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Steigende Corona-Zahlen - Sperrstunden in Berlin und Frankfurt

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Aufgrund immer weiter ansteigender Neuinfektionszahlen reagieren Berlin und Frankfurt. Beide ‎Großstädte führen Sperrstunden ein.‎

Ein Mann mit Maske geht auf einem Bahnsteig des Berliner U-Bahnhofs Neukoelln. Berlin steuert bei der Zahl der Corona-Infektionen auf die nächste Warnstufe zu.
Die Corona-Neuinfektionen in Berlin nehmen immer mehr zu. Besonders betroffen: die Bezirke Neukölln, Friedrichshain-Kreuzberg, Mitte und Tempelhof-Schöneberg.
Quelle: dpa

Ab Freitag sollen in der Main-Metropole Frankfurt neue Corona-Beschränkungen gelten. Alkohol darf dann zwischen 22 Uhr und 6 Uhr im öffentlichen Raum nicht konsumiert werden. In großen Einkaufsstraßen und -passagen soll zudem eine Maskenpflicht eingeführt werden.

Private Feiern werden auf maximal 25 Teilnemer beschränkt. Grund für die Verschärfungen: Frankfurt weist in den letzten sieben Tagen eine Zahl von 46,5 Corona-Neuinfektionen je 100.000 Einwohner auf.

Die Infektionszahlen in Deutschland steigen und immer mehr Gebiete werden zu Risikogebieten. Neben Berliner Bezirken, Städte in Nordrhein-Westfalen sowie der Landkreis Vechta in Niedersachsen. Was heißt das für Menschen, die innerhalb Deutschlands reisen?

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Auch in Berlin neue Maßnahmen

Schon seit dem Wochenende gelten im momentanen Corona-Hotspot Berlin Beschränkungen von privaten Feiern. Mehr als 50 Personen dürfen nicht teilnehmen - in geschlossenen Räumen nicht mehr als 25. Und: Als erstes in Deutschland hat Berlin eine Maskenpflicht in Bürogebäuden eingeführt.

Doch das Infektionsgeschehen verbessert sich nicht. Deshalb einigte sich der Berliner Senat am Dienstag auf neue Regeln: Ab Samstag müssen die meisten Geschäfte, Restaurants und Bars von 23 Uhr bis 6 Uhr schließen. Im Freien dürfen sich nachts nur noch fünf Personen oder Menschen aus zwei Haushalten versammeln. An privaten Feiern in geschlossenen Räumen dürfen nur noch maximal 10 Personen teilnehmen.

Sperrstunden und Masken haben sich bewährt

München konnte ähnliche Beschränkungen kürzlich wieder aufheben. Die Bayrische Landeshauptstadt überschritt ebenfalls den kritischen Wert von 50 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche.

Inzwischen hat sich die Infektionslage dort wieder etwas entspannt.

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