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Empfehlung wegen Corona-Welle - RKI fordert "maximale Kontaktbeschränkungen"

Datum:

Wie kann man die Corona-Variante Omikron in den Griff bekommen? Das RKI sagt deutlich: mit maximalen Maßnahmen - ab sofort.

Maske liegt in Marburgs Altstadt. Symbolbild
Das RKI will harte Maßnahmen - sofort.
Quelle: Nadine Weigel/dpa

Das Robert-Koch-Institut (RKI) empfiehlt aufgrund der aktuellen Corona-Lage in Deutschland "maximale Kontaktbeschränkungen". Diese sollten "sofort beginnen" und bis zunächst Mitte Januar gelten, wie das RKI am heutigen Dienstag auf Twitter schrieb.

Diese Maßnahmen listet das RKI auf:

  • Maximale Kontaktbeschränkungen
  • Maximale infektionspräventive Maßnahmen
  • Maximale Geschwindigkeit bei der Impfung der Bevölkerung (Erst- und Booster-Impfungen)
  • Reduktion von Reisen auf das unbedingt Notwendige
  • Intensive Begleitkommunikation zum Verständnis der Maßnahmen

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Die größten Effekte auf die Omikron-Welle seien "von konsequenten und flächendeckenden Kontaktbeschränkungen und dem Einsatz von infektionspräventiven Maßnahmen" zu erwarten.

Die Phase der maximierten Kontaktbeschränkungen bis Mitte Januar muss genutzt werden, um die Impfungen und Auffrischimpfungen voranzubringen.
Strategiepapier des RKI

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RKI rechnet mit Corona-Welle "von bisher noch nicht beobachteter Dynamik"

Das RKI spricht mit Blick auf die neue Omikron-Variante des Coronavirus von einer "aktuell in Deutschland beginnenden pandemischen Welle". Auch wenn diese Welle hierzulande noch am Anfang stehe, zeige der Blick ins Ausland, "dass durch diese Variante mit einer Infektionswelle von bisher noch nicht beobachteter Dynamik gerechnet werden muss".

Erste Analysen deuteten trotz noch vorhandener Unsicherheiten darauf hin, dass Omikron bereits Anfang Januar 2022 die Mehrzahl der Infektionsfälle in Deutschland ausmachen könnte, teilte das RKI mit. Es könnten mehrere Zehntausend Infektionsfälle durch Omikron täglich sein. Unter den derzeitigen Bedingungen liege die Verdopplungszeit in Deutschland bei etwa drei Tagen.

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"Die Konzepte 2G/3G sollten unter Berücksichtigung der Omikron-Variante geschärft werden, da von einer erheblichen Transmission dieser Variante auch durch Genesene und vollständig Geimpfte ohne Auffrischimpfung ausgegangen werden muss", schreibt das RKI.

RKI fürchtet Überlastung des Gesundheitssystems

Die Neuerkrankungszahlen der vierten Welle durch die Delta-Variante seien zwar rückläufig, schreibt das RKI. Dennoch lägen die Krankenhausaufnahmen und die Auslastung der Intensivstationen noch auf sehr hohem Niveau. "Sollte die Dynamik der bevorstehenden Omikron-Welle nicht gebremst werden, ist aufgrund der in kurzer Zeit zu erwartenden hohen Fallzahlen mit einer Überlastung der Gesundheitsversorgungsstrukturen in Deutschland zu rechnen."

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Auch mit einer darüber hinausgehenden Beeinträchtigung der kritischen Versorgungsstrukturen - beispielsweise Transport- und Produktionsketten, Energie, Polizei, Feuerwehr - müsse gerechnet werden.

Der weitere Verlauf der epidemiologischen Situation in den nächsten Wochen hänge vom Verhalten der Bevölkerung an den Festtagen und der nicht vorhersehbaren Stärke der Grippe-Zirkulation als weiterem Erreger mit epidemischem Potenzial ab.

Konkrete Empfehlungen des RKI

  • Kontakte wo immer möglich reduzieren und AHA+L-Regeln konsequent einhalten
  • Hygiene- (Schutz-)Konzepte in allen Einrichtungen und Örtlichkeiten konsequent umsetzen
  • Generelle Maskenpflicht und kontinuierliches Tragen in Innenräumen ab zwei Personen und im Außenbereich bei Abstand unter 1,5 Metern. Das gilt auch für Geimpfte und Genesene und in Schulen
  • Für den Zugang etwa zu Einrichtungen, Gottesdiensten, kulturellen Veranstaltungen: 2G+ (Testung entfällt für Personen mit Auffrischimpfung)
  • Home-Office-Pflicht/-Gebot
  • Verbot von Großveranstaltungen
  • Schließung von Bars, Clubs, Diskotheken
  • Schließung von Sportstätten im Innenbereich (aktiver Sport nur im Außenbereich)
  • Schließung von Restaurants, Außer-Haus-Verkauf möglich
  • Verbot von Gesang in Innenräumen (z. B. Gemeindegesang im Gottesdienst), außer im eigenen Haushalt
  • Grundsätzlich Reduktion der Personenzahl für Zusammenkünfte (auch private) in Innenräumen auf maximal zehn Personen (alle Personen außer vollständig Geimpfte mit Auffrischimpfung zählen mit, hier maximal 15 Personen)
  • Reduktion der Personenzahl für Zusammenkünfte im Außenbereich (auch private) auf maximal 50 Personen (alle Personen außer vollständig Geimpfte mit Auffrischimpfung zählen mit, hier maximal 75 Personen)
  • Kitas, Schulen: Weihnachtsferien verlängern und prüfen, ob im Anschluss Präsenzunterricht mit Maskenpflicht, Teststrategie, Lüftungs-/Frischluftkonzept oder Distanz-, Hybrid-, oder Wechselunterricht
  • Universitäten, Fachhochschulen, Berufsschulen: Distanzveranstaltungen
  • Strikte Infektionsschutzkonzepte und Infektionskontrolle in Einrichtungen der kritischen Infrastruktur
Auf der Illustration ist eine Frau zu sehen, die beide Arme zur Schulter zieht. Über der linken Hand schwebt ein Symbol mit Daumen runter, über der rechten Hand schwebt ein Symbol mit Daumen hoch.

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18.01.2022
Videolänge
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