ZDFheute

Diese Ausgangsbeschränkungen gelten in Europa

Sie sind hier:

Corona-Pandemie - Diese Ausgangsbeschränkungen gelten in Europa

Datum:

Die Corona-Krise hat Europa fest im Griff - überall reagieren die Regierungen mit Ausgangsbeschränkungen. Wo gilt was in Europa?

Homeoffice für viele, wenig Sozialkontakte und die Wirtschaft im Lockdown - wie lange wird das noch so bleiben? In Deutschland und Europa wird zunehmend über einen möglichen Exit aus den Corona-Beschränkungen diskutiert. Mancherorts wurden Ausgangsbeschränkungen aber auch bereits verlängert. Wie lange gelten die Regelungen vorerst in anderen europäischen Ländern? Eine Auswahl.

Italien: Im schwer getroffenen Land gelten die Sperren, die bereits am 10. März in Kraft traten, zunächst einmal bis zum kommenden Freitag, 3. April. Es wird aber erwartet, dass der Lockdown verlängert wird. Wann das allerdings geschieht, ist unklar.

Italiens Regierung will wegen des Coronavirus notleidende Familien unterstützen. 4,3 Milliarden Euro sollen in Einkaufsgutscheine und Lebensmittelpakete investiert werden.

Beitragslänge:
1 min
Datum:

Spanien: Der Lockdown sollte ab 15. März zunächst zwei Wochen lang gelten. Vergangene Woche wurde er aber um weitere zwei Wochen bis zum 11. April verlängert. Das wäre der Karsamstag.

Spaniens Ministerpräsident Sanchez lässt wegen der Corona-Pandemie alle "nicht lebenswichtigen" Unternehmen im Land schließen. Deren Angestellte müssen in den Zwangsurlaub.

Beitragslänge:
1 min
Datum:

Frankreich: Der Lockdown gilt seit zwölf Tagen - zunächst war er für 15 Tage avisiert worden. Am Freitag kündigte Premier Édouard Philippe eine Verlängerung um mindestens 15 weitere Tage an, also bis zum 15. April, das wäre nach Ostern. In Deutschlands Nachbarland dürfen die Bürger nur mehr für wenige Ausnahmen aus der Wohnung oder dem Haus. Diese Woche wurden die Bedingungen teils noch einmal verschärft.

In Frankreich reißt die Welle der Infizierungen nicht ab. Besonders betroffen ist das Elsass: Von dort werden Kranke auch nach Deutschland gebracht.

Beitragslänge:
1 min
Datum:

Großbritannien: Im Vereinigten Königreich traten vergleichsweise spät - am 23. März - Ausgangsbeschränkungen in Kraft. Sie sollen mindestens für drei Wochen gelten, also bis zum 13. April, dem Ostermontag. Dann will die Regierung die Lage neu bewerten. Jetzt wendet sich Premier Boris Johnson mit einem Brief an seine Landsleute: Seine Prognose ist düster.

Österreich: Die Maßnahmen sind zunächst bis Ostermontag, 13. April, befristet. Die meisten gehen von einer Verlängerung um mindestens eine Woche aus.

Schweiz: In der Schweiz gilt bisher der 19. April als letzter Tag der Beschränkungen.

Niederlande: Ausgangsbeschränkungen gibt es im Nachbarland seit knapp zwei Wochen - sie wurden am 23. März noch einmal deutlich verschärft. Die Maßnahmen gelten vorläufig bis zum 6. April, das Veranstaltungsverbot sogar bis zum 1. Juni. Über eine mögliche Verlängerung will das Kabinett am kommenden Dienstag entscheiden.

Belgien: In Belgien wurden die am 18. März verhängten Ausgangsbeschränkungen bereits am Freitagabend verlängert: Sie sollen nun mindestens bis 19. April gelten. Ursprünglich waren sie bis 5. April angekündigt worden.

Tschechien: Die Ausgangsbeschränkungen für die Bevölkerung gelten zunächst bis zum 1. April - Regierungschef Andrej Babis rechnet aber mit einer Verlängerung bis über Ostern hinaus. Der Ausnahmezustand ist davon unabhängig bis zum 11. April ausgerufen, soll aber nach dem Willen des Ministerpräsidenten um 30 Tage verlängert werden. Darüber entscheidet das Parlament.

Bulgarien: Am 13. März wurde ein einmonatiger Ausnahmezustand verhängt - auch er könnte verlängert werden. Denn der Krisenstab in Sofia geht jetzt von einem Höhepunkt der Covid-19-Erkrankungen um das orthodoxe Osterfest herum am 19. April aus. Ausgangsbeschränkungen wie in anderen Ländern gibt es noch keine.

Polen: In Polen müssen die Menschen bis zum 11. April nach Möglichkeit zu Hause bleiben.

Slowakei: Das Land hat noch keine allgemeinen Ausgangsbeschränkungen erlassen, in der Öffentlichkeit muss aber ein Mundschutz getragen werden.

Griechenland: Im Kampf gegen das Coronavirus hat Griechenland ein weitgehendes Ausgangsverbot verhängt. Seit Montag dürfen die Menschen nur noch das Haus verlassen, um Lebensmittel einzukaufen, zum Arzt, zur Apotheke oder zum Sport zu gehen sowie den Hund auszuführen.

Ungarn: Ausgangsbeschränkungen nach bayerischem Vorbild sind erst seit diesem Samstag in Kraft. Sie gelten zunächst bis zum 11. April. Dann kann verlängert werden.

Dänemark und Norwegen: Die Grenzschließungen und weiteren Maßnahmen gelten bis einschließlich Ostern, also bis zum 13. April.

Finnland: Im nordeuropäischem Land sind die Grenzen der Region Uusimaa rund um die Hauptstadt Helsinki bis zum 19. April geschlossen, landesweit geltende Maßnahmen haben verschiedene Ablaufdaten in den kommenden Wochen.

Slowenien: Seit dem 20. März gilt ein Lockdown. Menschen können zur Arbeit gehen, in Apotheken einkaufen oder Sport im Freien machen - sie müssen aber Abstand halten.

Bei einer Videokonferenz besprechen heute die EU-Staats- und Regierungschefs das weitere Vorgehen in der Krise. Es wird wohl um die Umsetzung von Ausgangssperren, das Schließen der innereuropäischen Grenzen und die damit verbundenen Probleme gehen.

Beitragslänge:
3 min
Datum:

Serbien: Es gilt eine Ausgangssperre seit dem 18. März. Seit dem Wochenende ist diese von 13.00 bis 5.00 Uhr in Kraft. Alle Menschen, die älter als 65 Jahre sind (in ländlichen Gebieten 70 Jahre), müssen rund um die Uhr zuhause bleiben.

Kroatien: Die Regierung hat Reisen zwischen Städten am 23. März verboten.

Nordmazedonien: Es gilt eine Ausgangssperre zwischen 21.00 und 6.00 Uhr, an Wochenenden zwischen 16.00 und 5.00 Uhr. Es gibt Überlegungen der Behörden in Skopje, Regelungen an bestimmte Altersgruppen anzupassen. Demnach könnten sich alle Menschen, die älter als 67 Jahre sind, nur zwischen 5.00 und 11.00 Uhr im Freien aufhalten. Jüngere Menschen müssten zwischen 21.00 und 12.00 Uhr in ihren Wohnungen bleiben.

Aktuelles zur Coronavirus-Krise

Menschen in einem Park in New York. Archivbild

Nachrichten | heute 19:00 Uhr -
New York stark von Corona betroffen
 

New York ist eine der am stärksten vom Coronavirus getroffenen Städte. Dennoch werden die Schutzmaßnahmen in …

von Johannes Hano
Gemerkt auf Mein ZDF! Merken beendet Bewertet! Bewertung entfernt Zur Merkliste hinzugefügt! Merken beendet Embed-Code kopieren HTML-Code zum Einbetten des Videos in der Zwischenablage gespeichert.
Bitte beachten Sie die Nutzungsbedingungen des ZDF.

Um zu verstehen, wie unsere Webseite genutzt wird und um dir ein interessenbezogenes Angebot präsentieren zu können, nutzen wir Cookies und andere Techniken. Hier kannst du mehr erfahren und hier widersprechen.

Um Sendungen mit einer Altersbeschränkung zu jeder Tageszeit anzuschauen, kannst du jetzt eine Altersprüfung durchführen. Dafür benötigst du dein Ausweisdokument.

Du wechselst in den Kinderbereich und bewegst dich mit deinem Kinderprofil weiter.