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Union im Umfragetief - Söder: Haben kein Abo auf die Kanzlerschaft

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Sinkende Unions-Umfragewerte und die sich zuspitzende Corona-Krise: CSU-Parteichef Söder warnt vor einer "Wechselstimmung" im Land. Die Union habe kein Abo auf die Kanzlerschaft.

CSU-Parteichef Markus Söder während einer Videokonferenz des Parteivorstands.
CSU-Parteichef Markus Söder.
Quelle: dpa

Angesichts der Verschärfung der Corona-Krise und schlechter Umfragewerte hat CSU-Chef Markus Söder die Union zu einem Aufbruch aufgerufen. "Die Lage ist sehr ernst. Die Corona-Zahlen steigen und die Unionswerte fallen", sagte der bayerische Ministerpräsident der "Bild am Sonntag". "Es kommt Wechselstimmung im Land auf."

Die Union steckt im Superwahljahr in der Krise - fehlerhaftes Pandemiemanagement, schmutzige Maskendeals, Korruption und ein anhaltendes Führungsproblem.

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Söder erklärt mit Blick auf das Umfragetief:

Die Union muss zeigen, dass sie noch Kraft und Ideen hat, und nicht erschöpft und ausgelaugt ist. Es braucht jetzt Aufbruch.
Markus Söder

Die Union habe kein Abo mehr auf die Kanzlerschaft, sagt CSU-Chef Söder.

Im ZDF-Politbarometer hatte sich in dieser Woche ein deutlicher Abwärtstrend abgezeichnet. 28 Prozent würden CDU/CSU wählen, wenn an diesem Sonntag Bundestagswahl wäre, so hat es die Forschungsgruppe Wahlen ermittelt. Ein Absturz um sieben Prozentpunkte im Vergleich zum Februar, um zwölf Prozentpunkte im Vergleich zum letzten Sommer. Mitte Januar stand die Union im "Politbarometer" noch bei 37 Prozent.

Absturz bei Politbarometer - Die Stunde der Union scheint vorbei 

Es lief anfangs gut im Kampf gegen Corona - die Union kann Krise, so die Wahrnehmung in der Bevölkerung. Jetzt kippt die Stimmung - die Union stürzt laut Politbarometer ab.

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von Winnie Heescher

Grüne profitieren vom Umfragetief der Union

Die SPD profitiert nicht von der Schwäche ihres Koalitionspartners im Bund. Sie könnte mit 15 Prozent rechnen, wenn an diesem Sonntag gewählt würde. Die AfD könnte mit zwölf Prozent rechnen und die FDP mit neun Prozent, die Linke bliebe bei sieben Prozent. Deutlich verbessern könnten sich die Grünen mit 23 Prozent, die anderen Parteien zusammen lägen unverändert bei sechs Prozent.

Mit welchem Kanzlerkandidaten die Union bei der Bundestagswahl im September antritt, steht noch nicht fest. Neben CDU-Chef Armin Laschet gilt auch Söder als Anwärter.

Im aktuellen Politbarometer verlieren CDU/CSU sieben Punkte – ein nie dagewesener Absturz in einem Politbarometer. ZDF-Korrespondent Theo Koll über die Stimmung in der Union.

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Aktuelle Nachrichten zur Corona-Krise

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