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Kostenlose Corona-Schnelltests - Städtebund warnt vor zu großer Hoffnung

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Der Städtebund bremst Erwartungen an die geplanten kostenlosen Corona-Schnelltests. Man solle nicht glauben, dass diese ab 1. März für die ganze Bevölkerung zur Verfügung stünden.

Laut Gesundheitsminister Spahn sollen ab März kostenlose Corona-Schnelltests für jeden verfügbar sein. Mediziner und der Städte- und Gemeindebund warnen vor zu hohen Erwartungen.

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Gratis-Schnelltests für alle ab März - so hatte es die Bundesregierung angekündigt. Kommunen und Ärzte aber warnen vor zu großen Hoffnungen in der Bevölkerung: Man solle nicht glauben, "ab 1. März stünden überall für alle Schnelltests in großer Zahl zur Verfügung", sagte der Hauptgeschäftsführer des Städte- und Gemeindebundes, Gerd Landsberg, den Zeitungen der "Funke Mediengruppe".

Der Impfstart habe gezeigt, dass die Organisation und die Verteilung "für viele Millionen Menschen gleichzeitig eine Mammutaufgabe darstellt", betonte Landsberg. Er forderte daher ein "stufenweises Vorgehen". Wenn die Schnelltests noch nicht in ausreichender Zahl vorhanden seien, sei ein Einsatz zunächst in Kitas und Schulen sinnvoll.

"Mehr testen" gilt als ein mögliches Mittel im Kampf gegen die Pandemie, mit einfachen und schnellen Selbsttests soll alsbald die Corona-Teststrategie ausgeweitet werden. Beim Bundesinstitut für Arzneimittel liegen derzeit 30 Zulassungsanträge vor.

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Landsberg: Schnelltests sind Hoffnungssignal

Grundsätzlich begrüßte Landsberg aber die Absicht der Bundesregierung, ab März den Bürgern kostenlos Schnelltests zur Verfügung zu stellen. "Das ist ein wichtiges Hoffnungssignal für Öffnungsperspektiven, nicht nur für Schulen, Kitas, sondern auch für Einzelhandel, Kultur, Hotels und Gaststätten", betonte er.

Er mahnte zugleich eine rasche Zulassung der Testversionen an, bei denen sich die Bürger selbst auf das Coronavirus testen. Selbst wenn deren Fehlerquote etwas höher sein sollte, "ist das immer noch besser, als gar keinen Test vornehmen zu können".

Corona-Schnelltests seien wichtige Hilfsmittel im Kampf gegen die Pandemie, so Virologe Schmidt-Chanasit im ZDF. Wichtig sei, dass sie schnell sind und infektiöse Menschen erkennen.

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Teichert: Keine Strategie und klare Regeln

Die Vorsitzende des Bundesverbandes der Ärztinnen und Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes, Ute Teichert, sagte der "Funke Mediengruppe", es bringe bei der Pandemie-Bekämpfung nichts, "einfach nur viele kostenlose Tests anzubieten". Notwendig seien "eine Strategie und klare Regeln". So seien Fragen offen, etwa, wie sich jene zu verhalten hätten, "die bei sich ein positives Ergebnis feststellen".

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hatte angekündigt, ab dem 1. März sollten alle Bürger kostenlos von geschultem Personal auf das Coronavirus getestet werden können. Geplant sind demnach Gratis-Schnelltests in Testzentren, Praxen und Apotheken, mit denen man innerhalb von etwa 15 Minuten ein Ergebnis bekommt.

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