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Maas fordert Solidarität statt Egoismus

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G7-Staaten und die Corona-Krise - Maas fordert Solidarität statt Egoismus

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Außenminister Maas fordert von den Amtskollegen der G7-Staaten mehr Koordination im Kampf gegen das Coronavirus. Und mahnt zugleich, andere Krisenherde nicht zu vernachlässigen.

Bundesaußenminister Heiko Maas bei einer Pressekonferenz im Auswärtigen Amt. Der SPD-Politiker fordert in der Corona-Krise internationale Solidarität statt nationaler Egoismen.
In der Coronakrise fordert Außenminister Heiko Maas mehr gemeinsames Handeln der G7-Staaten.
Quelle: dpa

Aufgrund der Corona-Krise kommunizieren die Politiker der G7-Staaten derzeit nur per Videoschalte. Die Außenminister der sieben führenden westlichen Industriestaaten beraten auch über die Folgen des Coronavirus. Mit dabei ist Bundesaußenminister Heiko Maas. Dessen Forderung: Mehr internationale Solidarität statt nationaler Egoismen.

Die rasante Ausbreitung des Coronavirus ist derzeit Hauptthema bei allen politischen Beratungen.

Das Resultat der nationalen Kraftanstrengungen, die jetzt bei uns allen gefordert sind, darf nicht eine Spirale nationaler Egoismen sein.
Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD)

Maas weiter: "Im Vordergrund steht für die Bundesregierung, unser Handeln weltweit mit Partnern zu koordinieren und dort solidarisch zu sein, wo auch immer wir Spielräume dafür haben."

G7-Staaten besonders hart betroffen

Mit Italien zählt auch das derzeit am stärksten betroffene Land zur G7. Und von den USA sagt die Weltgesundheitsorganisation WHO, dass sie das neue Epizentrum der Pandemie werden könnten. "Nur wenige Staaten wurden bislang so wie die G7-Staaten ins Mark getroffen vom Ausbruch des Coronavirus", sagte Maas.

Maas sieht große Anstrengungen auf die Staaten zukommen: "Wer jetzt sieht, vor welche Herausforderung diese Krise die Staaten der G7 trotz all der Wirtschaftskraft und dem geballten medizinischen Know-how stellt, der kann sich ausrechnen, wie schwerwiegend die Folgen andernorts ausfallen können."

Trotz Corona dürfen andere Krisen nicht vernachlässigt werden

Die G7-Außenminister befassen sich aber auch noch mit anderen Krisen, vor allem mit denen in Syrien, Libyen, Afghanistan und in der Sahelzone. Maas mahnte, diese Krisen benötigten trotz Corona weiter die internationale Aufmerksamkeit.

Nachrichten | ZDF-Morgenmagazin -
Maas: "Europäische Koordinierung sinnvoll"
 

"In Koordinationsfragen können wir noch etwas zulegen in Europa", sagt der Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD).

Videolänge:
5 min

"In all unserem Handeln ist dabei eines ganz klar: Je vernetzter und koordinierter wir agieren, desto besser können wir die vielen Probleme angehen, wenn die aktuelle Krise einmal ausgestanden ist", sagte er.

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