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Corona-Krise - Städtebund fürchtet um den Einzelhandel

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Der Deutsche Städte- und Gemeindebund sieht über 100.000 Geschäfte in der Corona-Krise von Schließung bedroht. Bis zu eine halbe Million Arbeitsplätze stehe auf dem Spiel.

Eine Passantin in Heidelberg geht an verklebten Schaufensterscheiben eines geschlossenen Geschäfts vorbei.
Geschäftsschließungen in der Heidelberger Innenstadt.
Quelle: dpa

Der Deutsche Städte- und Gemeindebund befürchtet, dass im Zuge der Corona-Krise über 100.000 Einzelhandelsgeschäfte schließen oder gar nicht mehr wieder öffnen werden.

Landsberg: 500.000 Jobs bedroht

"Damit stehen allein bis zu 500.000 Arbeitsplätze auf dem Spiel", sagte Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg der "Rheinischen Post".

Die Lage wie sie vor der Pandemie war, kommt nicht zurück.
Gerd Landsberg

Die Menschen hätten die Vorteile des Onlinehandels kennengelernt und genutzt. 2021 habe der Umsatz bei über 72 Milliarden Euro gelegen.

Die Deutschen shoppen öfter online - vor allem bei Amazon. Der stationäre Einzelhandel dagegen steckt in einer tiefen Krise. ZDFzeit fragt: Wo ist der Einkauf besser und warum?

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43 min
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Innenstädte als Visitenkarten der Kommunen

Es müsse jetzt darum gehen, "die Innenstädte und Ortskerne als Visitenkarten der Kommunen umzugestalten und gleichzeitig dem Klimaschutz mehr Rechnung zu tragen", sagte Landsberg.

"Stichworte sind: Mehr Erlebnisräume, mehr Kunst, mehr Handwerk, mehr Kultur, Erlebnisgastronomie und auch mehr Wohnraum, aber auch mehr Grün und Wasserstrukturen zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität bei Hitze und Dürre."

Klimaschutz per Gesetz beschleunigen?

Mit Blick auf die Klimaschutzziele forderte Landsberg ein Beschleunigungsgesetz, für den Klimaschutz. Dazu gehörten digitale Genehmigungsverfahren, der Verzicht auf naturschutzrechtliche Ausgleichsregelungen, die Verkürzung der Gerichtswege und auch Präklusions- und Stichtagsregelungen, um die Gerichtsverfahren zu beschleunigen.

Interview

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Gerd Landsberg vom Städte- und Gemeindebund fürchtet, dass die Innenstädte nach der Pandemie nicht mehr wiederzuerkennen seien. Zehntausende Geschäfte könnten schließen.

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