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Inzidenzen unter 100 - Karliczek fordert weitere Schulöffnungen

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Bildungsministerin Karliczek fordert weitere Schulöffnungen in der Corona-Krise. Dieser Schritt sei vielerorts zu verantworten, da die Inzidenzen überwiegend unter 100 lägen.

Bundesbildungsministerin Anja Karliczek während einer Pressekonferenz in Berlin.
Fordert die Vorbereitung einer Impfkampagne für Kinder: Bildungsministerin Karliczek
Quelle: epa

Bundesbildungsministerin Anja Karliczek wirbt für weitere Schritte bei der Öffnung der Schulen und die Vorbereitung einer Impfkampagne für Kinder und Jugendliche.

Karliczek: Rückkehr zum Präsenzunterricht

"Das Infektionsgeschehen geht zurück", sagte die CDU-Politikerin dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland". "Daher sollten nicht nur die die Öffnungen in der Wirtschaft und Kultur - so verständlich das selbstverständlich ist - im Fokus stehen, sondern über eine weitere Rückkehr zum Präsenzunterricht nachgedacht werden."

Natürlich sei weiter Vorsicht angesagt. Aber: "Eine breitere Rückkehr zum Präsenzunterricht unter den bekannten Hygienestandards und begleitet von Tests dürfte in den meisten Regionen sehr wahrscheinlich verantwortbar sein, weil die Inzidenzen überwiegend deutlich unter 100 liegen."

Seit Dezember kein Präsenzunterricht - für viele Schüler ist das Corona-Realität. Die bundesweite starre Kopplung an Inzidenzwerte, die keinen Raum lässt, Schulöffnungen etwa durch breit angelegtes Testen zu ermöglichen, wird zunehmend kritisiert.

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Kinder psychisch teils sehr belastet

Kinder und Jugendliche müssten Schritt für Schritt in ein normales Leben zurückfinden. Dazu gehöre auch ein regelmäßiger Schulbesuch, am besten noch vor den Sommerferien. Die psychischen Belastungen seien zum Teil sehr groß gewesen.

Wir müssen unseren Kindern und Jugendlichen in diesen Wochen viel Aufmerksamkeit schenken, damit sie nachholen können, was in der Pandemie nicht möglich war.
Anja Karliczek

"Dazu gehört auch, dass intensiv eine Impfkampagne für die Kinder und Jugendlichen vorbereitet wird, sobald der Impfstoff für die Kinder ab zwölf Jahren zugelassen ist." Bis der Impfstoff für die jüngeren Kinder bis zwölf Jahren zur Verfügung stehe, werde es aber noch eine Weile dauern.

Die psychischen Folgen der Pandemie für Kinder und Jugendliche sind verheerend. Daher fordern Experten vor dem Deutschen Jugendhilfetag eindringlich Schulen und Kitas zu öffnen.

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Kuban: Einsatz mobiler Impfteams

Der Chef der Jungen Union, Tilman Kuban (CDU), verlangte den Einsatz von mobilen Impfteams in Schulen, sobald die Zulassung des Impfstoffs für Jüngere erfolgt sei. "Vielen Schülerinnen und Schülern unter 18 Jahren im ländlichen Raum ist es nicht so einfach möglich, auf eigene Faust in Impfzentren zu fahren", sagte Kuban der "Rheinischen Post".

Mit mobilen Impfteams seien bereits die Menschen in Pflegeheimen geimpft worden. Ihr neuerlicher Einsatz wäre "ein klares Signal, dass die junge Generation nicht vergessen wird und sie im Fokus der Debatte steht".

Welche Auswirkungen haben etwa Schulöffnungen auf die Corona-Fallzahlen? Und: Sind Kinder und Jugendliche genug geschützt? ZDFheute live diskutiert mit Prof. Jörg Dötsch.

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Mehrere Länder kehren zum Regelbetrieb zurück

Mehrere Bundesländer haben bereits angekündigt, in Kürze zum Regelbetrieb in den Schulen zurückkehren. So soll es etwa in Bayern und Mecklenburg-Vorpommern nach Pfingsten in Regionen mit einer stabilen Sieben-Tage-Inzidenz unter 50 wieder täglich Präsenzunterricht geben. In Nordrhein-Westfalen sollen alle Schüler ab dem 31. Mai wieder landesweit Präsenzunterricht erhalten, sofern die Sieben-Tage-Inzidenz stabil unter 100 liegt.

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