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Neuer Corona-Rechtsrahmen : Erste Länder wollen Schutzauflagen verlängern

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Erste Länder bereiten längere Schutzauflagen nach dem umstrittenen neuen Rechtsrahmen vor. Mecklenburg-Vorpommern etwa stuft sich komplett als Hotspot ein.

Mecklenburg-Vorpommern, Stralsund: Produktion: Ein Schild weist an einer Tür auf die 3G Regel hin. Der Weg für ein Ende der meisten bundesweiten Corona-Beschränkungen ist frei.
Mecklenburg-Vorpommern will sich flächendeckend als Hotspot einstufen, um strengere Corona-Auflagen durchzusetzen.
Quelle: Stefan Sauer/dpa-Zentralbild/dpa

Angesichts hoher Corona-Infektionszahlen bereiten erste Länder längere Schutzauflagen vor. Hintergrund ist die neue bundesweite Rechtsgrundlage, die die Ampel-Koalition unter offenem Protest der Länder am Sonntag in Kraft gesetzt hatte.

Zunächst können alle Länder noch eine Übergangsfrist bis maximal 2. April nutzen, in der bisherige Regeln bestehen bleiben. Grundsätzlich sind dann nur noch wenige allgemeine Schutzvorgaben im Alltag möglich, etwa zu Masken und Tests in Einrichtungen für gefährdete Gruppen wie Pflegeheimen und Kliniken. Für regionale "Hotspots" kann es aber weitergehende Beschränkungen geben, wenn das Landesparlament für diese eine kritische Lage feststellt.

Zahlreiche Einschränkungen im Kampf gegen die Corona-Pandemie sind weggefallen. Gleichzeitig steigt die 7-Tage-Inzidenz auf einen neuen Höchststand.

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Hotspots in ganz Mecklenburg-Vorpommern

In Mecklenburg-Vorpommern mit der aktuell höchsten Sieben-Tage-Inzidenz von mehr als 2.400 sollen wesentliche Maßnahmen wie die Maskenpflicht in Innenbereichen und Testvorgaben für Ungeimpfte in der Gastronomie bis zum 27. April fortdauern, wie Gesundheitsministerin Stefanie Drese (SPD) nach einer Kabinettssitzung mitteilte.

Alle sechs Landkreise und die Städte Rostock und Schwerin sollen als Hotspots eingestuft werden, wie Ministerin Drese sagte. In allen Regionen sei eine "epidemische Ausbreitung" der Corona-Erkrankungen zu sehen. Der Landtag muss die Pläne zuvor absegnen.

Auch Hamburg will die Maskenpflicht in Innenräumen über den 2. April hinaus fortsetzen und die Hotspot-Regel nutzen. Dafür muss die Bürgerschaft zuerst die "Gefahr einer sich dynamisch ausbreitenden Infektionslage" feststellen, wie es vom Senat hieß.

Während die Corona-Zahlen weiter hoch sind, kehrt Deutschlands Arbeitswelt in den normalen Modus zurück: Es ist der erste Tag ohne Pflicht zum Homeoffice.

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Baden-Württemberg streicht Maßnahmen ab 3. April

In Baden-Württemberg sollen dagegen ab 3. April die meisten Maßnahmen wegfallen. Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) sieht durch das neue Infektionsschutzgesetz keine Grundlage mehr für eine landesweite Verlängerung etwa der Maskenpflicht.

Auch regionale Auflagen für Hotspots stünden zunächst nicht an. "Im Moment sind wir von einer Überlastung der Krankenhäuser und Intensivstationen noch weit entfernt", sagte der Grünen-Politiker. Er schloss aber nicht aus, zu regionalen Auflagen zu greifen, wenn die Pandemie sich zuspitze.

Bundestag und Bundesrat billigten trotz Kritik aus den eigenen Reihen, von Verbänden und Ärzten, das neue Infektionsschutzgesetz. Die bisherige Regelung war befristet und läuft nun aus. Bundesgesundheitsminister Lauterbach spricht von einem Kompromiss.

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Bayern will abwarten

Bayern lässt vorerst offen, wie es nach dem 2. April weitergeht. Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) wollte sich nach Beratungen des Kabinetts noch nicht dazu äußern, ob und wie der Freistaat von der Hotspot-Regel Gebrauch machen könnte.

Niedersachsens Gesundheitsministerin Daniela Behrens kritisierte, der Bund habe dem Land die Schutzmaßnahmen aus der Hand genommen. "Sowie wir eine Chance sehen, eine rechtssichere Hotspot-Regelung in Niedersachsen zu schaffen, werden wir sie dem Landtag vorlegen", sagte die SPD-Politikerin. Derzeit sehe man diese Chance aber nicht.

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