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Corona-Warn-App stürzt beim Öffnen ab

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Erneute Fehlermeldung - Corona-Warn-App stürzt beim Öffnen ab

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Wieder ein Problem bei der Corona-Warn-App: Apple-Nutzer berichten, dass sich ihre App nach einem Update nicht mehr öffnen lässt. Es gibt aber einen Weg, den Fehler zu beheben.

Die Corona-App auf einem Smartphone. Symbolbild
Die Corona-App auf einem Smartphone. Symbolbild
Quelle: Arne Dedert/dpa

Die Corona-Warn-App macht Probleme. Ein Apple-Nutzer berichtet ZDFheute, er habe am Mittwoch ein Update der App installiert. Daraufhin habe sie ihm zunächst eine falsche Warnmeldung angezeigt und ihn aufgefordert, seine Hintergrundaktualisierung anzuschalten, obwohl die Aktualisierung bereits aktiv war.

Er habe daraufhin die App für einige Stunden geschlossen. Bei dem Versuch, die App später wieder zu öffnen, sei es allerdings zu permanenten Abstürzen gekommen. Bereits nach einer Sekunde habe sich die App immer wieder von selbst geschlossen. Ein Problem, das offenbar auch andere Apple-Nutzer hatten.

Neue Version der App behebt den Fehler

Inzwischen gibt es mit der Version 1.2.1 ein neues Update für die Corona-Warn-App. Wer dieses Update erneut installiert, hat offenbar keine Probleme mehr mit dem Absturz der App. So berichten es jedenfalls inzwischen Nutzerinnen und Nutzer. Einige äußern aber Kritik. Die Updates ließen auf politischen Druck schließen, sagt ein Nutzer ZDFheute.

Dass zunächst eine Version veröffentlicht werde, die kaum getestet wurde und zum Absturz führt, sei irritierend. Offenbar habe es sich um ein "politisches Update" gehandelt. In den vergangenen Wochen waren zahlreiche Fehlermeldungen bekannt geworden. Unter anderem sind Nutzerinnen und Nutzer nicht automatisch vor einer Risikobegegnung gewarnt worden.

Auch auf dem iPhone soll es Probleme mit der Corona-Warn-App geben: Nutzer würden oft nicht über Kontakte zu Infizierten informiert. Grund seien Mängel beim Abgleich der Daten.

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Nur etwa jede 20. Infektion wird gemeldet

Angesichts steigender Infektionszahlen fordern Gesundheitsexperten Nachbesserungen bei der App. Der SPD-Politiker Karl Lauterbach kritisiert, die App sei "zu langsam", weil sie immer noch nicht an die Labore angeschlossen sei. Seit einigen Wochen stagnieren außerdem die Downloadzahlen. Sie wurde bisher etwa 16,9 Millionen Mal runtergeladen.

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Ein weiteres Problem: Die App könnte besser wirken, also noch mehr Menschen vor einer Risikobegegnung warnen. Im Juli haben nur etwa fünf Prozent aller Neuinfizierten ihr Ergebnis in die App eingetragen, also nur ungefähr jeder 20. Das geht aus Zahlen hervor, die nach ZDF-Informationen von der Community der App ausgewertet wurde.

Wie viele Menschen genau von der App bisher gewarnt wurden, lässt sich aus Gründen der Anonymität nicht sagen. Am Mittwoch hatte Regierungssprecher Steffen Seibert erneut zur Nutzung der App aufgerufen. Auch aus der Opposition heißt es, jede Warnung sei hilfreich, jedes Leben zähle. Dennoch dürften die vielen Fehlermeldungen der App auch Vertrauen von Nutzerinnen und Nutzern kosten.

Dem Autor auf Twitter folgen: @dominikrzepka

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