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Verbotene Corona-Proteste - Fast 500 Festnahmen in Brüssel

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Auch in Belgien gibt es Demonstrationen gegen die Corona-Auflagen. In Brüssel kam es nun zu Hunderten Festnahmen bei nicht genehmigten Protesten.

Polizisten und Demonstranten vor dem Hauptbahnhof in Brüssel.
Polizisten und Demonstranten vor dem Hauptbahnhof in Brüssel.
Quelle: Nicolas Maeterlinck/BELGA/dpa

In Brüssel hat die Polizei fast 500 Menschen festgenommen, die an zwei verbotenen Demonstrationen gegen die Corona-Restriktionen teilnehmen wollten. Ein Platz vor dem Hauptbahnhof, wo die meisten Demonstranten zusammenkamen, wurde evakuiert, sagte ein Polizeisprecher. Unter den Anwesenden waren auch Anhänger mehrerer Fußballklubs.

Die Polizei veröffentlichte auf Twitter Fotos von Messern, Knall- und Feuerwerkskörpern, Schutzhandschuhen und einem Zahnschutz. Die Gegenstände waren bei Demonstranten gefunden worden. "Keine Gegenstände für eine friedliche Versammlung", schrieb die Polizei dazu.

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Die Organisatoren der verbotenen Proteste hatten die Menschen in den Onlinenetzwerken dazu aufgerufen, sich auf dem Platz am Hauptbahnhof sowie am Atomium, einem Wahrzeichen der Stadt, zu versammeln. Die Polizei hatte im Vorfeld vor der Teilnahme an den Protesten gewarnt.

Insgesamt wurden dann nach Angaben des Polizeisprechers 488 Menschen in der belgischen Hauptstadt in Gewahrsam genommen. Am Nachmittag wurde jedoch bereits mit der Freilassung der Festgenommenen begonnen. Seit Beginn der Pandemie hat Belgien mit seinen rund 11,5 Millionen Einwohnern mehr als 20.000 Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus registriert.

Die Regierung hatte kürzlich ein Verbot nicht-notwendiger Reisen im Inland sowie ins Ausland verhängt. Seit fast drei Monaten befindet sich das Land in einem Teil-Lockdown.

Ein Zettel, der an einem Geschäft klebt, weist auf den Mindestabstand von 1,5 Meter hin, der einzuhalten ist.
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