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Justizministerin : Lambrecht gegen Impfpflicht für Kinder

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Christine Lambrecht ist gegen eine Corona-Impfpflicht in Schulen und Kitas. Die Regierung setze auf Freiwilligkeit, sagt die Justizministerin.

Christine Lambrecht, Bundesjustizministerin. Archivbild
Justizministerin Lambrecht lehnt eine verpflichtende Impfung gegen Covid-19 für Kinder ab.
Quelle: Michael Kappeler/dpa

Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) lehnt eine gesetzliche Verpflichtung zur Impfung von Kindern gegen das Coronavirus ab. Das sagte sie dem Redaktionsnetzwerk Deutschland.

Wir setzen darauf, dass sich ausreichend Kinder und Jugendliche freiwillig impfen lassen, sobald dies möglich ist. Ich gehe davon aus, dass dies noch im Sommer der Fall sein wird.
Christine Lambrecht, Bundesjustizministerin

Die Corona-Infektion sei mit den Masern nicht vergleichbar, betonte die Ministerin. Im Gegensatz zu Corona sei bei Masern das Risiko von schweren Komplikationen und Langzeitfolgen bei kleinen Kindern besonders hoch. Zudem seien Masern extrem ansteckend.

Die Masern-Impfpflicht für Kinder gilt seit vergangenem Jahr. Seit dem 1. März 2020 müssen Kinder im Alter von ab einem Jahr vor der Aufnahme in Kindertagesstätten oder Schulen gegen Masern geimpft sein. Der verpflichtenden Impfung waren umfangreiche Diskussionen vorausgegangen.

"Mutter oder Vater sein ist ein schlecht anerkannter Beruf, aber gesellschaftlich ein wichtiger", sagt Kinderarzt Dr. Kai Sostmann aus Berlin. Deshalb fordert er Impfungen für Eltern vor allem von Kleinkindern.

Beitragslänge:
2 min
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GEW gegen verfrühte Rückkehr zu Regel-Präsenzunterricht

Unterdessen warnt auch die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) vor einer verfrühten Rückkehr zum Präsenzunterricht. Solange bei den Corona-Infektionen eine Sieben-Tage-Inzidenz von über 50 verzeichnet werde, befürworte sie die Fortsetzung des Wechselunterrichts, sagte die GEW-Vorsitzende Marlis Tepe im ZDF-Morgenmagazin. Zudem sprach sie sich gegen eine Impfpflicht für verbeamtete Lehrer aus.

Wir sind dafür, die Schulen zu öffnen, so zügig wie möglich, abhängig von der Inzidenz, aber beim Wechselunterricht zu bleiben in einem Rahmen von 50 bis 100.
Marlies Tepe, Vorsitzende GEW

Die entsprechende Empfehlung des Robert-Koch-Instituts (RKI) halte sie für sinnvoll. "Wenn es dann runtergeht, dann kann man in den Präsenzunterricht gehen", fügte Tepe hinzu.

Es gebe Hinweise auf hohe Corona-Inzidenzen unter Schülerinnen und Schülern. Der Wechselunterricht ermögliche eine bessere individuelle Betreuung und die Einhaltung des nötigen Abstands. "Wenn jetzt alle in die Schule kommen, wissen wir auch noch nicht, ob die Teststrategie läuft", sagte die GEW-Vorsitzende.

Eintragung einer Corona-Impfung in einem Impfpass.
FAQ

Corona-Impfung - Wie sehr schützt eine Impfung? Und ab wann? 

Wie sehr schon die erste Impfung schützt, ab wann man den vollen Impfschutz hat und ob auch Geimpfte ansteckend sind. Die wichtigsten Fragen und Antworten zur Corona-Impfung.

von Nils Hagemann

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