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Bundeskanzlerin Merkel - G7 will 2,3 Milliarden Impfdosen liefern

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30 Millionen Corona-Impfdosen will Deutschland an ärmere Länder spenden, bestenfalls mehr. Insgesamt wollen die G7-Staaten bis Ende 2022 über 2 Milliarden Dosen liefern.

 Daisy Clark, Carrie Symonds, Mario Draghi, Joe Biden, Canadian Prime Minister Justin Trudeau, Jill Biden, Ursula von der Leyen
Die G7 treffen sich derzeit in englischen Cornwall.
Quelle: dpa

Die G7-Staaten werden nach Angaben von Bundeskanzlerin Angela Merkel ärmeren Ländern bis Ende 2022 2,3 Milliarden Corona-Impfdosen liefern. Deutschland finanziere vor allem über die internationale Impfinitiative Covax dabei umgerechnet 350 Millionen Impfdosen, sagte Merkel am Sonntag am Rande des G7-Gipfels. Aus eigenen Beständen werde man zunächst 30 Millionen Dosen spenden.

Merkel: Zusagen wegen Lieferproblemen schwierig

"Das werden vermutlich im Laufe der Zeit noch mehr", sagte Merkel. Derzeit sei es schwierig, auf diesem Feld Zusagen zu machen, weil man etwa durch die Kürzung beim Hersteller Johnson & Johnson wieder die Erfahrung gemacht habe, dass nicht alle bestellten Impfstoffmengen geliefert würden.

"Wenn wir etwas überzählig haben, werden wir das weitergeben", sagte Merkel mit Blick vor allem auf das vierte Quartal, wenn mehr Impfstoff von den Firmen geliefert werden solle, als für die Impfungen der Menschen in Deutschland nötig ist.

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Globale Impfstoffproduktion soll gefördert werden

Ziel sei, den Zugang aller Menschen zu Impfstoffen sicherzustellen, sagte Merkel. Die G7-Gruppe sei sich "einig, dass die Pandemie nur global besiegt werden kann. Der Weg aus der Pandemie sind Impfstoffe", sagte Merkel.

Es gehe zudem darum, die globale Impfstoffproduktion zu fördern. Die G7-Gruppe wolle, dass die Mittel nicht mehr nur in Europa oder Asien hergestellt werden, sondern auch in Afrika. Hier engagiere sich vor allem das Mainzer Pharmaunternehmen Biontech, sagte Merkel, ohne weitere Details zu nennen.

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