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Sinkende Corona-Zahlen - Spanien ab Sonntag kein Hochrisikogebiet mehr

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Ende Juli hatte die Bundesregierung Spanien als Hochrisikogebiet eingestuft. Ab Sonntag ist die Regelung wieder aufgehoben und damit auch die Quarantäne-Pflicht.

Spanien, Arenal: Menschen sonnen sich am Strand von Arenal.
Gute Nachricht für Spanien-Urlauber: Ab Sonntag kein Hochrisikogebiet mehr.

Wegen sinkender Corona-Infektionszahlen streicht die Bundesregierung am Sonntag ganz Spanien und damit auch die beliebte Ferieninsel Mallorca von der Liste der Hochrisikogebiete. Damit entfallen alle Quarantänevorschriften für Urlaubsrückkehrer.

Ende Juli war Spanien wegen stark steigender Infektionszahlen als Hochrisikogebiet eingestuft worden. Seitdem müssen Rückkehrer, die nicht vollständig geimpft oder genesen sind, für zehn Tage in Quarantäne. Erst nach fünf Tagen können sie sich mit einem negativen Test davon befreien.

Infektionszahlen sinken in Spanien deutlich

Seit Wochen zeigt die Corona-Infektionskurve in Spanien aber wieder nach unten. Seit der Einstufung des Landes als Hochrisikogebiet fiel die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen landesweit von knapp 340 auf zuletzt rund 117. Auf den Balearen ging dieser Wert von 346 auf 140 zurück.

In ganz Spanien gibt es deswegen auch immer weniger Einschränkungen - nur noch hier und da Sperrstunden, Kapazitätsbeschränkungen und nächtliche Versammlungsverbote.

Die Bundesregierung zog bereits am vergangenen Sonntag erste Konsequenzen aus der Entspannung der Lage und strich die Kanarischen Inseln sowie Katalonien von der Liste der Hochrisikogebiete. Ab Sonntag gilt das ganze Land wieder als "risikofrei".

Mitarbeiter einer Fluggesellschaft warten am Flughafen Frankfurt. Archivbild

Verschärfte Reiseauflagen - Das sind derzeit Corona-Hochinzidenzgebiete 

Wegen hoher Corona-Zahlen hat die Regierung viele Länder als Hochinzidenzgebiete eingestuft. Auch für Virusvarianten-Gebiete gelten verschärfte Einreiseregeln.

Als Hochrisikogebiete werden Länder und Regionen mit einem besonders hohen Infektionsrisiko eingestuft. Anders als früher sind dafür aber nicht nur die Infektionszahlen ausschlaggebend. Andere Kriterien sind das Tempo der Ausbreitung des Virus, die Belastung des Gesundheitssystems oder auch fehlende Daten über die Corona-Lage. Auch nach den neuen Einstufungen am Sonntag werden rund 70 Länder als Hochrisikogebiete gelten.

Tourismusbranche hofft auf weitere Buchungen

Die Nachricht aus Berlin löste vor allem auf den Balearen mit der Party-Insel Mallorca viel Freude aus. "Wir hoffen, dass die Buchungen dadurch nochmal anziehen. Bislang sieht es da im September etwas mau aus", sagte Maria Gilbert, die Präsidentin des balearischen Ferienvermieter-Verbandes Habtur. Auch Esther Mascaró vom Fachportal Hosteltur rechnet mit einem Effekt der neuen Einstufung auf die Buchungen.

Der Tourismus ist für Spanien enorm wichtig. In normalen Zeiten trägt die Branche mehr als zwölf Prozent zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) bei, auf den Balearen sowie auf den Kanaren sind es sogar rund 35 Prozent. Die Branche sichert Hunderttausende Arbeitsplätze.

Testpflicht für Spanien-Urlauber bleibt

Trotz Wegfall aller Quarantänepflichten müssen Spanien-Reisende auch weiterhin Corona-Regeln beachten. Denn mindestens bis zum 5. September gilt Deutschland aus spanischer Sicht als Risikogebiet.

Deswegen müssen alle Besucher aus Deutschland ab zwölf Jahren einen Impf- oder Genesenen-Nachweis oder aber einen negativen Test bei Einreise in Spanien vorlegen. Bei der Rückreise nach Deutschland gilt dieselbe Regel - egal ob man aus einem Hochrisikogebiet kommt oder nicht.

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