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Impfstoffbestellung der EU - Spahn: Vorgehen "war, ist und bleibt richtig"

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Die Zulassung des Moderna-Impfstoffs ist Laut Gesundheitsminister Spahn eine "gute Botschaft" für 2021. Eine zeitliche Streckung der Corona-Impfungen will er vermeiden.

Im ZDF-spezial verteidigt Bundesgesundheitsminister Spahn die Entscheidung, die Impfstoffbestellung europäisch gemacht zu haben.

Beitragslänge:
3 min
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Der Impfstoff ist knapp. Das sei sei jedoch von Anfang an klar gewesen, so Gesundheitsminister Jens Spahn im ZDF. Deswegen sei auch schon vor mehreren Wochen über die Priorisierung der zu Impfenden nachgedacht und eine Reihenfolge beschlossen worden.

Die Zulassung des Impfstoffs von Moderna sei eine "gute Botschaft" zum Start ins Jahr 2021. Allein von den beiden Herstellern Biontech und Moderna habe man genug Impfstoff bestellt, um alle, die geimpft werden wollen, zu impfen. Aber auch hier gibt der Gesundheitsminister zu bedenken: Auch der Impfstoff von Monderna wird in den ersten Wochen knapp sein.

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Spahn verteidigt Bestellungsprozess der EU

Spahn verteidigt außerdem das Vorgehen der EU bei der Impfstoffbestellung:

Die grundsätzliche Entscheidung, Impfstoff auf europäischer Ebene zu bestellen war, ist und bleibt aus meiner Sicht unbedingt richtig.
Jens Spahn

Es wäre auch nicht sinnvoll, wenn nur die Menschen in Deutschland geimpft wären und alle anderen Nachbarländer nicht. Auch wirtschaftlich profitiere Deutschland davon, wenn auch andere Länder wieder aus dem Lockdown herauskämen.

Wenn wir es nicht zusammen europäisch gemacht hätten, mit allen 27 Mitgliedsstaaten, dann hätten sicherlich auch China oder Russland im Zweifel auch hier wieder versucht, die Europäische Union auseinanderzudividieren.
Jens Spahn

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Spahn will keine zeitliche Streckung der Corona-Impfungen

In den letzten Tagen wurden verschiedene Konzepte durchgespielt, wie man den knappen Impfstoff effizienter einsetzen könne. Eine Möglichkeit dabei wäre, die zweite Impfung etwas später durchzuführen.

Nach den heutigen Beratungen zu dem Thema will Spahn jedoch bei den von den Herstellern empfohlenen Abständen zwischen den Impfstoffen bleiben: Dies sei keine politische oder praktische, sondern eine wissenschaftliche Frage. Demnach solle die zweite Impfung spätestens sechs Wochen nach der ersten stattfinden, um den bestmöglichen Schutz gegen das Coronavirus zu gewährleisten.

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