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Trotz Corona-Mutation - EU: Reiseverbot für Großbritannien lockern

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Trotz der neuen Corona-Mutation in Großbritannien ist die EU-Kommission gegen pauschale Reiseverbote. Frankreich lockert nun wieder die Einreisesperren.

Großbritannien: Geschlossener Grenzübergang zu Fähren nach Frankreich im Hafen von von Dover.
Am Hafen von Dover wurde der Verkehr nach Frankreich eingestellt.
Quelle: ap

Die EU-Kommission hat die Mitgliedstaaten aufgefordert, die wegen einer mutierten Variante des Coronavirus erlassenen strikten Reiseverbote von und nach Großbritannien zurückzunehmen.

Es sei zwar wichtig, zügig vorläufige Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen, zugleich müssten unerlässliche Reisen und der Warenverkehr weiterhin möglich sein, heißt es in einer Empfehlung der EU-Kommission an die EU-Staaten. Von nicht unbedingt notwendigen Reisen solle aber "abgeraten" werden. Die Brüsseler Behörde erklärte:

Verbote von Flug- und Zugreisen sollten ausgesetzt werden, um essenzielle Reisen zu gewährleisten und Unterbrechungen der Versorgungskette zu vermeiden.

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Großbritannien hatte am Wochenende wegen der raschen Verbreitung der mutierten Corona-Variante vor allem in Südengland die internen Pandemie-Maßnahmen erheblich verschärft.

Viele EU-Länder reagierten auf die Lage mit Grenzschließungen und Einreiseverboten aus Großbritannien. Flug- und Zugverbindungen wurden eingestellt. Frankreich schloss zunächst auch die Grenzen für den Frachtverkehr, von Mittwochmorgen an wird aber wieder gelockert.

Flugzeuge, Schiffe und der von London aus fahrende Eurostar-Zug könnten vom Mittwochmorgen an wieder verkehren, teilte der Beigeordnete Minister für Verkehr, Jean-Baptiste Djebbari, am Dienstagabend via Twitter mit. Dafür müsse man einen negativen Corona-Test haben.

Deutschland verhängt Beförderungsverbot bis 6. Januar

Deutschland stellte am Wochenende den Flugverkehr aus Großbritannien zunächst bis Ende des Jahres ein. Am Dienstag verhängte das Bundesgesundheitsministerium dann ein generelles Beförderungsverbot bis zum 6. Januar für Reisende aus Großbritannien und Südafrika, wo die neue Virus-Art ebenfalls grassiert. Es wird davon ausgegangen, dass die neue Form des Erregers deutlich ansteckender ist als die bisherige.

Eine grassierende Virus-Mutation, endlose Staus an den Häfen und am Eurotunnel, und die Sorge vor den Konsequenzen eines No-Deals: Kurz vor dem Ende der der Brexit-Übergangsfrist hat Corona die Lage in Großbritannien nochmals verschärft.

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Die britische Regierung suchte am Dienstag nach Auswegen zur Vermeidung von Versorgungsengpässen. Bereits zuvor war es zu Staus bei den Importen aus der EU nach Großbritannien gekommen, weil viele Unternehmen wegen des drohenden Scheiterns der Post-Brexit-Gespräche ihre Bestände auffüllen wollten.

Die Botschafter der EU-Länder hatten am Montag gemeinsam mit Experten beraten und die Kommission beauftragt, Empfehlungen für ein koordiniertes Vorgehen zu erarbeiten. "Während es wichtig ist, rasch vorübergehende Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen, um die weitere Ausbreitung des neuen Virusstamms zu begrenzen, (...) sollten wichtige Reisen und der Transit von Passagieren erleichtert werden", erklärte die Behörde nun.

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