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Kanzleramtschef - Braun: Corona-App hilft uns sehr

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Kanzleramtschef Braun lobt die Corona-Warn-App. Diese habe geholfen, 1,5 Millionen Menschen vor einer Infektion zu warnen. Auch funktioniere sie besser als asiatische Konkurrenten.

Kanzleramtschef Helge Braun bei einer Präsentation der Corona-Warn-App.
Laut Kanzleramtschef Braun macht die App "genau das, was sie soll".
Quelle: reuters

Die Corona-Warn-App hat laut Kanzleramts-Chef Helge Braun (CDU) bisher mehr als 1,5 Millionen Menschen vor einer möglichen Infektion gewarnt. "Die App hilft uns in der Pandemie sehr", sagte Braun der Zeitung "Welt am Sonntag". Sie mache "genau das, was sie soll".

Infektionscluster mit der App entdecken

Die App zeichne die Kontakte zu Fremden auf, die ansonsten gar nicht gewarnt werden könnten. Durch die Warnungen der App würden Braun zufolge bisher unbekannte Infektionscluster entdeckt.

Bisher haben über 100.000 Nutzer einen positiven Corona-Test in der App geteilt.
Helge Braun

Bei 15 relevanten Kontakten je Nutzer wären das mehr als 1,5 Millionen Menschen, die bis heute von der App gewarnt worden seien.

Die deutsche App sei auch besser als alle asiatischen, sagte Braun der Zeitung. "Die asiatischen Apps, sofern sie auf GPS basieren, sind viel ungenauer und schicken mehr Menschen unnötig in Quarantäne."

Die Länder setzen im Kampf gegen das Coronavirus auch auf eine Weiterentwicklung der staatlichen Warn-App. In den kommenden Wochen soll es weitere Updates geben.

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2 min
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Positive Ergebnisse sofort erhalten

Der entscheidende Vorteil der deutschen App sei die Anbindung an Labore. Bei positiven Testergebnissen würden die Nutzer sofort davon erfahren, "nicht erst am Montag, wenn Ihr Hausarzt das Fax vom Wochenende mit Ihrem positiven Testergebnis gefunden hat".

Derweil gehe die Bundesregierung laut Braun derzeit davon aus, dass "wir bis Juni Überbrückungshilfen zahlen werden". Das Kurzarbeitergeld werde genauso bis zum Ende der Krise gelten wie auch die Überbrückungshilfe.

Braun: Keine fixe Grenze bei Corona-Hilfen

Zu der Höhe der Staatsverschuldung erklärt er: "Da gibt es keine fixe Grenze. In der Krise werden wir keine notwendige Unterstützungsmaßnahme aus fiskalischer Strenge unterlassen."

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