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Entwicklung der Corona-Zahlen : Lauterbach fordert Schulstopp bis Ostern

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Angesichts der rasanten Ausbreitung von Virusmutationen fordert SPD-Politiker Karl Lauterbach einen Schulstopp bis Ostern. Die dritte Corona-Welle sei bereits da.

SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach. Archivbild
SPD-Politiker Karl Lauterbach mahnt zu Vorsicht.
Quelle: Michael Kappeler/dpa/Archivbild

Der Gesundheitsexperte der SPD, Karl Lauterbach, hat einen Schulstopp bis Ostern gefordert. Die dritte Welle rolle bereits seit zwei Wochen durch Deutschland, erklärte Lauterbach gegenüber der "Rheinischen Post".

Ich appelliere an die Länder, alle Schulen bis Ostern wieder zu schließen, auch die Grundschulen.
Karl Lauterbach

Als Grund für seine Forderung nannte Lauterbach auch die Virusmutationen, die sich "insbesondere bei den Jüngeren rasant ausbreiten".

Ausnahmen nur in Verbindung mit Schnelltests

Die erneute Schließung von Schulen könne demnach nur abgewendet werden, wenn Schüler zweimal pro Woche mit Schnelltests auf das Coronavirus getestet würden. Schulen, die dies noch nicht vorbereitet haben, sollten wieder geschlossen werden, sagte Lauterbach.

Es war ein Fehler, die Schulen ohne flächendeckend funktionierende Testabläufe zu öffnen.
Karl Lauterbach

"Bis Ostern sollten Lehrer und anderes Schulpersonal darin trainiert werden, die Schüler an allen Schulen an den Schnelltests anzuleiten", erklärte Lauterbach weiter.

Strikte Einhaltung der "Notbremse" und zügiges Impfen

Neben den Schulschließungen forderte Lauterbach zudem zwei weitere Maßnahmen, "um die Lage beherrschbar zu halten und die Krankenhäuser nicht zu überfordern".

  1. Konsequenter Gebrauch der von Bund und Ländern beschlossenen "Notbremse" bei einer Sieben-Tage-Inzidenz über 100
  2. Konsequente und zügige Durchführungen der Impfungen

"Ich rechne damit, dass wir trotz bestehender Lockdown-Regelungen Anfang April bundesweit diese Marke reißen werden. Es darf keine lokalen Ausnahmen bei der Notbremse geben", sagte Lauterbach.

Lauterbach: Alle zur Verfügung stehenden Impfstoffe nutzen

Mit Blick auf die Durchführung der Impfkampagne griff Lauterbach auch Kritik an den Nebenwirkungen des Astrazeneca-Präparats auf. "Das Thrombose-Risiko ist nicht erhöht, wie jüngste Studien aus den vergangenen Tagen zeigen", betonte der SPD-Politiker. Die Impfungen mit allen zur Verfügung stehenden Vakzinen müsse konsequent weiterverfolgt werden.

Auf Twitter verglich Lauterbach zudem die Thrombose-Gefahr der Impfstoffe von Astrazeneca und Biontech/Pfizer. Hier seien "fast genau gleiche" Häufigkeiten zu erkennen.

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