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Unions-Arbeitnehmerflügel : Corona-Testpflicht für Betriebe gefordert

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Der CDU/CSU-Arbeitnehmerflügel will Unternehmen Corona-Tests gesetzlich vorschreiben. Die Testpflicht müsse vor allem dort gelten, wo Beschäftigte in Präsenz arbeiteten.

Kurz vor neuen Gesprächen der Bundesregierung mit rund 40 Wirtschaftsverbänden hat der Arbeitnehmerflügel der Union eine Verpflichtung für Betriebe gefordert, ihren Mitarbeitern Corona-Tests zur Verfügung zu stellen.

"Das Testen in den Unternehmen sollte zu einer gesetzlichen Verpflichtung werden", sagte der Vorsitzende der Arbeitnehmergruppe von CDU und CSU im Bundestag, Uwe Schummer, den Zeitungen der "Funke Mediengruppe".

Verstärken schwarze Schafe das Infektionsrisiko?

Schummer betonte, dass sich zwar die meisten Firmen um die Gesundheit ihrer Beschäftigten kümmerten - "aber es gibt immer Ausnahmen, die sich nicht an die Test-Empfehlungen halten". Dadurch könnten rasch neue Ansteckungsrisiken entstehen. "Deshalb müssen wir die Zügel anziehen für diese Minderheit der Unternehmen, die den Empfehlungen nicht folgt", forderte der CDU-Politiker.

Die Testpflicht müsse vor allem dort gelten, "wo es Präsenz der Beschäftigten in den Betrieben gibt". Schummer verlangte ferner, zum Schutz der Arbeitnehmer vor Corona-Infektionen müssten Unternehmen "dort, wo es möglich ist, Homeoffice verpflichtend anbieten, zumindest für einige Tage in der Woche". Das Arbeiten im Homeoffice werde von den Betrieben bislang nicht in dem Maße genutzt, wie es möglich wäre.

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Nach Angaben einer Ministeriumssprecherin gehört zu den Themen eine mögliche Verpflichtung von Unternehmen, ihren Beschäftigten Corona-Tests anzubieten. Derzeit haben sich die Firmen freiwillig selbst verpflichtet, ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Tests anzubieten.

Zu wenig Corona-Tests für Beschäftigte

Einer Untersuchung der Hans-Böckler-Stiftung zufolge standen bis Ende März aber der Mehrheit der Beschäftigten keine hinreichenden Testangebote zur Verfügung. Die Bundesregierung prüft diese Testangebote derzeit; Ergebnisse sollen bis zur nächsten Bund-Länder-Runde am 12. April vorliegen.

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