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Steigende Corona-Inzidenzwerte : Politiker fordern mehr Schutz für Jüngere

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Die Corona-Zahlen steigen - mehrere Politiker fordern mehr Schutz für Jüngere. Long-Covid-Folgen könnten jungen Menschen eine Zukunft für lange Zeit verbauen, so SPD-Chefin Esken.

Angesichts steigender Corona-Infektionszahlen werden verstärkt Forderungen nach einem besseren Schutz von Jüngeren laut. SPD-Chefin Saskia Esken sagte den Zeitungen der Funke-Mediengruppe:

Wir dürfen nicht noch mehr Zeit verlieren in dem Irrglauben, Kinder und Jugendliche seien nicht gefährdet.
SPD-Chefin Saskia Esken

Long-Covid-Folgen könnten jungen Menschen eine gute Zukunft für lange Zeit verbauen. "Die Gesundheit ebenso wie die Bildungs- und Entwicklungschancen der jungen Generation müssen jetzt im Vordergrund stehen", sagte Esken weiter. Sie mahnte zur Einhaltung von Hygieneregeln und plädierte für Tests von Reiserückkehrern sowie in den Betrieben.

Göring-Eckardt fordert Kita- und Schulgipfel

Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt übte Kritik an der Bundesregierung. "Wir laufen mit Ansage in einen zweiten Corona-Herbst, und wieder unternimmt die Bundesregierung viel zu wenig, um Kitas und Schulen zu sichern", sagte sie denselben Blättern.

Göring-Eckardt schreibt demnach in einem Positionspapier mit Fraktionskollegen, Bund und Länder sollten gemeinsam mit Fachleuten aus Medizin und Pädagogik einen Leitfaden für die Zeit nach den Ferien erarbeiten.

Zu den Maßnahmen sollten mindestens die Beibehaltung, besser noch der Ausbau von regelmäßigen Tests in Schulen und Kitas gehören. Sie fordert "jetzt einen Kita- und Schulgipfel, damit sich dieses Planungsversagen nicht wiederholt".

Timmendorfer Strand, Deutschland, 09.05.2021

Corona-Inzidenz steigt - Diskussion über weiteren Pandemie-Kurs  

Europaweit steigen die Fallzahlen, auch die in Deutschland niedrige Inzidenz wächst wieder. Befürworter von Lockerungen stellen ihre Aussagekraft infrage.

Schäuble: "Jüngere impfen, wenn sie es wollen"

Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) sprach sich in der "Bild am Sonntag" indes für die Impfung von 12- bis 17-Jährigen aus. "Man sollte Jüngere impfen, wenn sie es wollen", sagte Schäuble. "Wenn wir es durch Impfungen der 12- bis 17-Jährigen schaffen, dass wir Einschränkungen im Schulbetrieb vermeiden, dann ist das ein gewichtiges Argument."

Bevor man Schulschließungen riskiere, sollten in geschlossenen Räumen weiter Masken getragen werden. "Kitas, Schulen und Unis zu schließen ist alles andere als harmlos", so Schäuble.

Die Einschränkungen für die Kinder und Jugendlichen sind massiv.
Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble

Bislang empfiehlt die Stiko Corona-Impfungen für Jugendliche nur bei bestimmten Vorerkrankungen. Sie begründete dies mit dem geringen Risiko einer schweren Erkrankung in dieser Altersgruppe.

Auf der Illustration ist eine Frau zu sehen, die auf dem Boden sitzt. Ihren Kopf stützt sie auf ihrem linken Arm.

Nachrichten | Panorama - Wenig Impfreaktion, wenig Schutz? 

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