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Beschlüsse des Corona-Gipfels - 2G und Impfen: Das sind die neuen Maßnahmen

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Kontaktbeschränkungen, 2G-Regeln, Impfstatus: Beim Bund-Länder-Gipfel wurden die Corona-Regeln verschärft. Die Beschlüsse im Überblick.

Bund und Länder haben einschneidende Corona-Maßnahmen beschlossen – vor allem für Ungeimpfte. Außerdem soll es deutlich mehr Impfungen geben.

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Wegen der angespannten Corona-Lage müssen sich die Bürger kurzfristig auf schärfere Maßnahmen einstellen. Bund und Länder haben in einer Runde zwischen den Ministerpräsidentinnen und -präsidenten und der Bundeskanzlerin folgende Beschlüsse gefasst:

Krisenstab

Ein erweiterter Krisenstab im Kanzleramt soll bei den umfangreichen Impfungen helfen, mögliche logistische Probleme bei der Lieferung und Verteilung frühzeitig erkennen und beheben.

Impfungen

Bund und Länder wollen allen Menschen, die sich bis Weihnachten für eine Erst-, Zweit- oder Booster-Impfung entscheiden, diese Impfung auch ermöglichen. Das kann bis zu 30 Millionen Impfungen bedeuten.  

Sehen Sie hier die Pressekonferenz in voller Länge.

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Wer darf impfen?

Der Kreis der Personen, die Impfungen verabreichen dürfen, wird deutlich ausgeweitet. Ärzte, Apotheker sowie Pflegefachkräfte können zukünftig nicht nur impfen, sondern Impfungen auch delegieren. Zum Kreis der Berechtigten Impfer gehören künftig auch Zahnärzte.

Bund und Länder haben schärfere Corona-Regeln beschlossen. Diese reichen von Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte bis hin zu 2G-Regelungen für Freizeiteinrichtungen. Ein Überblick.

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Impfpflicht

Es wird eine einrichtungsbezogene Impfpflicht auf den Weg gebracht, etwa für Beschäftigte in Krankenhäusern oder in der Altenpflege.

Zudem soll im Bundestag anhand von Gruppenanträgen über eine allgemeine Impfpflicht entschieden werden. Diese Pflicht soll greifen, sobald sichergestellt ist, dass alle Impfwilligen zeitnah geimpft werden können - als Zeitpunkt wird hier der Februar 2022 anvisiert. Der Ethikrat soll hierzu bis Ende des Jahres eine Empfehlung ausarbeiten.

Impfstatus

Der Impfstatus wird bei einer nur doppelten Impfung ohne Booster-Dosis nicht dauerhaft anerkannt werden können, erklärte die scheidende Bundeskanzlerin Merkel. Auf EU-Ebene wird diskutiert, dass der Status nach der zweiten bzw. dritten Impfung für neun Monate gültig ist.

FAQ

Rechtliche und praktische Fragen - Impfpflicht - wann und wie sie kommen könnte 

Sie ist umstritten - doch angesichts steigender Infektionszahlen findet eine Impfpflicht immer mehr Anhänger. Wie könnte sie umgesetzt werden, wo gibt es sie schon? Ein Überblick.

Freizeit

Unabhängig von der Inzidenz wird der Zugang zu Kinos, Theatern, Restaurants nur noch Geimpften und Genesenen gestattet (2G-Regel). Außerdem kann ein zusätzlicher Test angefordert werden (2G+).

Stadien und andere Großveranstaltungen

Die zulässige Teilnehmerzahl bei Großveranstaltungen wird stark begrenzt. Das gilt vor allem auch für Fußballspiele. Volle Bundesligastadien soll es bis auf Weiteres nicht mehr geben.

Bei Veranstaltungen in geschlossenen Räumen dürfen nur 30 bis 50 Prozent der Kapazität genutzt werden bis zu einer Obergrenze von 5.000 Zuschauern. Im Freien sind 15.000 Menschen bei einer Auslastung von ebenfalls 30 bis 50 Prozent erlaubt. Auch hier gilt überall Maskenpflicht sowie 2G mit der Option auf 2G plus.

Einzelhandel

Ebenso ist der Zutritt zum Einzelhandel bundesweit nur noch Geimpften und Genesenen gestattet (2G). Ausgenommen sind Geschäfte des täglichen Bedarfs wie Supermärkte, Apotheken und Drogerien. Eine Zugangskontrolle soll eingeführt werden. Schließungen sind nicht vorgesehen.

Angesichts der neuen Maßnahmen rechnen Einzelhandel, Gastronomie und Hotellerie mit dramatischen Einbußen. ZDF-Börsenexperte Frank Bethmann mit Einzelheiten.

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Kontaktbeschränkungen

In allen Ländern gibt es strengere Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte. Private Treffen (im öffentlichen wie privaten Raum) werden auf den eigenen Haushalt sowie höchstens zwei Personen eines weiteren Haushalts begrenzt. Kinder unter 14 Jahren sind davon ausgenommen. Treffen, an denen ausschließlich Geimpfte oder Genesene teilnehmen, bleiben von der Regel unberührt.

In Bundesländern mit einer Sieben-Tage-Inzidenz über 350 gelten zudem weitere Einschränkungen: Dort gilt bei privaten Feiern und Zusammenkünften eine Teilnehmergrenze von 50 Personen (Geimpfte und Genesene) in Innenräumen und 200 Personen (Geimpfte und Genesene) im Außenbereich.

Neben den bundesweiten Beschränkungen haben viele Bundesländer schon strengere Maßnahmen eingeführt. ZDF-Korrespondentin Shakuntala Banerjee berichtet.

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Maskenpflicht an den Schulen

An den Schulen gilt in allen Stufen eine Maskenpflicht.

Clubs und Diskotheken

In Gebieten mit einer Inzidenz über 350 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner werden Clubs und Diskotheken in Innenräumen schließen.

Silvester

Das Zünden von Feuerwerk zu Silvester ist auch in diesem Jahr wegen der Pandemie verboten. Auch der Verkauf von Feuerwerk, Böllern und anderer Pyrotechnik wird verboten.

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