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Interview mit Marietta Slomka - Impfstoff-Management: Merkel räumt Fehler ein

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Im ZDF-Interview gesteht Bundeskanzlerin Angela Merkel Fehler in der Impfstoff-Kommunikation. Es habe Enttäuschungen innerhalb der Bevölkerung gegeben, erklärte sie.

Bundeskanzlerin Angela Merkel stellt sich im ZDF-Interview den Fragen von Marietta Slomka. Sehen Sie das Video hier in voller Länge.

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Im Umgang mit der Pandemie hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) Fehler eingeräumt. "Ich will gar nicht drumherum reden: Es gibt eine Enttäuschung", sagte sie im ZDF-Interview mit Marietta Slomka. Vielleicht habe diese Enttäuschung etwas mit dem früh verfügbaren Impfstoff zu tun, erklärte Merkel.

"Das ist eine Riesenleistung. Damit konnte man nicht rechnen." Man habe dann nicht ausreichend darauf hingewiesen, "dass am Anfang nicht für jeden gleich der Impfstoff da ist."

  • Das gesamte Merkel-Interview hier im Video ansehen oder im Wortlaut nachlesen.
  • Erst 50, dann 35, kaum Selbstkritik: Analyse des Interviews der Kanzlerin.
  • Virologin Ulrike Protzer, Sarna Röser vom Wirtschaftsverband "Die Jungen Unternehmer" und Politikwissenschaftler Karl-Rudolf Korte diskutieren im ZDFheute live um 19:30 Uhr das Interview.

Merkel: Waren bei Corona-Impfstoff nicht "knausrig"

Dass Deutschland und die EU bei den Impfstoff-Verhandlungen zu sparsam gewesen seien, wies Merkel jedoch zurück. "Für mich stellt es sich nicht so dar, dass wir knausrig waren", sagte die Kanzlerin gegenüber Slomka. "Es ist genug Impfstoff bestellt worden."

Die ersten Wochen seien jetzt zwar knapp, doch im März würden die Impfzentren voll ausgelastet sein, prognostizierte Merkel.

Sehen Sie hier das Merkel-Interview kurz zusammengefasst.

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"Wir sind auf einem Ast, der absteigt"

Vor frühzeitigen Shutdown-Lockerungen warnte Merkel. Jedoch habe man "in den letzten dreieinhalb Wochen die Fallzahlen halbiert, das heißt: Wir sind auf einem Ast, der absteigt". Ab einer Inzidenz von 50 könne man wieder über Öffnungen nachdenken.

Ich glaube, dass wir die [50er] Inzidenz schon am 1. März erreichen können.
Angela Merkel

Bei einer Inzidenz von unter 35 könnten auch einzelne Bundesländer nach Absprache mit den Nachbarländern wieder die Geschäfte öffnen, erklärte Merkel im Interview mit dem heute journal. [Wie die Inzidenz in Ihrem Bundesland aussieht, lesen Sie hier.]

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