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Bund-Länder-Schalte - Aiwanger fordert Signal für Osterurlaub

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Vor der Corona-Schalte von Bund und Ländern fordert der bayerische Wirtschaftsminister Aiwanger klare Signale für den Osterurlaub. Viele Existenzen im Gastgewerbe seien bedroht.

Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger während einer Pressekonferenz im Ministerrat.
Laut Bayerns Wirtschaftsminister Aiwanger ist für viele Betriebe das Ostergeschäft der "letzte rettende Strohhalm".
Quelle: dpa

Vor der bevorstehenden Bund-Länder-Schalte zum weiteren Vorgehen in der Corona-Pandemie fordert der bayerische Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) "ein klares Signal für Osterurlaub in Deutschland".

Das Ostergeschäft sei für Viele "der letzte rettende Strohhalm", sagte Aiwanger den Zeitungen der "Funke Mediengruppe". Tausende Betriebe stünden finanziell und emotional mit dem Rücken zur Wand, "da darf die Politik nicht mehr länger zusehen", forderte Aiwanger.

Ostern naht und die Urlaubssehnsucht steigt. Aber wo kann man in Corona-Zeiten hinfahren? Welche Länder machen dicht, wie hoch sind die Inzidenzzahlen?

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Aiwanger: Lieber Urlaub in Bayern machen

Auch aus Sicht des Infektionsschutzes halte er Urlaub in Bayern für besser als auf Urlaubsinseln im Süden mit diversen zusätzlichen Kontakten.

Die Hauptgeschäftsführerin des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga), Ingrid Hartges, sagte den Funke-Zeitungen: "Es ist für keinen Hotelier nachvollziehbar, warum man auf Mallorca Urlaub machen darf, aber nicht an der Ostsee oder Nordsee. Das kann niemand verstehen - und ich kann es auch niemandem erklären".

Seit Ende vergangener Woche hat das RKI Urlaubsgebiete wie die Balearen von der Liste der Corona-Risikogebiete genommen. Im Inland gilt jedoch weiterhin das Beherbergungsverbot.

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Dehoga: Wut in der Branche wächst

Auch an der deutschen Küste gebe es zum Teil niedrige Inzidenzwerte. Die Branche habe keine Öffnungsperspektive bekommen, obwohl Hotels nicht als Pandemie-Treiber gelten. Die Wut, Verzweiflung und Existenzängste in der Hotellerie und Gastronomie wachsen nach ihren Worten "dramatisch".

Auch Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) hatte rasche Entscheidungen zu Tourismus in Deutschland angemahnt. "Wir werden über Ostern reden müssen", sagte sie mit Blick auf die bevorstehenden Bund-Länder-Beratungen.

Die Restaurants bleiben wegen der Corona-Pandemie weiterhin geschlossen. Die Verzweiflung in der Branche wächst.

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Schwesig: Schwer vermittelbare Politik

"Ich glaube, dass es schwer vermittelbar ist, dass die Bundesregierung einerseits jetzt wieder Urlaub in anderen Ländern freigegeben hat, zum Beispiel Urlaub auf Mallorca, und gleichzeitig kein Urlaub im eigenen Bundesland möglich ist."

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