesuche oder nicht-medizinische therapeutische Behandlungen.
  • 2G plus gilt in Clubs und Diskotheken und für Besuche in Pflegeeinrichtungen, Krankenhäusern und Reha-Kliniken.
  • Bei Veranstaltungen im Freien - wie Weihnachts- oder Wochenmärkten - besteht die Wahl zwischen 3G oder Maskenpflicht. In Hochschulen gilt zusätzlich zu 3G die Maskenpflicht. In Schulgebäuden besteht für alle eine Maskenpflicht.

Sachsen

Sachsen nutzt schon länger die 2G-Regel. Am 22. November wurden zusätzlich weite Teile des öffentlichen Lebens eingeschränkt:

  • Außer Bibliotheken schließen alle Kultur- und Freizeiteinrichtungen, Bars, Clubs und Diskotheken.
  • Ebenfalls geschlossen bleiben Weihnachtsmärkte.
  • Die Beherbergung von Touristen ist untersagt.
  • Die Gastronomie soll mit der 2G-Regel bis 20 Uhr öffnen dürfen.
  • Großveranstaltungen, Feste und Messen sind untersagt
  • Ebenso touristische Bahn- und Busfahrten.
  • Tanz-, Musik- und Kunstschulen dürfen genau wie Volkshochschulen nicht unterrichten. Ausnahme sind Angebote für Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre.
  • Für den Zugang zum Arbeitsplatz gilt die 3G-Regel.
  • Für Hotspot-Regionen mit einer Inzidenz über 1.000 wird eine Ausgangssperre für Ungeimpfte in der Zeit von 22 Uhr bis 6 Uhr verfügt.
  • Zudem ist der Ausschank von Alkohol im öffentlichen Raum verboten.
  • Prostitution ist verboten.
  • Läden mit körpernahen Dienstleistungen bleiben geschlossen.

Die Einschränkungen gelten zunächst bis zum 12. Dezember.

Im Einzelhandel gibt es für Geschäfte der Grundversorgung keine Einschränkungen, also für Supermärkte, Drogerien, Apotheken, Läden für den Tierbedarf oder Tankstellen. Bei allen anderen Geschäften gilt die 2G-Regel: Zutritt nur für Geimpfte und Getestete. Das trifft auch für den Friseurbesuch zu.

Schulen und Kindertageseinrichtungen bleiben geöffnet. Kitas sowie Grund- und Förderschulen müssen in Sachsen jedoch bis einschließlich der Weihnachtsferien in den eingeschränkten Regelbetrieb gehen. Zudem wird bis Weihnachten die Schulbesuchspflicht ausgesetzt.

Sachsen ist das Bundesland mit der höchsten Inzidenz. Die Landesregierung hat die Maßnahmen verschärft. Weihnachtsmärkte, wie beispielsweise der in Dresden, bleiben zu.

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Sachsen-Anhalt

Seit dem 24. November haben nur noch Geimpfte und Genesene Zugang zu bestimmten Bereichen des öffentlichen Lebens. Die 2G-Pflicht gilt unter anderem für

  • die Innengastronomie,
  • Kultur- und Freizeiteinrichtungen,
  • für Veranstaltungen ab 50 Personen
  • bei privaten Übernachtungen in Hotels,
  • den Sportbetrieb (ausgenommen Berufssportler und Kaderathleten),
  • Volksfeste,
  • Busreisen,
  • Schiffs- und Stadtrundfahrten
  • Seniorenbegegnungsstätten.

Ausgenommen sind auch hier nur Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre und Personen, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können.

2G plus gilt in Sachsen-Anhalt für:

  • Besucher von Diskotheken und Clubs - dafür können Maskenpflicht und Abstandsregelungen entfallen.
  • Chöre.

Weihnachtsmärkte müssen künftig eine 3G-Regel umsetzen. Das gilt auch für körpernahe Dienstleistungen etwa in Friseursalons, Kosmetik- und Nagelstudios sowie Piercing- und Tattoo-Studios.

Ab dem 25. November entfällt für alle Schülerinnen und Schüler die Präsenzpflicht im Unterricht. Wer ab dem 29. November noch ins Schulgebäude geht, muss an jedem Unterrichtstag getestet werden.

Schleswig-Holstein

Schleswig-Holstein setzt zunehmend auf 2G. Seit dem 22. November sind Ungeimpfte von Freizeitveranstaltungen drinnen ausgeschlossen.

  • Bei beruflichen Veranstaltungen gilt die 3G-Regel. Ausnahmen gelten für Friseure und medizinische und pflegerische Dienstleistungen.
  • Im Einzelhandel und im öffentlichen Nahverkehr gilt weiterhin eine Maskenpflicht. Zudem müssen Schüler im Unterricht wieder eine Maske tragen .
  • Private Zusammenkünfte innerhalb geschlossener Räume sind nur noch mit bis zu zehn ungeimpften Personen zulässig.

Ministerpräsident Daniel Günther zur Corona-Lage in Schleswig-Holstein.

Thüringen

Keine Weihnachtsmärkte, 2G in Teilen des Einzelhandels, Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen für Ungeimpfte: In Thüringen greifen seit dem 25. November strengere Corona-Regeln. 

  • Unter anderem wird in der Gastronomie, in Beherbergungsbetrieben und zu Veranstaltungen nur noch Geimpften und Genesenen Zutritt gewährt.
  • Auch im Einzelhandel wird 2G zur Pflicht. Ausgenommen sind Geschäfte des täglichen Bedarfs wie Supermärkte, Apotheken oder Drogerien. Die 2G-Pflicht gilt vor allem für Gäste, Kunden und Besucher, nicht aber für Beschäftigte.
  • Clubs, Bars und Diskotheken sollen geschlossen werden, Weihnachtsmärkte werden verboten und in der Gastronomie soll eine Sperrstunde um 22 Uhr gelten.
  • Auch Schwimmhallen, Freizeitbäder, Saunen und Thermen müssen schließen. Ausnahmen gibt es für den Schulsport. In einigen Bereichen reicht künftig selbst der 2G-Nachweis allein nicht mehr aus. So gilt fortan in geschlossenen Räumen von Fitnessstudios 2G plus. Hier müssen auch Geimpfte noch einen negativen Corona-Test vorzeigen.

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29.11.2021
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