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Neue Corona-Shutdown-Regeln - Mit wem Sie Weihnachten feiern dürfen

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Shutdown auch zu Weihnachten und Silvester. Darauf haben sich Bund und Länder geeinigt. Diese Einschränkungen müssen Sie in diesem Jahr beim Feiern beachten.

Ab kommenden Mittwoch wird das öffentliche Leben bis mindestens 10. Januar stillgelegt.

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Dann ging alles ganz schnell - Kanzlerin Angela Merkel und die Länder-Chef*innen haben sich nach kurzen Beratungen auf härtere Corona-Regeln ab Mittwoch geeinigt. Über Weihnachten werden diese nur leicht gelockert - etwa um Gottesdienste unter Auflagen zu erlauben.

Was ist an Weihnachten erlaubt?

Für private Feiern gilt weiter die Regel: Maximal fünf Personen aus zwei Hausständen dürfen sich treffen, Kinder bis 14 Jahren nicht mitgezählt. Über die Weihnachtsfeiertage - vom 24. bis 26. Dezember - wird das aufgeweicht: Vier weitere Personen aus dem "engsten Familienkreis" (zuzüglich Kinder) dürfen dann zu dem eigenen Hausstand dazu kommen - auch wenn dann die Obergrenze von fünf Personen überschritten wird.

"Die neuen Corona-Maßnahmen sollen bis zum 10. Januar gelten, möglicherweise aber auch sehr viel länger", so ZDF-Korrespondent Koll.

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Zum "engsten Familienkreis" zählen laut Beschluss-Papier: "Ehegatten, Lebenspartner und Partner einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft sowie Verwandte in gerader Linie, Geschwister, Geschwisterkinder und deren jeweilige Haushaltsangehörige". Theoretisch dürften also etwa Großeltern ihre Enkel besuchen.

Merkel plädierte aber für eine "Schutzwoche": Bevor man zu Familientreffen reise, sollte man Kontakte fünf bis sieben Tage zuvor auf das absolute Minimum reduzieren.

Angela Merkel auf dem Weg zur PK nach dem Corona-Gipfel

Shutdown gestartet -
Die Dezember-Beschlüsse im Überblick
 

Bund und Länder haben einen Shutdown beschlossen - ab kommenden Mittwoch wird der Einzelhandel geschlossen. Auch Schulen sollen schließen oder die Präsenzpflicht aussetzen.

Kann man Gottesdienste besuchen?

Ob in Kirchen, Moscheen oder Synagogen: Gottesdienste dürfen mit Auflagen stattfinden. Die Bedingungen dafür: Mindestabstand, Maskenpflicht auch am Platz und kein Gesang der Gemeinde - Weihnachtslieder könnten demnach dieses Jahr aus Lautsprecherboxen kommen. Gemeinden müssen auch ein Anmeldeverfahren zur Verfügung stellen, wenn viele Besucher erwartet werden.

Was ist an Silvester erlaubt?

Für den gesamten Shutdown gilt ein Alkoholverbot im öffentlichen Raum - damit sollen auch Silvesterparties auf der Straße verhindert werden.

An Silvester und an Neujahr gilt bundesweit ein An- und Versammlungsverbot. Auf belebten Plätzen, etwa in Innenstädten, sollen die Kommunen ein Feuerwerksverbot verhängen. Auch der Verkauf von Pyrotechnik wird verboten - wer noch alte Raketen im Keller hat, soll diese nicht zünden - auch, um Krankenhäuser nicht mit zusätzlichen Verletzten weiter zu belasten.

Auch zu Silvester müssen die lokalen Ausgangsbeschränkungen etwa in den Abend- und Nachtstunden beachtet werden.

Der erneute Shutdown ab kommenden Mittwoch trifft Deutschland mitten im Vorweihnachtstrubel. Die Reaktionen in der Bevölkerung sind demnach entsprechend gemischt.

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