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Corona-Shutdown - Überblick über Corona-Regeln in Bundesländern

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Seit Mitte Dezember ist Deutschland im Shutdown. Bund und Länder haben am Mittwoch erste Lockerungen beschlossen. Ein Überblick über Corona-Regeln in den Bundesländern.

Archiv: Baumarkte am 21.04.2020 in München
Baumärkte werden noch nicht in allen Bundesländern geöffnet.
Quelle: picture alliance / SvenSimon

Seit mehr als 70 Tagen gilt ein bundesweiter Shutdown des öffentlichen Lebens für die Bundesrepublik. Doch die konkrete Umsetzung dieser Beschlüsse gegen die Corona-Krise ist von Land zu Land teils unterschiedlich.

Zunächst wurde der Unterricht an den Grundschulen einzelner Länder und die Betreuung in den Kitas teilweise wieder aufgenommen. Nach den Corona-Beschlüssen von Bund und Ländern am Mittwoch gibt es weitere Öffnungsankündigungen.

Ein Überblick über den aktuellen Stand in den Bundesländern:

Baden-Württemberg 

In Baden-Württemberg darf ab kommenden Montag der Einzelhandel wieder öffnen, sobald in der jeweiligen Region die Sieben-Tage-Inzidenz unter 50 pro 100.000 Einwohnern liegt. Dabei dürfen die Geschäfte, abhängig von ihrer Verkaufsfläche, nur eine bestimmte Kundenzahl eintreten lassen.

Möglich ist dann auch die Öffnung von Museen, Galerien, Gedenkstätten, zoologischen und botanischen Gärten sowie auch kontaktfreier Sport in kleinen Gruppen mit bis zu maximal zehn Personen im Außenbereich, auch auf Außensportanlagen.

Seit 22. Februar gilt an Grundschulen Wechselbetrieb mit je zwei Klassenstufen pro Woche. Ab 15. März sollen sie in den Regelbetrieb übergehen. Zeitgleich soll für die Klassen 5 und 6 der Präsenzunterricht beginnen, zunächst bis zu den Osterferien.

Das Personal an Schulen, Kitas und in der Kindertagespflege hat noch bis 31. März Anspruch auf zwei anlasslose Antigenschnelltests pro Woche und pro Person. Weiterführende Informationen finden Sie hier.

Mehr Informationen auf dem landeseigenen Corona-Informationsportal.

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Bayern

Ab 8. März darf der Einzelhandel in Bayern unter strengen Auflagen wieder öffnen. Sport im Freien ist in kleinen Kindergruppen und für zwei Erwachsene wieder erlaubt; bei einer Inzidenz unter 50 für bis zu zehn Erwachsene. Gastronomie bleibt mindestens noch bis 22. März geschlossen.

Absichern will das Land die Öffnungen mit Corona-Schnelltests. Das Kabinett beschloss bis Ende Juni pro Monat 11,5 Millionen Antigentests bereitzustellen und rund 50 Millionen Corona-Selbsttests.

In Bayern werden am 15. März alle Klassen der weiterführenden Schulen, beruflichen Schulen und Förderschulen in die Klassenzimmer zurückkehren. Bei einer Sieben-Tage-Inzidenz unter 100 geschieht das im Wechselunterricht.

An Grundschulen gibt es bereits Wechselunterricht mit Mindestabstand. In Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von unter 50 dürfen Grundschüler ab 15. März in den Präsenzunterricht zurückkehren. Weitere Infos gibt es hier. Auch Kitas dürfen dann bei einer Inzidenz von unter 50 in normalen Regelbetrieb wechseln.

Mehr Informationen auf dem landeseigenen Corona-Informationsportal.

Berlin

In Berlin ist Voraussetzung für die neuen Lockerungen im Shutdown ein Inzidenzwert von unter 100. In bisher geschlossenen Geschäften soll ab 9. März (Montag ist Feiertag) mit vorher gebuchten Terminen und festem Zeitfenster Einkaufen wieder möglich sein. Erlaubt ist ein Kunde pro 40 Quadratmeter.

Gartenmärkte dürfen öffnen, auch Museen, Galerien, Gedenkstätten und Zoos dürfen unter strengen Auflagen Besucher empfangen. Körpernahe Dienstleister wie Kosmetik- und Nagelstudios dürfen ebenfalls unter strengen Auflagen öffnen; dazu zählen auch tagesaktuelle negative Corona-Tests.

Bis zu fünf Erwachsene dürfen, ohne Körperkontakt, Sport im Freien zusammen machen. Bei Kindern bis 12 Jahre ist Sport in frischer Luft in festen Gruppen bis 20 Personen erlaubt.

Für Schulen gibt es keine neuen Regelungen: Es bleibt bei Wechselunterricht in halber Klassenstärke für die Klassenstufen 1 bis 3 und Maskenpflicht im Unterricht. Die Regeln für den Unterricht in Berlin finden Sie hier. Ab 9. März sollen auch die vierten bis sechsten Klassen wieder Wechselunterricht erhalten und die Kitas wieder für alle Kinder offen stehen.

Mehr Informationen auf dem landeseigenen Corona-Informationsportal.

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Brandenburg

Im Zuge der Lockerungen soll ab 8. März für jeden Bürger wöchentlich ein Corona-Schnelltest zur Verfügung stehen. Brandenburg plant, dass sich Öffnungen von Geschäften an der landesweiten Sieben-Tage-Inzidenz orientieren sollen statt an der der einzelnen Landkreise oder kreisfreien Städte.

Ab Montag (8. März) können Geschäfte und Museen öffnen, wenn man einen Termin gebucht hat und falls sich die Infektionslage nicht mehr deutlich verschlechtert. Auch Kosmetikstudios öffnen dann unter Auflagen.

Vom kommenden Montag an können sich zwei Haushalte mit bis zu fünf Menschen treffen, bisher war es ein Haushalt mit einer weiteren Person.

Kosmetikstudios sollen für Kunden mit negativem Corona-Test öffnen dürfen. Auch Kontaktbeschränkungen sollen gelockert werden: Zwei Haushalte mit bis zu fünf Menschen sollen sich treffen dürfen.

Nach den Grundschulen sollen in Brandenburg vom 15. März an auch die weiterführenden Schulen wieder öffnen. Auch für die älteren Schüler gilt der Wechselunterricht. In Schulen wie Kitas soll es vermehrt Schnelltests geben. Weitere Regelungen finden Sie hier.

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Bremen

In Bremen gelten ab 8. März - vorbehaltlich der Sieben-Tage-Inzidenz - Lockerungen bei den Kontaktbeschränkungen: Es dürfen sich künftig zwei Haushalte mit insgesamt bis zu fünf Personen treffen. Kinder bis 14 Jahre sowie Begleitpersonen von pflegebedürftigen Personen sind davon ausgenommen.

Dieselbe Personenzahlbegrenzung gilt für die Ausübung von Sport im Freien. Kinder bis 14 Jahre dürfen im Freien mit bis zu 20 Personen zuzüglich zwei Trainerinnen oder Trainern Sport treiben.

Ab dem 8. März 2021 können Buchhandlungen mit Hygiene- und Schutzkonzepten wieder öffnen; die zugelassene Kundenzahl hängt von der Verkaufsfläche ab. Geschäfte des Einzelhandels können ein Terminshopping anbieten.

Körpernahe Dienstleistungen, wie Kosmetik, Massage, Tätowierung und Nagelpflege dürfen ab dem 8. März ebenfalls wieder öffnen, wenn Hygiene- und Schutzkonzepte vorliegen.

In Bremen gilt in Grundschulen seit 1. März Rückkehr zum Präsenzbetrieb in voller Klassenstärke, in Bremerhaven ab 15. März, in Kitas eingeschränkter Regelbetrieb. Weitere Regelungen finden Sie hier.

Mehr Informationen auf dem landeseigenen Corona-Informationsportal.

Hamburg

In Hamburg können ab 8. März Buchhandlungen, Blumenläden und Gartencenter wieder öffnen. Im Einzelhandel geht Einkauf nur mit vorheriger Terminvereinbarung; nur ein Kunde pro 40 Quadratmeter Fläche ist erlaubt. Bei einer Inzidenz von unter 50 darf der komplette Einzelhandel öffnen.

Körpernahe Dienstleistungen wie Kosmetik und Tattoos dürfen ebenfalls wieder stattfinden und mehr private Kontakte: Ab Montag wieder bis zu fünf Personen aus zwei Haushalten treffen. Auch erste kostenlose Corona-Schnelltests soll es ab Wochenbeginn geben.

Für Grundschüler und Abschlussklassen gilt vom 8. März an wieder die Präsenzpflicht. Am 15. März kehren dann die Klassen 5 bis 7 sowie der 12. Jahrgang in den Wechselunterricht zurück. Am 22. März an sollen alle weiteren Jahrgänge wieder im Wechselmodell unterrichtet werden. Die genauen Regeln für den Schulbetrieb und die Betreuung finden Sie hier.

Mehr Informationen auf dem landeseigenen Corona-Informationsportal.

Hessen

In Hessen darf man ab 8. März unter strengen Vorgaben und mit einem persönlichen Termin wieder in einem Geschäft einkaufen gehen. Für Kinder im Alter von unter 14 Jahren wird Sport im Freien erleichtert, und auch ein Besuch im Zoo oder Museum ist wieder möglich. 

Zu den angekündigten Lockerungen zählt auch, dass ab dem 8. März wieder mehr Kontakte möglich sind: Maximal fünf Personen aus zwei Haushalten dürfen sich treffen; dazugehörige Kinder bis 14 zählen nicht mit. 

Ab Montag hat jeder Bürger Anspruch darauf, einmal pro Woche einen kostenlosen Schnelltest durchführen zu lassen - unabhängig von möglichen Covid-19-Symptomen. Das ist beim Arzt, in der Apotheke oder im Testzentrum möglich.

Für die Klassenstufen 1 bis 6 gibt es bereits Wechselunterricht mit Maskenpflicht. Die Notbetreuung bleibt bestehen. Die Kitas bieten allen Kindern Zugang, es wird jedoch appelliert, die Kinder zuhause zu betreuen. Daran soll sich bis zu den Osterferien in Hessen nichts ändern. Weitere Infos hier.

Mehr Informationen auf dem landeseigenen Corona-Informationsportal.

Lockerungen in den Bundesländern - Wo und wie Schulen und Kitas wieder öffnen 

Wechselunterricht, Notbetreuung, Homeschooling: Die Länder tasten sich an die Öffnung von Schulen und Kitas heran. Aber was gilt wo?

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Mecklenburg-Vorpommern

In Mecklenburg-Vorpommern gilt ebenfalls die Inzidenzgrenze von 100, um Lockerungen des Shutdown umzusetzen. Ab 8. März dürfen Läden für angemeldete Kunden wieder öffnen. Die Zahl der Zutrittsberechtigten ist abhängig von der Ladengröße. Bei einer Inzidenz von unter 50 seien Öffnungen auch ohne Anmeldung möglich.

Zudem werden die aktuell sehr strengen Kontaktbeschränkungen im privaten Bereich gelockert. Künftig seien Treffen von bis zu fünf Personen aus zwei Familien erlaubt, plus Kinder bis 14 Jahre.

Seit dem 24. Februar ist Präsenzunterricht für die Klassenstufen 1 bis 6 sowie für Abschlussklassen vorgesehen, sofern die Sieben-Tage-Inzidenz unter 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner im jeweiligen Landkreis bzw. der kreisfreien Stadt liegt. Bei stabiler Inzidenzzahl bis 50 findet in den Kitas ein Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen mit Hygienemaßnahmen statt, bei höheren Inzidenzen gibt es mehr Einschränkungen.

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In Deutschland gibt es einige Lockerungen der Corona-Maßnahmen. Bundesweit dürfen Friseursalons öffnen, einige Bundesländer öffnen auch Baumärkte, Blumenläden oder Fahrschulen.

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Niedersachsen

In Niedersachsen gelten für einige Lockerungen regionale Inzidenzwerte, für manche jedoch die landesweite Inzidenzzahl. Zum Beispiel im Handel: Ab 8. März gibt es die Möglichkeit des Einkaufs nach der Terminvereinbarung im jeweiligen Geschäft. Baumärkte sollen zunächst geschlossen bleiben.

Welche Regeln bei Kontaktbeschränkungen und Sport gelten, hängt von der Infektionsinzidenz in der jeweiligen Region ab. Liegt sie unter 100, greifen Lockerungen.

In den Schulen kehren vom 15. März an die Klassen 5 bis 7 sowie der 12. Jahrgang im Wechselmodell in den Präsenzunterricht zurück, vom 22. März an, sollen dann alle Schulen und Jahrgänge in den Wechselunterricht zurückkehren. Für Grundschüler und Abschlussklassen gilt zudem bereits vom kommenden Montag (8. März) an wieder die Präsenzpflicht. Weitere Infos zu den Regeln in Niedersachsen.

Für Gastronomie, Kultur, die Veranstaltungs- und Reisebranche stehen die Entscheidungen noch aus.

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Nordrhein-Westfalen

In Nordrhein-Westfalen gilt ab 8. März für den Handel ebenfalls das Einkaufen mit Termin bei einer stabilen 7-Tage-Inzidenz von unter 100. Pro 40 Quadratmeter Fläche ist ein Kunde erlaubt. In Buchhandlungen, Schreibwaren- und Blumengeschäften sowie Gartenmärkten darf ohne Termin eingekauft werden.

Nach viermonatiger Schließung wegen der Corona-Pandemie wollen viele Zoos und Museen in Nordrhein-Westfalen in der nächsten Woche wieder öffnen. So planen der Allwetterzoo Münster und der Zoo in Wuppertal bereits am Montag wieder Besucher hereinzulassen.

Alle Schüler sollen ab 15. März zumindest tageweise wieder in die Klassenräume zurückkehren. Nachdem jüngere Schüler und Abschlussjahrgänge am 22. Februar den Anfang gemacht hatten, gilt dann auch für alle Schüler der weiterführenden Schulen das Wechselmodell. Mehr Infos zum Schulbetrieb finden Sie hier.

Kostenlose Schnelltests sollen ab 8. März die Lockerungen unterstützen. In den ersten Tagen rechnet die Landesregierung noch mit Engpässen bei der Lieferung.

Mehr Informationen auf dem landeseigenen Corona-Informationsportal.

Rheinland-Pfalz

In Rheinland-Pfalz darf der Einzelhandel ab Montag, 8. März, in weiten Teilen des Landes unter Auflagen wieder öffnen. Die Zahl der Kunden ist abhängig von der Fläche der Geschäfte; die 7-Tage-Inzidenz muss unter 100 liegen. Buchandlungen, Blumengeschäfte und Gartenmärkte werden wieder öffnen.

Auch die körpernahen Dienstleistungen können wieder starten, zum Teil jedoch nur nach vorherigem tagesaktuellem Test, insbesondere bei Behandlungen im Gesicht.

Ab 8. März gelten auch die Lockerungen bei den Kontaktbeschränkungen: Es dürfen wieder zwei Hausstände zusammenkommen, jedoch nicht mehr als 5 Personen. Kinder bis 14 Jahren werden dabei nicht mitgezählt.

Für die Grundschulen gilt Präsenzunterricht, wenn Mindestabstände eingehalten werden können, sonst Wechselunterricht. Notbetreuung wird weiterhin angeboten. Kitas bleiben für dringenden Betreuungsbedarf geöffnet.

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Dr. Christoph Specht blickt auf das aktuelle Geschehen und hat nicht nur schlechte Nachrichten.

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Saarland

Im Saarland gilt ebenfalls die Inzidenzgrenze von maximal 100 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner. Am 8. März öffnen dann Gärtnereien, Gartenbaubetriebe, Gartenmärkte und ähnliche Einrichtungen sowie Buchhandlungen.

Ladengeschäfte des Einzelhandels oder Ladenlokale dürfen öffnen, wenn nach vorheriger Vereinbarung Termine für einen fest begrenzten Zeitraum vergeben werden, bei denen höchstens einer Kundin oder einem Kunden pro 40 Quadratmeter der Zutritt gewährt wird.

Zusätzlich zu den bereits geöffneten körpernahen Dienstleistungen können auch Tattoo- und Piercingstudios unter Hygieneauflagen wieder den Betrieb aufnehmen; teilweise nur nach Vorlage eines tagesaktuellen negativen Schnelltests.

Sport im Freien dürfen kontaktlos maximal fünf Personen aus zwei Haushalten oder Gruppen von bis zu zehn Kindern bis 14 Jahren treiben. Bei Kontaktbeschränkungen gilt die neue Regel, dass bis zu drei Haushalte sich treffen dürfen, aber maximal fünf Personen.

An Grundschulen gilt Wechsel zwischen Präsenz- und Distanzunterricht. Kinder, die betreut werden müssen, können in die Kita gebracht werden. Die Regeln für das Saarland finden Sie hier.

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Sachsen

Aufgrund seiner hohen Fallzahlen will Sachsen bei den neuen Lockerungen vorsichtig bleiben. Trotzdem sollen, unabhängig von Inzidenzen, nun auch Blumengeschäfte, Gartenmärkte, Buchhandlungen und Baumärkte wieder öffnen dürfen - mit Hygienekonzepten und einer Begrenzung der Kundenzahl. Fahrschulen sollen mit Hygienemaßnahmen und einer wöchentlichen Testung des Personals wieder an den Start gehen dürfen.

Ab 15. März sollen auch Museen, Galerien, Zoos, Botanische Gärten und Gedenkstätten mit Terminbuchung und Kontaktnachverfolgung wieder öffnen. Sinkt die Inzidenz landesweit und regional unter 50, fallen diese Bedingungen weg. Dann darf auch der Einzelhandel mit einer Quadratmeterbegrenzung wieder Kunden empfangen.

Die Ausgangssperre und die 15-Kilometer-Regel soll in der neuen Schutzverordnung nicht mehr vorgesehen sein. Allerdings soll eine Regelung für Hotspots gelten, die bei einer regionalen Inzidenz ab 100 Alkoholverbote und Ausgangsbeschränkungen möglich macht.

Ab 10. März dürfen Förderschulen mit festen Klassen wieder öffnen. Ab 15. März für alle Schüler wieder, allerdings vorerst noch im Wechselbetrieb. Ab einer Inzidenz von 100 würden die Schulen wieder geschlossen. Die Regeln in Sachsen.

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Sachsen-Anhalt

In Sachsen-Anhalt wird die Landesregierung erst am 9. März den genauen Fahrplan für die Lockerungen festlegen. Verabredet wurde jedoch, dass es schon ab Montag, 8. März, Lockerungen geben kann.

So könnten die Kontaktbeschränkungen von einem Haushalt plus eine Person auf zwei Haushalte mit maximal fünf Personen gelockert werden. Einzelhändler könnten nach vorheriger Terminvereinbarung für kleinere Gruppen ihre Läden öffnen und Museen mit vorheriger Kartenbestellungen ihre Räume.

Zwei Wochen später könnten Cafés und Restaurants Gäste auf ihren Freisitzen bedienen, Theater und Kinos öffnen sowie Training in Gruppen zugelassen werden - wenn tagesaktuelle Ergebnisse von Schnell- oder Selbsttests vorliegen. Diese soll jeder Bürger ab 8. März ein Mal in der Woche kostenlos machen können.

An Grund- und Förderschulen gilt eingeschränkter Regelbetrieb seit dem 1. März mit festen Lerngruppen. Kitas öffnen seit 1. März schrittweise. Weitere Infos zur Betreuungssituation in Sachsen-Anhalt.

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Schleswig-Holstein

In Schleswig-Holstein darf ab Montag, 8. März, der Einzelhandel wieder öffnen. Gleiches gilt für Fahrschulen, Kosmetik- und Massagestudios sowie Museen; für alle ist die Öffnung jedoch an strikte Vorschriften gebunden.

Ebenfalls unter Auflagen dürfen öffnen Fahr- und Flugschulen und Tattoo- und Sonnenstudios und Galerien sowie botanische Gärten. Die Außengastronomie soll nach jetzigem Stand am 22. März öffnen können. 

Erleichterungen gibt es auch im Sport: Gruppen mit bis zu 20 Kindern können in Vereinen ab Montag wieder draußen trainieren. Gruppen mit bis zu 10 Personen können bei einer landesweiten 7-Tage-Inzidenz unter 50 Sport im Außenbereich treiben, ohne dass ein Verein dahinter steht.

In Schleswig-Holstein herrscht an Grundschulen (Ausnahmen für einzelne Kreise und Städte) und für Abschlussklassen Präsenzunterricht. Alle Kinder können in Kitas betreut werden. Infos zu den Regeln gibt es hier.

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Am Mittwoch treffen sind Bund und Länder zu ihrer entscheidenden Sitzung. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob es nach vier Monaten Shutdown nun endlich zu Lockerungen kommen kann.

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Thüringen

In Thüringen soll es erst ab dem 15. März die nächsten vorsichtigen Öffnungsschritte des Corona-Lockdowns geben. Dann sollen Buchläden, Kosmetik- und Fußpflegesalons, Nagel- und Massagestudios, Anbieter von Kinderschuhen und Flugschulen unter Auflagen ihre Dienstleistungen wieder anbieten dürfen.

Baumärkte können Terminshopping anbieten. Die sogenannten körpernahen Dienstleister, zu denen auch Tätowierer gehören, müssen danach für ihre Mitarbeiter ein Testkonzept nachweisen; können Kunden dabei keine Maske tragen, müssen sie einen tagesaktuellen, negativen Schnelltest vorweisen. 

In Kindergärten und den Klassen 1 bis 4 gibt es einen eingeschränkten Regelbetrieb mit festen Gruppen. Weitere Infos zu den Regeln in Thüringen hier.

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Der Überblick wird fortlaufend aktualisiert.

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