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Corona-Gipfel dauert an - Kompromisse, Streitpunkte, zähe Verhandlungen

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Die Verhandlungen zwischen Bund und Ländern zu weiteren Corona-Maßnahmen gestalten sich schwierig. Zu einem ersten Kompromiss gibt es direkt scharfe Kritik.

Ein wichtiger Streitpunkt zwischen Bund und Ländern sind die Kosten der Pandemie. ZDF-Korrespondent Theo Koll mit Details.

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Die erhoffte Trendwende im Kampf gegen die Corona-Pandemie ist im November ausgeblieben - deswegen müssen sich die Menschen in Deutschland auf weitere strenge Auflagen einstellen. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Regierungschefinnen und -chefs der Länder versuchen sich aktuell über einen Fahrplan mit Maßnahmen für die Wintermonate zu einigen.

Bereits vor dem Gespräch war klar: Der gegenwärtige Teil-Shutdown wird mindestens bis 20. Dezember verlängert, allenfalls zu den Feiertagen soll es leichte Lockerungen geben. Doch es gibt auch weiter einige strittige Punkte in den Verhandlungen. Nach drei Stunden Beratungszeit waren Bund und Länder von 16 Seiten des Beschlusspapiers erst auf der siebten angekommen.

Einkaufen: Nur noch ein Kunde pro 20 Quadratmeter

So sollen sich weniger Menschen pro Quadratmeter in großen Geschäften und Supermärkten aufhalten. Laut ZDF-Korrespondent Koll gibt es eine erste Einigung auf 20 Quadratmeter pro Kunde. Damit würden nur noch halb so viele Kunden gleichzeitig Einlass erhalten.

"Der Handel hatte diesen Verschärfungsvorschlag des Kanzleramts scharf kritisiert", erklärt Koll. Dadurch müssten zu viele Kunden dicht gedrängt draußen warten. Auch FDP-Chef Lindner übte Kritik: Die Regelung würde "Innenstädte zu Ödnissen verkommen lassen" und wäre ein "Programm zur Beschaffung neuer Marktanteile für Amazon".

In Berlin dauern die Verhandlungen zu neuen Verschärfungen der Corona-Maßnahmen an. Einige Planungen, wie neue Kontaktbeschränkungen, standen schon vor dem Treffen fest.

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Inzidenz weiterer Streitpunkt bei Corona-Gipfel

Weitere Streitpunkte bei den Verhandlungen sind laut Koll, welche Regeln bei einer 7-Tages-Inzidenz von über 200 in den einzelnen Regionen greifen sollen.

Es gehe vor allem um die Frage, welche Regeln bei mehr als 200 Infektionsfällen festgelegt werden sollen. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hatte Maßnahmen für besonders stark betroffene Regionen gefordert: "Wir brauchen eine Hotspot-Strategie."

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