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EU verhängt "im Grunde ein Einreiseverbot" für 30 Tage

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Merkel zur Corona-Krise - EU verhängt "im Grunde ein Einreiseverbot" für 30 Tage

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Viele Grenzen innerhalb Europa sind schon dicht. Nun verhängt die EU "im Grunde ein Einreiseverbot", erklärt Kanzlerin Merkel am Abend. Deutschland werde dies sofort umsetzen.

Um die Ausbreitung des Coronavirus zu bremsen, hat die EU ein 30-tägiges Einreiseverbot verhängt. Darauf haben sich Kanzlerin Merkel und die übrigen Staats- und Regierungschefs geeinigt.

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Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat eine umgehende Umsetzung der Einreisebeschränkungen für Nicht-EU-Bürger nach Deutschland zugesagt. "Deutschland wird das sofort umsetzen", sagte Merkel nach einem Videogipfel zum Vorgehen in der Coronavirus-Krise. Die Beschränkung gelte zunächst für 30 Tage.

Die Staats- und Regierungschefs sprachen auch über den gemeinsamen Kampf gegen die dramatischen wirtschaftlichen Folgen der Epidemie. Wichtig sei es, den freien Fluss von Waren aufrechtzuerhalten, sagte Merkel. Es müsse mit "ernsten, sehr ernsten Konsequenzen" für die Wirtschaft gerechnet werden.

Zuvor hatte die Bundeskanzlerin mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan und den Staats- und Regierungschefs Frankreichs und Großbritanniens per Video beraten.

Merkel: Geld bleibt in Corona-Krise verfügbar

In der Corona-Krise ist die Verfügbarkeit von Geld nach den Worten von Bundeskanzlerin Angela Merkel gewährleistet. Merkel sagte auf eine Frage, ob sich Menschen Sorgen machen müssten, dass Geld knapp werden könnte: "Es gibt keinerlei Anzeichen dafür." Sie wolle die Bürger aufrufen, sich an die offiziellen Mitteilungen zu halten.

Im Kampf gegen die Corona-Pandemie hat sich die EU geeinigt und ein 30-tägiges Einreiseverbot verhängt. ZDF-Korrespondent Gunnar Krüger berichtet aus Brüssel.

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Man solle nicht den vielen Gerüchten Glauben schenken, die im Umlauf seien. "Wir tun alles, um wirklich transparent zu informieren. Und deshalb ist das gegenstandslos, was da an Befürchtungen ist."

Zuvor hatte auch die Bundesbank erklärt, die Versorgung der Menschen mit Scheinen und Münzen sei auch in der Coronavirus-Krise gesichert. "Das Bargeld wird in Deutschland nicht ausgehen", sagte Bundesbank-Vorstand Johannes Beermann.

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