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Kehrtwende bei Lockerungen - London: Reisende aus Frankreich in Quarantäne

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Von Frankreich nach Großbritannien Reisende müssen weiterhin in Quarantäne. Die Kehrtwende bei den Corona-Lockerungen durchkreuzt die Urlaubspläne Zehntausender.

Ein Mann mit Atemschutzmaske geht am Eiffelturm vorbei.
Laut britischer Regierung ist die in Frankreich nach wie vor präsente Beta-Variante Hintergrund der Entscheidung.
Quelle: reuter

Mit einer Kehrtwende bezüglich geplanter Öffnungen für Einreisende aus Frankreich hat die britische Regierung am Freitagabend die Urlaubspläne Zehntausender Menschen durcheinander gebracht.

Nach offiziellen Angaben wegen der dort andauernden Präsenz der zuerst in Südafrika entdeckten Beta-Variante des Coronavirus wurde Frankreich von der Liste der Länder gestrichen, für die ab nächster Woche nach der Einreise ins Vereinigte Königreich keine Quarantäne mehr nötig ist. Die Aufhebung der Quarantänebestimmungen gilt für vollständig Geimpfte aus den meisten EU-Ländern.

Die Corona-Delta-Variante breitet sich zunehmend in Großbritannien aus. Trotzdem werden fast alle Corona-Maßnahmen abgeschafft.

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Kehrtwende zu kritischem Zeitpunkt

Die Kehrtwende erfolgt zu einem kritischen Zeitpunkt im Kampf Großbritanniens gegen die Corona-Pandemie: Am Montag sollen trotz steigender Infektionszahlen und Kritik seitens zahlreicher Wissenschaftler die verbliebenen Beschränkungen in England aufgehoben werden, zudem beginnen am Freitag in den meisten Schulen die Sommerferien.

Die Regierung habe immer klargemacht, dass sie nicht zögern werde, rasch zu handeln, um die Verbreitung des Coronavirus an den Grenzen zu stoppen, erklärte Gesundheitsminister Sajid Javid. Die Erfolge des "erfolgreichen Impfprogramms" müssten gewahrt und die Grenzen vor der Gefahr von Virus-Varianten geschützt werden.

Aus Großbritannien melden sie immer weiter steigende Corona-Zahlen. Die Regierung von Premier Johnson lockert trotzdem. ZDF-Korrespondent Andreas Stamm hat die Hintergründe.

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Vertreter der Reisebranche empört

Reisende aus Frankreich, auch Durchreisende und vollständig Geimpfte, müssen sich damit nach ihrer Ankunft in Großbritannien weiterhin für bis zu zehn Tage in Quarantäne begeben. Vertreter der Tourismusbranche reagierten empört und sprachen von einem Rückschlag für den internationalen Reiseverkehr.

Auch britische Frankreich-Urlauber äußerten sich frustriert. Die Botschaften der Regierung seien inkonsequent, unklar und unausführbar, sagte Graham McLeod aus Bolton im Nordwesten Englands, der an der französischen Atlantikküste Urlaub macht. Er habe das Gefühl, dass der Schritt "viel mehr mit Politik und viel weniger mit Wissenschaft" zu tun habe, sagte er.

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