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Corona in den USA - 100 Millionen Geimpfte und freies Reisen

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Mehr als 100 Millionen Amerikaner sind mindestens einmal gegen Corona geimpft worden - das ist fast jeder dritte. Wer vollständig geimpft ist, darf nun auch wieder frei reisen.

Zwei Kinder schauen hinter zwei großen Hotdogs hervor
Sich erst als Hotdog verkleiden - und dann im Restaurant einen essen: Familien genießen die neuen Freiheiten in den USA.
Quelle: reuters

In den USA haben mehr als 100 Millionen Menschen mindestens die erste Corona-Impfung erhalten. Das entspricht fast einem Drittel der Gesamtbevölkerung von rund 330 Millionen Menschen. Daten der Gesundheitsbehörde CDC vom Freitag zeigten, dass die Zahl der erstmals Geimpften auf 101,8 Millionen gestiegen ist. Rund 58 Millionen Menschen sind bereits vollständig geimpft.

Freies Reisen bei vollem Impfschutz

Vollständig Geimpfte können nach neuen CDC-Richtlinien wieder leichter reisen. Die Behörde teilte am Freitag mit, dass sie Reisen im In- und Ausland für diese Menschen wieder für vertretbar hält. Voll geimpfte Personen könnten innerhalb der USA sicher reisen, hieß es. Als voll geimpft gelten Menschen zwei Wochen nach ihrer letzten erforderlichen Impfdosis.

Die Reisenden sollten dabei aber weiter Vorkehrungen einhalten: Masken tragen, Abstand zu anderen halten und möglichst oft die Hände waschen oder desinfizieren. Bei Inlandsreisen seien für voll Geimpfte nicht zwingend Corona-Tests vorher oder nachher nötig, genauso wenig eine Quarantäne.

Keine Quarantäne bei der Rückreise aus dem Ausland nötig

Menschen mit vollem Impfschutz könnten auch wieder ins Ausland reisen. Sie müssten vor der Abreise aus den Vereinigten Staaten nicht zwingend getestet werden - es sei denn, das Ziel-Land verlange dies. Auch Quarantäne bei der Rückkehr in die USA sei nicht nötig.

Allerdings sollten auch hier die üblichen Sicherheitsvorkehrungen eingehalten werden. Außerdem sollten sich Reisende drei bis fünf Tage nach ihrem Trip testen lassen. Derzeit gelten international aber noch einige Reisebeschränkungen, etwa zwischen den USA und Europa.

USA nutzen drei Corona-Impfstoffe

In den USA werden drei Impfstoffe genutzt: Die Präparate von Moderna und Biontech/Pfizer, bei denen jeweils zwei Dosen gespritzt werden, und die Impfung von Johnson & Johnson, die bereits nach einer Dosis ihre volle Wirkung entfaltet. Derzeit werden in den USA im Schnitt pro Tag rund drei Millionen Impfungen verabreicht. In der besonders gefährdeten Altersgruppe über 65 haben dem CDC zufolge bereits drei Viertel aller Amerikaner eine Impfung erhalten, rund 54 Prozent gelten als vollständig geimpft.

Die US-Regierung hat angekündigt, bis Ende Mai genügend Impfstoff für alle rund 260 Millionen Erwachsenen in den USA zu haben. Der Impfstoff von Biontech/Pfizer darf in den USA ab 16 Jahren eingesetzt werden. Für jüngere Teenager und Kinder gibt es noch keine Impfung.

US-Präsident Joe Biden hatte vor seinem Amtsantritt am 20. Januar versprochen, dass in seinen ersten 100 Tagen im Amt mindestens 100 Millionen Impfungen verabreicht werden sollten. Das Ziel wurde bereits nach knapp 60 Tagen im Amt erreicht. Inzwischen hat Biden sein Ursprungsziel verdoppelt: Bis zum Ablauf seiner ersten 100 Tage als Präsident Ende April sollen nun insgesamt 200 Millionen Impfungen verabreicht werden.

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