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Neue Coronavirus-Variante - Johnson schränkt Weihnachts-Lockerungen ein

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In Großbritannien breitet sich derzeit eine neue Coronavirus-Variante aus. Premierminister Johnson kündigt schärfere Maßnahmen an - und opfert auch das Weihnachtsfest.

Boris Johnson gibt eine Pressekonferenz in London, Großbritanien
Der britische Premierminister Boris Johnson kündigt angesichts der steigenden Infektionszahlen im Land neue Maßnahmen an.
Quelle: dpa

Der Gesundheitsbeauftragte der britischen Regierung, Chris Whitty, hat vor einer neuen Variante des Coronavirus gewarnt. Sie breite sich rascher aus als die bislang bekannte Variante des Erregers, so Whitty. Die Pandemie-Berater der britischen Regierung gehen demnach davon aus, dass die neue Variante auch für die zuletzt dramatisch angestiegenen Zahlen in Südengland verantwortlich sei. Entsprechend habe man auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) bereits informiert, bestätigte Whitty.

Der britische Premierminister Boris Johnson reagiert auf die neue Virus-Variante mit schärferen Maßnahmen, die sich für viele Briten und Britinnen auch auf das bevorstehende Weihnachtsfest auswirken werden.

Whitty: Keine Hinweise auf schwerere Krankheitsverläufe durch neue Virus-Variante

Zwar breite sich die neue Virus-Variante schneller aus. Es gebe aber zunächst keine Hinweise darauf, dass es damit auch öfter zu schweren Krankheitsverläufen komme oder die Wirksamkeit von Impfstoffen dadurch beeinträchtigt würde.

Es gibt derzeit keine Hinweise darauf, dass der neue Stamm eine höhere Sterblichkeitsrate verursacht oder Impfstoffe und Behandlungen beeinflusst.
Chris Whitty

Die 90-jährige Britin Margaret Keenan erhielt als erste den Biontech-Pfizer-Impfstoff. Andreas Stamm berichtet aus London, Gesundheitspolitiker Liese erklärt die EU-Strategie.

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22 min
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Ausgangsbeschränkungen und Ladenschließungen: Johnson verschärft Maßnahmen

Das bestätigte auch Premierminister Boris Johnson vor Journalisten. Dennoch reagiert Johnson auf die Mutation des Coronavirus mit neuen Maßnahmen, die schon von diesem Sonntag an gelten sollen. Darunter auch verschärfte Ausgangsbeschränkungen und Ladenschließungen.

Wenn das Virus seine Angriffsmethode ändert, müssen wir unsere Verteidigungsmethode ändern.
Boris Johnson

Damit gibt Johnson auch die für Weihnachten geplanten Lockerungen der Corona-Beschränkungen auf.

Schweren Herzens muss ich ihnen sagen, dass wir mit Weihnachten nicht so weitermachen können wie geplant.
Boris Johnson

Die Lage ist europaweit angespannt, zu hoch sind die Zahlen: In Thüringen arbeiten Kliniken am Limit, Italien verhängt harten Lockdown über Weihnachten und Silvester und die britische Regierung verschärft Maßnahmen – aufgrund einer Virus-Mutation.

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Neue Virus-Variante schon seit Anfang der Woche bekannt

Das bislang für Großbritannien geltende dreistufige Warnsystem wurde zudem um eine Stufe erweitert. Für alle Gebiete der Warnstufe vier gelte an Weihnachten: Kein Treffen mit einem anderen Haushalt. Eng gesteckte Ausnahmen gebe es lediglich für Treffen im Freien, so Johnson.

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Ursprünglich war eigentlich eine sogenannte "Christmas Bubble" geplant, in der sich bis zu drei Haushalte über Weihnachten treffen können sollten, und zwar in den Tagen vom 23. bis zum 27. Dezember. Für den Rest des Englands wurde dieser Zeitraum nun auf einen Tag reduziert. Mit den ab Sonntag geltenden Regeln nähert sich Großbritannien wieder den Maßnahmen vom November-Lockdown an.

Am Mittwoch hatte Johnson noch betont, dass es keine Änderungen hinsichtlich der Kontaktbeschränkungen für Weihnachten geben werde, obwohl britische Gesundheitsbehörden bereits am Montag mitgeteilt hatten, dass eine neue Variante des Coronavirus entdeckt worden sei.

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