Sie sind hier:
FAQ

Ende kostenloser Bürgertests - Was sich ab heute bei Corona-Tests ändert

Datum:

Das kostenlose Bürgertest-Angebot entfällt. Wie viel müssen die Bürger ab heute für einen Corona-Test bezahlen und welche Ausnahmen gelten? Die wichtigsten Fragen und Antworten.

Wer nicht gegen Corona geimpft ist, für den wird das Leben ab heute teurer. Nach einem halben Jahr werden ab diesem Montag keine kostenlosen Corona-Schnelltests mehr angeboten

Beitragslänge:
1 min
Datum:

Wer ab dem 11. Oktober ein Restaurant oder eine Veranstaltung besuchen, sich jedoch nicht impfen lassen will, der muss den dafür benötigten Corona-Test selber bezahlen. Wie viel die Tests jetzt kosten sollen, wer trotzdem nichts zahlen muss und wo überhaupt die Tests noch angeboten werden: ein Überblick.

Warum werden kostenlose Tests abgeschafft?

Die Bundesregierung argumentiert mit dem verfügbaren Impfangebot. Da mittlerweile allen Menschen ab 12 Jahren ein Angebot für eine Schutzimpfung gemacht werden kann, sei "eine dauerhafte Übernahme der Kosten für alle Tests durch den Bund und damit den Steuerzahler nicht länger angezeigt und nicht erforderlich", heißt es in der Coronavirus-Testverordnung vom 21. September.

ZDFheute Infografik

Wir integrieren Bilder und andere Daten von Drittanbietern, u.a. die Software von Datawrapper für die Darstellung von ZDFheute Infografiken. Mit Ihrer Zustimmung werden diese angezeigt und die genutzte IP-Adresse dabei an externe Server übertragen. Über den Datenschutz dieser Anbieter können Sie sich auf den jeweiligen Seiten informieren. Um Ihre zukünftigen Besuche zu erleichtern, speichern wir Ihre Zustimmung in den Datenschutzeinstellungen. Ihre Zustimmung können Sie im Bereich „Mein ZDF“ jederzeit widerrufen.

Anspruch auf einen kostenlosen Test haben ab dem 11. Oktober nur Menschen, "für die zum Zeitpunkt der Testung keine Möglichkeit bestand, einen vollständigen Impfschutz zu erlangen." Der Bund hatte seit März 2021 die Kosten für die Gratis-Schnelltests übernommen.

Für wen bleiben die Tests kostenfrei?

Kostenlos bleiben die Tests unter anderem für Menschen, die sich aktuell nicht impfen lassen können. Sie haben Anspruch auf mindestens einen Test pro Woche. Dazu zählen:

  • Kinder unter zwölf Jahren: Für sie ist noch kein Corona-Impfstoff in Deutschland zugelassen. Die Befreiung von Kosten gilt auch, wenn diese Kinder erst in den letzten drei Monaten vor der Testung zwölf Jahre alt geworden sind.

ZDFheute Infografik

Wir integrieren Bilder und andere Daten von Drittanbietern, u.a. die Software von Datawrapper für die Darstellung von ZDFheute Infografiken. Mit Ihrer Zustimmung werden diese angezeigt und die genutzte IP-Adresse dabei an externe Server übertragen. Über den Datenschutz dieser Anbieter können Sie sich auf den jeweiligen Seiten informieren. Um Ihre zukünftigen Besuche zu erleichtern, speichern wir Ihre Zustimmung in den Datenschutzeinstellungen. Ihre Zustimmung können Sie im Bereich „Mein ZDF“ jederzeit widerrufen.

  • Personen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können, wenn also "wegen einer medizinischen Kontraindikation eine Impfung in den letzten drei Monaten vor der Testung nicht möglich war". Das gilt auch für Schwangere im ersten Schwangerschaftsdrittel, da die Ständige Impfkommission (Stiko) für sie bisher keine generelle Impfempfehlung ausgesprochen hat.

Übergangsregelungen gibt es aufgrund einer späteren Impfempfehlung durch die Stiko für:

  • Stillende: Anspruch auf kostenlosen Corona-Test bis zum 10. Dezember
  • Schwangere ab dem zweiten Schwangerschaftsdrittel: bis zum 31. Dezember
  • Studierende aus dem Ausland, die mit einem nicht in Deutschland zugelassenen Impfstoff geimpft wurden: bis zum 31. Dezember

Im Landkreis Rosenheim steigt die Inzidenz seit Wochen, inzwischen auf über 200. Die Corona-Station der RoMed Klinik ist wieder voll belegt, fast ausschließlich mit ungeimpften Patienten.

Beitragslänge:
11 min
Datum:

Einen Anspruch auf einen kostenlosen Test haben außerdem:

  • Personen, die aufgrund einer nachgewiesenen Coronavirus-Infektion einen Test zum Beenden der Quarantäne brauchen
  • Menschen mit Symptomen oder einer "roten Corona-WarnApp" können sich beim Arzt testen lassen
  • Besucher von Alten- und Pflegeheimen sowie Krankenhäusern
  • Teilnehmer an Studien zur Wirksamkeit von Coronavirus-Impfstoffen

Wie wird überprüft, ob man für einen kostenlosen Test berechtigt ist?

Der entsprechende Nachweis muss direkt beim Testen vor Ort vorgelegt werden. Wer sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen kann, benötigt ein ärztliches Attest, das höchstens drei Monate alt sein darf. Bei Schwangeren gilt der Mutterausweis als Nachweis. In allen Fällen muss ein Lichtbildausweis vorgelegt werden. Dieser belegt bei Kindern und Jugendlichen auch das Alter.

Seit Wochen steigt die Impfquote nur noch langsam. Und auch sogenannte niedrigschwellige Angebote, Impfungen im Club zum Beispiel, bringen nicht den gewünschten Erfolg. Was tun?

Beitragslänge:
2 min
Datum:

Wie viel kosten die Tests ab dem 11. Oktober?

Die Preisgestaltung bleibt den Anbietern überlassen. Einen konkreten Betrag, der ab dem 11. Oktober für einen Corona-Test bezahlt werden muss, gibt es laut dem Bundesgesundheitsministerium nicht. Es sei davon auszugehen, dass "das Angebot so groß sein wird, dass der Preis nicht reguliert werden muss", teilte ein Sprecher mit. Den Preis wird also der freie Markt und der Wettbewerb unter den Anbietern bestimmen.

Diese haben bisher vom Bund 11,50 Euro für einen Schnelltest und rund 43 Euro für einen PCR-Test vergütet bekommen. Der Preis für Selbstzahler lag zuletzt aber höher und bewegt sich aktuell im Bereich von 19 bis 30 Euro für einen Schnelltest. PCR-Tests kosten dort mindestens 69 Euro und sind umso teurer, je schneller das Ergebnis vorliegen soll.

Wer bietet Corona-Tests an?

Auch nach dem Ende der kostenlosen Bürgertests wird es weiterhin Testzentren geben, versichert das Bundesgesundheitsministerium. Außerdem bieten Arztpraxen und Apotheken Testmöglichkeiten an.

ZDFheute Update

Nachrichten | In eigener Sache - Jetzt das ZDFheute Update abonnieren 

Wie entwickelt sich die Corona-Lage im Herbst? Drohen neue Einschränkungen? Verpassen Sie nichts mit unserem kompakten Nachrichtenüberblick. Jetzt bequem und kostenlos abonnieren.

Aktuelle Nachrichten zur Corona-Krise

Archiv: Eine Frau trägt am Nachmittag auf der Frankfurter Einkaufsmeile Zeil eine FFP-2-Maske in der Hand

"Game Over" für Corona - Wie fern ist das Pandemie-Ende? 

Tomas Pueyo wurde mit seinen Blogbeiträgen zu Corona bekannt. Nun sagt er: Die Pandemie ist nach Omikron vorbei. Auch die WHO ist in Europa optimistisch - Experten zweifeln jedoch.

von C. Wolf und A. Kleiser
 Sachsen, Bautzen: Udo Witschas (CDU,l), Erster Beigeordneter im Landratsamt Bautzen, spricht während einer Kundgebung gegen Corona-Maßnahmen und eine mögliche Impfpflicht in Deutschland vor dem Landratsamt zu den Impfgegnern und Kritikern der Corona-Maßnahmen.

Diskussion um Impfpflicht - Bautzener Vize-Landrat rudert zurück 

Nach den Äußerungen des Bautzener Vize-Landrats, die Impfpflicht im Gesundheitsbereich nicht umsetzen zu wollen, muss der Landkreis zurückrudern. Doch die Bedenken sind geblieben.

von Alica Jung
Jessica Rosenthal (SPD) bei ZDFheute live.

Juso-Chefin für Impfpflicht - "Corona-Lage nicht hinterrennen" 

Nur durch eine Impfpflicht ab 18 werde die endemische Lage erreicht. Nur so könnten Jugendliche ihre Freiheiten zurückbekommen, sagt Juso-Chefin Jessica Rosenthal in ZDFheute live.

25.01.2022
Videolänge
Gemerkt auf Mein ZDF! Merken beendet Bewertet! Bewertung entfernt Zur Merkliste hinzugefügt! Merken beendet Embed-Code kopieren HTML-Code zum Einbetten des Videos in der Zwischenablage gespeichert.
Bitte beachten Sie die Nutzungsbedingungen des ZDF.

Sie haben sich mit diesem Gerät ausgeloggt.

Sie haben sich von einem anderen Gerät aus ausgeloggt, Sie werden automatisch ausgeloggt.

Ihr Account wurde gelöscht, Sie werden automatisch ausgeloggt.

Um Sendungen mit einer Altersbeschränkung zu jeder Tageszeit anzuschauen, kannst du jetzt eine Altersprüfung durchführen. Dafür benötigst du dein Ausweisdokument.

Du wechselst in den Kinderbereich und bewegst dich mit deinem Kinderprofil weiter.

An dieser Stelle würden wir dir gerne die Datenschutzeinstellungen anzeigen. Entweder hast du einen Ad-Blocker oder ähnliches in deinem Browser aktiviert, welcher dies verhindert, oder deine Internetverbindung ist derzeit gestört. Falls du die Datenschutzeinstellungen sehen und bearbeiten möchtest, prüfe, ob ein Ad-Blocker oder ähnliches in deinem Browser aktiv ist und schalte es aus. So lange werden die standardmäßigen Einstellungen bei der Nutzung der ZDFmediathek verwendet. Dies bedeutet, das die Kategorien "Erforderlich" und "Erforderliche Erfolgsmessung" zugelassen sind. Weitere Details erfährst du in unserer Datenschutzerklärung.