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Diskussion um Lockerungen - Schwesig für Schulöffnungen nach den Ferien

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Vorsichtige Öffnungen "Schritt für Schritt": Nach den Winterferien sollten Kinder wieder in Kitas und Schulen gehen dürfen, fordert Manuela Schwesig (SPD). Doch sie warnt auch.

Kann Deutschland lockern? Und wenn ja: Wie könnte ein Stufenplan aussehen? Fragen an Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD).

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In der Debatte um mögliche Lockerungen der Corona-Beschränkungen spricht sich die Ministerpräsidentin Mecklenburg-Vorpommerns, Manuela Schwesig, für vorsichtige Schulöffnungen aus. Nach den Winterferien (in Mecklenburg-Vorpommern bis 19. Februar) müssten Kitas und Schulen "Schritt für Schritt" wieder öffnen, das habe nun Priorität. Schwesig sagte der ZDF-Sendung "Berlin direkt":

Wir haben den Kindern und Familien enorm viel zugemutet in den letzten Monaten.
Manuela Schwesig, SPD

Schwesig spricht sich für einen bundeseinheitlichen Perspektivplan aus. Man müsse den Menschen sagen, bei welcher Inzidenz was passiere. Zeitgleich warnte sie aber auch vor einer noch unsichtbaren dritten Welle durch Mutationen. Ab einer Inzidenz unter 50 könne nicht "alles auf einmal wieder geöffnet" werden. Niemand habe etwas davon, wenn nach zwei Wochen der nächste Shutdown komme.

Wie umgehen mit Corona? Muss der Shutdown verlängert werden? Sind Lockerungen möglich?

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Wie Kitas wieder öffnen könnten

Der aktuelle Shutdown gilt bis zum 14. Februar. Wie es danach weitergehen soll, beraten Bund und Länder am Mittwoch in einer gemeinsamen Videokonferenz. Im Vorfeld spricht sich der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) gegen Lockerungen aus. Und Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) deutet an, der Shutdown könne bis Ostern verlängert werden müssen.

Auch SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach sagt:

Wir haben null Spielraum für Lockerungen.

Grund dafür sei die Ausbreitung der ansteckenderen Virusvariante B.1.1.7. Kitas und Grundschulen könnten nur "unter größten Sicherheitsvorkehrungen geöffnet werden", twitterte Lauterbach. Und auch nur, wenn Erwachsene dafür im Gegenzug an anderer Stelle Kontakte reduzierten.

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Thüringen schlägt Stufenplan vor

Am Wochenende hatte sich auch Sachsens Regierungschef Michael Kretschmer (CDU) zu Wort gemeldet. Er hält Lockerungen für vertretbar, "wenn die Schritte überschaubar sind und wir ein gesellschaftliches Verständnis haben, dass bei Zunahme der Infektionen auch wieder weniger öffentliches Leben notwendig ist", sagte er der "Leipziger Volkszeitung".

Thüringens rot-rot-grüne Landesregierung plädiert für ein bundesweit einheitliches Vorgehen. In einem Papier, das die Regierung von Bodo Ramelow (Linke) an die anderen Länder schickte, ist die Rede von "möglichst bundesweit einheitlich festzulegenden Kriterien für einen Stufenplan". Thüringen schlägt darin unter anderem vor, nicht nur auf Neuinfektionen zu schauen, sondern auch auf die Anzahl von Impfungen.

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