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Weitere Verschärfungen? - Corona-Kurs: Das planen die Bundesländer

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Mehrere Bundesländer verschärfen ihre Maßnahmen gegen das Coronavirus. So sollen etwa in Sachsen die Schulen geschlossen werden.

Archiv, Bayern, München: Ein Schild mit der Aufschrift "Aufgrund der Corona-Krise geschlossen" hängt in der Tür zu einem Cafe in der Innenstadt von München.
Neue Corona-Regeln: Auch Gaststätten und Geschäfte müssen schließen.
Quelle: dpa

Wegen anhaltend hoher Infektionszahlen verschärfen mehrere Bundesländer ihre Corona-Beschränkungen. Ein Überblick, welche Landesregierung welche Maßnahmen geplant hat.

Sachsen: Schulen und Geschäfte schließen

Sachsen will ab Montag Schulen, Kitas, Horte und viele Geschäfte schließen. Offen bleiben sollen Lebensmittelgeschäfte und Geschäfte für den Grundbedarf.

Derzeit ist Sachsen das Bundesland mit den meisten Corona-Neuinfektionen. Um einer weiteren Ausbreitung des Virus entgegenzuwirken, soll dort ab Montag ein strenger Lockdown gelten.

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Bayern verschärft Maßnahmen deutlich

In Bayern stellte sich der Landtag mehrheitlich hinter den Zehn-Punkte-Plan der Landesregierung. Vorgesehen sind unter anderem nächtliche Ausgangssperren in Hotspots mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von mehr als 200 Fällen je 100.000 Einwohner.

Das bayerische Kabinett hat verschärfte Corona-Maßnahmen beschlossen. Ministerpräsident Söder verteidigt die Entscheidung im Landtag. Sehen Sie hier die ganze Regierungserklärung.

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In einer Regierungserklärung sagte Ministerpräsident Söder (CSU), es könnte noch weitere Einschränkungen geben - zum Beispiel, vom 24. Dezember bis zum 10. Januar alle Geschäfte außer jenen des täglichen Bedarfs zu schließen.

Hessen: Ausgangssperren in Hotspots

In Hessen gibt es in Corona-Hotspots künftig eine nächtliche Ausgangssperre. In Regionen, in denen die sogenannte Inzidenz über 200 dauerhaft überschritten wird, gilt ab Freitag eine Ausgangssperre von 21 Uhr abends bis 5 Uhr morgens. Des gilt zunächst bis zum 10. Januar.

Prof. Michael Meyer-Hermann vom Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung erklärt, ein „Lockdown, auf den wir jetzt zulaufen“ sei „sehr wichtig“. Es sei ein Umdenken erforderlich, statt eines Nachbesserns – wie zuletzt von der Politik präferiert.

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Außerdem wird der Konsum von Alkohol im öffentlichen Raum ganztags untersagt. Ein Total-Lockdown soll dagegen "so lange es irgend verantwortbar ist, nicht stattfinden", sagt Ministerpräsident Bouffier (CDU).

Baden-Württemberg: Lockdown rückt näher

Die Landesregierung von Baden-Württemberg will den Alkoholausschank unter freiem Himmel verbieten. Das wolle man in die nächste Corona-Verordnung aufnehmen, kündigte Gesundheitsminister Lucha (Grüne) an. Die Kommunen sollten das schon zum 3. Advent umsetzen.

Die Landesregierung stellte zudem eine erhebliche Verschärfung der Maßnahmen in Aussicht. Man werde noch diese Woche für Regionen mit mehr als 300 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner in sieben Tagen drastische Maßnahmen beschließen müssen, sagte Ministerpräsident Kretschmann (Grüne). Auch ein harter Lockdown nach den Weihnachtsfeiertagen rücke näher.

Rheinland-Pfalz erwägt Böllerverbot

Für Rheinland-Pfalz kündigte Ministerpräsidentin Dreyer (SPD) an, dass es über Weihnachten und insbesondere zum Jahreswechsel keine nennenswerten Lockerungen der Corona-Schutzmaßnahmen geben werde. Allenfalls vom 23. bis zum 27. Dezember sollen Treffen von maximal zehn Personen aus drei Haushalten erlaubt sein.

Angesichts steigender Corona-Infektionen plädiert die Bundesregierung für ein Überdenken der vorgesehenen Lockerungen an Weihnachten und Silvester. Mit den bisherigen Maßnahmen komme das Land nicht durch den Winter.

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Entscheiden werde das Kabinett darüber in der nächsten Woche. An Silvester seien Lockerungen nicht möglich. Es werde auch ein Alkoholverbot im öffentlichen Raum sowie ein Böllerverbot geben.

NRW: Kitas dürfen Zeiten reduzieren

In Nordrhein-Westfalen sollen die Leitungen der Kitas die Möglichkeit erhalten, die Betreuungszeiten zu kürzen. Bis zu sechs Stunden pro Woche solle dies möglich sein, sagt Familienminister Stamp (FDP).

Dies solle aber nur als Ultima Ratio möglich sein. Als weitere Möglichkeit zur Entlastung der Einrichtungen sei eine Trennung von Gruppen möglich.

Thüringen: Kontakt-Beschränkungen nicht lockerer

In Thüringen will an den Kontaktbeschränkungen an den Weihnachtsfeiertagen auf maximal fünf Personen festhalten und nicht lockern.

Sachsen-Anhalt: Haseloff für "straffe Regelung"

Sachsen-Anhalt will laut Ministerpräsident Haseloff (CDU) Silvester bei der "straffen Regelung" bleiben. Dies gelte vor allem für Silvester.

Trotz starker Kontaktbeschränkungen steigen die Corona-Infektionszahlen in Deutschland weiter. Könnte bald ein nationaler "Lockdown" drohen? Dazu ZDF-Korrespondent Theo Koll.

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Schleswig-Holstein hält an Regelung fest

Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Günther (CDU) schloss Lockerungen in seinem Bundesland aus. Dazu werde es bis zum 10. Januar "definitiv" nicht kommen.

Saarland: Alkoholverbot auf belebten Plätzen

Das Saarland beschloss ein Alkoholverbot auf belebten Plätzen und Straßen an Heiligabend und über Silvester. Die geltenden Kontaktbeschränkungen sollen zwischen dem 23. und dem 27. Dezember gelockert werden.

Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg: Alkoholverbote

Mecklenburg-Vorpommern verbot den Ausschank von alkoholischen Getränken in der Öffentlichkeit.

Bereits am Montag hatte der Hamburger Senat mitgeteilt, dass in bestimmten Stadtgebieten der Verkauf von Glühwein und anderen alkoholischen Heißgetränken bis Anfang Januar eingeschränkt werde.

Aktuelles zur Coronavirus-Krise

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