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Interview

Gesundheitsminister Lauterbach - "Wird die schwerste Aufgabe meines Lebens"

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Gesundheitsminister Karl Lauterbach spricht sich im ZDF für eine Impfpflicht aus. Er wird auch persönlich. Das Amt werde die "schwerste Aufgabe" seines Lebens werden.

Sehen Sie hier das Interview mit Karl Lauterbach in voller Länge:

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6 min
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Karl Lauterbach (SPD) ist neuer Gesundheitsminister. Bei seinem Amtsantritt sagte er: "Die Bekämpfung der Pandemie in den nächsten Monaten ist die zentrale Aufgabe."

Im Interview mit dem ZDF heute journal sprach er über die Omikron-Variante, eine allgemeine Impfpflicht und seine neuen Aufgaben als Gesundheitsminister - dabei wurde er auch persönlich.

Sehen Sie das gesamte Interview oben im Video und lesen Sie es hier in Auszügen. Das sagt Lauterbach ...

... über seine Herausforderungen als Gesundheitsminister:

"Mir ist ganz klar, dass das die schwerste Aufgabe auch meines Lebens sein wird", stellt Lauterbach fest. "Wir sind in einer Krise, das ist die größte Gesundheitskrise Deutschlands seit dem Zweiten Weltkrieg." Lauterbach will als Gesundheitsminister versuchen, "uns gut durch die noch kommenden Wellen der Pandemie zu bringen".

Das sei die Aufgabe, an der er sich messen lassen müsse. Seine vorsichtige Position, für die er als Wissenschaftler stand, werde er auch jetzt nicht aufgeben.

... über die neue Omikron-Variante:

Die neuen Forschungsergebnisse seien nicht überraschend, so Lauterbach, sie bestätigten "negative Ergebnisse, die wir schon kannten". Die neue Realität sei, dass man drei Impfungen brauche, um überhaupt "vor Omikron einigermaßen geschützt zu sein".

Die Impfung ist nur abgeschlossen, wenn man dreimal geimpft wurde.
Karl Lauterbach, Gesundheitsminister

Mit großer Wahrscheinlichkeit würden zwei Impfungen die Krankheit aber abmildern, sagt Lauterbach. "Und drei Impfungen wahrscheinlich sehr gut gegen Krankheit schützen."

In Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen gilt ab Mitte März eine Impfpflicht. Auch Apotheker, Zahn- und Tierärzte sollen künftig impfen. Außerdem drohen wieder Schließungen.

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1 min
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... über einen möglichen vollen Impfschutz erst ab drei Impfungen:

"Wenn wir die Omikron-Welle tatsächlich hier in Deutschland hätten, dann wäre 2G dann erreicht, wenn man quasi die dritte Impfung hat." Man wolle durch die 2G-Regelung die Infektionsketten durchbrechen. Und noch ginge es darum, die Ausbreitung mit Omikron zu verhindern.

"Wir müssen so viele Booster-Impfungen platzieren, wie möglich", sagt Lauterbach. Das sei eine optimale Vorbereitung auf eine Omikron-Welle, "wenn sie denn käme". Das sei die erste Säule im Gesundheitsschutz, "die wir in der Hand haben".

Mit der für Gesundheitspersonal beschlossenen Impfpflicht sind viele der Betroffenen zwar zufrieden, fragen aber: warum nur sie?

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... über eine mögliche Impfpflicht

Die zweite Säule umfasse eine allgemeine Impfpflicht. Er spreche jetzt "nicht als Bundesgesundheitsminister, sondern einfach als Abgeordneter":

Wir brauchen eine allgemeine Impfpflicht. Denn wir werden es nicht schaffen, mit einer Variante wie Omikron klarzukommen.
Karl Lauterbach, Gesundheitsminister
Auf der Illustration ist eine Frau zu sehen, die in der Hand ein Impffläschchen hält. Es trägt die Aufschrift Booster. Sie schaut es fragend an.

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