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Schulen im Corona-Shutdown - Präsenzunterricht: Elternrat fordert Konzept

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Der Bundeselternrat fordert Konzepte für eine Rückkehr zum Präsenzunterricht. Schulen müssten sich darauf einstellen, dass der Shutdown länger als bis zum 10. Januar dauern werde.

Schüler in einer Klasse unter Corona-Bedingungen.-
Schulunterricht unter Corona-Bedingungen.
Quelle: dpa

Zum Start der Weihnachtsferien fordert der Bundeselternrat Schulkonzepte für eine möglichst rasche Rückkehr zum Präsenzunterricht. Es sei damit zu rechnen, "dass der momentane Shutdown über den 10. Januar andauern wird", sagte Vizechefin Sabrina Wetzel der "Rheinischen Post".

Die Schulen müssten sich daher verstärkt darauf einstellen, etwa an Grundschulen Unterricht in kleinen Gruppen und digitalen Unterricht für die älteren Schülerinnen und Schüler anzubieten.

"Die Politik hat im März nicht erkannt, wie wichtig Digitalisierung an Schulen ist", sagt der Präsident des Deutschen Lehrerverbands, Heinz-Peter Meidinger, über digitale Lernplattformen.

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5 min
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Präsenzunterricht vorbereiten

Nötig sei, jetzt alles für einen baldigen Neustart des Präsenzunterrichts nach dem Jahreswechsel in die Wege zu leiten, so Wetzel weiter:

Es wäre jetzt auch noch die Möglichkeit, Lüftungsgeräte anzuschaffen und zu installieren, um einen sicheren Präsenzunterricht zu ermöglichen.
Sabrina Wetzel

Viele Schulen hätten schon gute Lösungen für sicheren Unterricht umgesetzt, diese sollten weitergeführt und weitergedacht werden: "Vorteilhaft wäre eine Staffelung der Unterrichtszeiten, um die Problematik der teilweise überfüllten Busse und Bahnen zu entschärfen."

Wetzel forderte zudem eine Notbetreuung für Kinder, deren Eltern berufstätig oder mit der Betreuung überfordert seien.

Treffen der Kultusminister geplant

Die rheinland-pfälzische Bildungsministerin und Präsidentin der Kultusministerkonferenz (KMK), Stefanie Hubig (SPD), sagte der Zeitung, die Kultusminister wollten sich bald treffen und "zum weiteren Verlauf des Schuljahrs 2020/2021 beraten und abstimmen".

Dies solle noch vor dem nächsten Treffen der Ministerpräsidentinnen und -präsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am 5. Januar erfolgen: "Maßgeblich ist jetzt, dass wir alle unseren Beitrag dazu leisten, die Pandemie wieder einzudämmen, damit möglichst bald unsere Schulen wieder an den Start gehen können."

In der Corona-Pandemie hat die Digitalisierung an Schulen einen Schub bekommen. Doch es läuft es noch lange nicht rund: Denn selbst wenn Endgeräte da sind, heißt das noch nicht, dass die Technik auch zuverlässig funktioniert.

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Hubig: Immenser Kraftakt der Schulen

Die Schulen hätten sich in diesem Jahr auf alle möglichen Szenarien vorbereitet: Fernunterricht, Wechselunterricht und Präsenzunterricht unter Corona-Bedingungen. "Das war ein immenser Kraftakt, den sie hervorragend umgesetzt haben", sagte Hubig.

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