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Lagebericht des RKI - Corona-Zahlen bald höher als an Weihnachten?

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Der aktuelle Lagebericht des RKI zeigt: Die Corona-Zahlen könnten nach Ostern das hohe Niveau von Weihnachten überschreiten. Grund dafür ist auch die Virus-Variante B.1.1.7.

Im Vergleich zur letzten Woche sind sowohl die Inzidenz als auch die Zahl der Neuinfektionen wieder angestiegen. Grund sind die Virus-Mutanten und die Öffnung von Schulen und Kitas.

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In der Corona-Krise erwartet das Robert-Koch-Institut (RKI) einen neuen Ausbreitungsschub des Virus in den kommenden Wochen. So rechnen die RKI-Experten damit, dass die Zahl der neuen Positiv-Tests nach Ostern wieder über 30.000 liegen könnte.

Die Extrapolation der Trends zeigt, dass mit Fallzahlen über dem Niveau von Weihnachten ab KW 14 [also der Woche nach Ostern] zu rechnen ist.
Auszug aus dem aktuellen RKI-Lagebericht

Die Kalenderwoche 14 beginnt am 5. April, dem Ostermontag.

In Deutschland scheint die Pandemie wieder Fahrt aufzunehmen, die Corona-Zahlen steigen erneut an. Sowohl RKI-Chef Wieler als auch Gesundheitsminister Spahn warnen vor Nachlässigkeit.

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RKI: Ausbreitungsschub hängt auch mit Virus-Variante zusammen

Am 24. Dezember hatte das RKI 32.195 neue Positiv-Tests bekanntgegeben. Das Institut beobachtet insbesondere eine starke Ausbreitung der zuerst in Großbritannien festgestellten Virus-Variante B.1.1.7, die als ansteckender gilt und nach RKI-Angaben "vermutlich etwas schwerere Krankheitsverläufe verursacht als andere Varianten".

Allerdings fügen die Fachleute hinzu: "Hinweise auf eine substanziell verringerte Wirksamkeit der zugelassenen Impfstoffe gegen die Variante B.1.1.7 gibt es bislang nicht." In dem Bericht heißt es weiter: "Die so ermittelten wöchentlichen Fallzahlen von B.1.1.7 zeigen eine sehr gleichmäßige Wachstumsrate und haben sich in der Zeit von KW 02 bis KW 09 etwa alle 12 Tage verdoppelt."

Daher werde erwartet, dass die Sieben-Tage-Inzidenz nun einen "deutlich steileren Anstieg zeigen wird". Der Wert gibt an, wie viele Menschen je 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen positiv auf das Coronavirus getestet wurden.

Grafik: 7-Tage-Inzidenz COVID-19
Grafik: 7-Tage-Inzidenz COVID-19
Quelle: rki.de

Hochrechnung: Ab dem 12. April Inzidenz-Werte über 500 möglich

Der Lagebericht mit Datum vom Freitag zeigt ein Schaubild mit einer Hochrechnung der Sieben-Tage-Inzidenz in den kommenden Wochen. Demnach könnte die Inzidenz in der Woche ab dem 12. April auf Werte zwischen mehr als 200 und über 500 anziehen.

Bund und Länder hatten Anfang des Monats eine Kehrtwende in der Corona-Politik beschlossen. Demnach sollen - anders als bisher - die vorgesehen Lockerungen der Kontakteinschränkungen nicht mehr an eine Sieben-Tage-Inzidenz von 35 geknüpft werden. Stattdessen wurde ein Stufenplan beschlossen, der Öffnungen schon bei einer Inzidenz unter 50 und sogar unter 100 vorsieht.

RKI-Chef Lothar Wieler hatte am Freitag von einer weiterhin "angespannten" Lage gesprochen. Es gehe darum, dass die dritte Welle "möglichst flach" verlaufe, sagte Wieler.

In der Pressekonferenz mit Gesundheitsminister Spahn und Richter-Scheer vom Hausärzteverband warnt RKI-Chef Wieler vor einer Situation „wie vor Weihnachten“. Sehen Sie die PK hier.

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Aktuell liegt die Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland bei 76

Dass die Pandemie in Deutschland wieder an Fahrt aufzunehmen scheint, zeigen auch die aktuellen Corona-Zahlen. Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert-Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 12.674 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Zudem wurden innerhalb von 24 Stunden 239 weitere Todesfälle verzeichnet. Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 76.

Vor genau einer Woche hatte das RKI binnen eines Tages 9.557 Neuinfektionen und 300 neue Todesfälle gemeldet.

Die aktuelle Sieben-Tage-Inzidenz mit den Daten der Firma Risklayer finden Sie hier:

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