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Altmaier rechnet mit Aufschwung ab Oktober

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Erholung von Corona-Krise - Altmaier rechnet mit Aufschwung ab Oktober

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Wirtschaftsminister Altmaier rechnet mit einem Aufschwung der deutschen Wirtschaft ab Herbst. Zugleich warnt er, die Corona-Krise in den USA könne diesen Trend gefährden.

Wirtschaftsminister Peter Altmaier am Rednerpult während einer Plenarsitzung im Bundestag.
Wirtschaftsminister Peter Altmaier im Bundestag.
Quelle: dpa

Wirtschaftsminister Peter Altmaier sieht die deutsche Wirtschaft auf dem Weg der Erholung von den Folgen der Corona-Krise. Ab Oktober rechnet er mit einem Aufschwung.

Zu "Bild am Sonntag" sagte er: "Ich bin mir sicher, dass wir den Abschwung unserer Wirtschaft nach der Sommerpause stoppen können und spätestens ab Oktober die Wirtschaft in Deutschland wieder wächst."

Die Arbeitslosenzahlen sind weniger gestiegen als zuletzt erwartet. Die Maßnahmen der Bundesregierung scheinen zu wirken. Experten des Ifo-Instituts erwarten sogar einen Aufschwung.

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Fünf Prozent Wachstum für 2021 erwartet

Alles in allem werde die deutsche Wirtschaft in diesem Jahr um sechs Prozent schrumpfen. Für das kommende Jahr rechnet Altmaier aber wieder mit einem Wachstum von über fünf Prozent.

Auch auf dem Arbeitsmarkt werde sich die Lage gegen Ende des Jahres entspannen, so Altmaier. Er gehe davon aus, dass es bis etwa Oktober den Höchststand der Arbeitslosenzahlen durch die Corona-Krise geben werde. "Ab November können sie wieder langsam zurückgehen."

Weitere Teile des Konjunkturpakets, das die brachliegende Wirtschaft wieder in Schwung bringen soll, würden bald umgesetzt, kündigte Altmaier an. Ab dem 8. Juli gelte die erhöhte Umweltprämie für Elektroautos. Überbrückungshilfen für den Mittelstand könnten ebenfalls ab dann beantragt werden.

Pandemie in den USA könnte Weltwirtschaft gefährden

Eine Gefahr für die Weltwirtschaft könne allerdings von den USA ausgehen. Die steigende Zahl von neuen Ansteckungen mit dem Coronavirus mache ihm große Sorgen, sagte Altmaier. "Eine Pandemie, die dort außer Kontrolle gerät, hat große Folgen für die Weltwirtschaft."

Zugleich kritisierte der Minister die Entscheidung von US-Präsident Donald Trump, das Medikament Remdesivir in großem Stil für die Corona-Patienten in den USA aufzukaufen. "Alleingänge im Kampf gegen Corona helfen niemandem", sagte Altmaier.

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